Gemeinsam lernen bis Klasse 6 an einem Ort

Die Grünen wollen, dass Kinder bis zur sechsten Klasse an einem Schulstandort bleiben — ein Schulwechsel weniger, aber die Aufteilung selbst bleibt, wo sie ist.

Land Mecklenburg-Vorpommern Vorschlag auf Landesebene (Mecklenburg-Vorpommern). Landesmaßnahmen erreichen im bundesweiten Maßstab kleinere Impact-Werte als Bundesmaßnahmen; der Maßstab dieser Seite ist entsprechend gesetzt.

KI-Bewertung · noch ohne menschliche Prüfung

Diese Auswertung hat ein KI-Modell erstellt und belegt; ein menschlicher Prüfdurchgang steht noch aus. Zahlen und Einordnung können sich dabei noch ändern. Das Prüfprotokoll steht am Fuß der Seite. Wie geprüft wird →

Die Grünen wollen »längeres gemeinsames Lernen bis zur 6. Klasse ermöglichen«; das gemeinsame Lernen bis Klasse 6 solle »möglichst an einem Schulstandort erfolgen« [1]. Heute umfasst die Grundschule die Klassen 1 bis 4, während die Klassen 5 und 6 als schulartunabhängige Orientierungsstufe zur weiterführenden Schule gehören [2]. Kinder wechseln damit nach Klasse 4 die Schule, aufgeteilt auf die Bildungsgänge werden sie aber erst nach Klasse 6. Das Schulgesetz erlaubt die Verbindung von Orientierungsstufe und Grundschule schon heute »in Ausnahmefällen« [2]; der Vorschlag macht daraus die Regel. Der Bewertungszeitraum beträgt fünf Jahre.

Bilanz

Ausgeglichen · 0,48
Pro 36 · 48 % Contra 40 · 52 %
Größenklasse: sehr klein Maßstab dieser Bewertung: Normalised Impact — einheitslos, auf dieses Thema kalibriert. Zum Vergleich: 1 Punkt entspricht hier rund 1 Mio. € pro Jahr. Wie wir bewerten →

Pro-Argumente

Contra-Argumente

6 Argumente bewertet · Scoring v1.3 Δ absolut −4

Argumente — Pro

3 Argumente

Zwei Jahre länger gemeinsam, ein Wechsel weniger

24von 100

Kinder blieben zwei Jahre länger an einem Ort und wechselten die Schule einmal statt zweimal. Die Forschung findet für längeres gemeinsames Lernen deutliche Gewinne bei den Schwächsten. In Mecklenburg-Vorpommern sind die Klassen 5 und 6 allerdings schon heute schulartunabhängig.

Wert 8 · BildungschancenImpact 5,9Plausibilität 5
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Wert

Betroffen sind alle Kinder eines Jahrgangs, und am stärksten die, die zu Hause am wenigsten Unterstützung haben. Der internationale Vergleich zeigt: Je früher getrennt wird, desto größer die Leistungsstreuung [8]. Wann und wie hart getrennt wird, entscheidet deshalb mit über Lebenschancen. In Mecklenburg-Vorpommern verlassen 10,4 Prozent der Jugendlichen die Schule ohne Abschluss, einer der höchsten Werte im Bund [11]. Für die Bewertung zählt das auf der Stufe der Bildungschancen und nicht auf der der breiten Teilhabe. Der Wert ist sehr hoch: Bildungschancen entscheiden über den weiteren Lebensweg.

Impact

Ohne die Maßnahme wechseln Kinder in Mecklenburg-Vorpommern nach der vierten Klasse die Schule und werden nach der sechsten auf die Bildungsgänge verteilt [2]. Mit ihr entfällt der erste der beiden Wechsel. Betroffen ist jedes Jahr ein Jahrgang von rund 14.000 Kindern [3]. Angesetzt ist ein Zugewinn von rund 0,035 Standardabweichungen im mittleren Kompetenzstand — etwa ein Fünftel dessen, was die Forschung für den Vergleich zwei- und dreigliedriger Systeme misst [7]. Über die Erwerbsbiografie umgerechnet sind das rund 1.700 Euro je Kind und damit rund 24 Millionen Euro je Jahrgang. Mit dem Umsetzungsanteil von 25 Prozent gewichtet bleiben rund 6 Millionen Euro im Jahr. Der Impact ist klein bis mittel: ein kleiner Effekt, aber auf einen ganzen Jahrgang und über ein Erwerbsleben.

Plausibilität

Behauptet wird, häufige Schulwechsel seien »laut Studien nachteilig für den Bildungserfolg« [1]. Das Programm nennt keine Studie. Es gibt jedoch eine einschlägige Untersuchung. Ein Vergleich deutscher Länder mit zwei- und dreigliedrigem System findet 0,17 Standardabweichungen in Mathematik und 0,24 im Lesen [7]. Getragen wird der Effekt fast vollständig von den schwächsten Schülerinnen und Schülern; für die stärkeren ist kein Nachteil messbar [7]. Zwei Gründe drücken den Wert dennoch deutlich. In Mecklenburg-Vorpommern sind die Klassen 5 und 6 bereits schulartunabhängig [2]; der Vorschlag ändert damit den Ort des Lernens, nicht den Zeitpunkt der Aufteilung. Und die Berliner Schulstrukturreform zeigt, dass eine Strukturänderung allein weder Leistungen hebt noch soziale Unterschiede verringert [9]. Der Abschlag von zwei Punkten trägt beidem Rechnung. Die Plausibilität ist mittel: gute Evidenz für einen viel größeren Eingriff als diesen.

evidence_basis: Studie · P-ceiling 7

Kürzere Wege für Zehn- und Elfjährige

8,4von 100

Wo die Grundschule die Klassen 5 und 6 aufnimmt, bleiben Zehnjährige zwei Jahre länger im Ort. Das spart in einem Flächenland täglich Fahrzeit. Ob der Grundschulstandort aufnimmt oder die weiterführende Schule, entscheidet der Schulträger.

Wert 7 · Wegezeit von KindernImpact 2Plausibilität 6
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Wert

Betroffen sind Kinder in den Klassen 5 und 6 und ihre Familien. Eine halbe Stunde weniger Bus am Tag ist für ein zehnjähriges Kind viel: Es sind rund vier Schulwochen im Jahr. Zugleich bleibt der Nachmittag im Dorf, mit Verein, Freunden und Hort am selben Ort. Das ist Alltagsqualität und Teilhabe, nicht Bildungschance im engeren Sinn — die steht gesondert. Gebucht ist der Strom deshalb auf der Stufe der breiten Teilhabe. Der Wert ist hoch: tägliche Lebenszeit von Kindern in einem weiten Land.

Impact

Ohne die Maßnahme fahren Zehnjährige nach der vierten Klasse in den nächsten Zentralort. Mit ihr bleiben sie zwei weitere Jahre am Ort, wo die Grundschule die Klassen 5 und 6 aufnehmen kann. Angesetzt ist, dass dies an der Hälfte der zusammengeführten Standorte gelingt; an der anderen Hälfte tritt der umgekehrte Fall ein, der gesondert gebucht ist. Von 213 Grundschulen und 82 Regionalen Schulen [4] kämen dafür nur die in Frage, die Platz haben. Betroffen sind damit rund 3.500 Kinder in zwei Jahrgängen von je rund 14.000 [3]. Bei rund 30 Minuten weniger Fahrt am Tag und 190 Schultagen im Jahr sind das rund 95 Stunden je Kind, bewertet mit 6 Euro je Stunde rund 2 Millionen Euro im Jahr. Der Impact ist sehr klein: Zeit, die in einem Flächenland trotzdem zählt.

Plausibilität

Behauptet wird von der Partei nichts zu den Schulwegen; der Punkt folgt aus der Geografie. Mecklenburg-Vorpommern hat 68 Einwohner je Quadratkilometer [18], und die weiterführenden Schulen liegen in den Zentralorten. Wer zwei Jahre länger im Dorf bleibt, fährt zwei Jahre weniger. Der Mechanismus selbst ist sicher. Unsicher ist die Bedingung: Ob die Grundschule der aufnehmende Standort wird oder die weiterführende Schule, entscheidet nicht das Land, sondern der Schulträger vor Ort. Fachräume für Naturwissenschaften und Werken sprechen dabei eher für die weiterführende Schule, denn die Orientierungsstufe gehört gesetzlich zu ihr [2]. Der Ansatz von einem halben Anteil ist deshalb gesetzt und nicht belegt. Die Plausibilität ist mittel bis hoch: Der Weg wird kürzer, wenn der richtige Standort aufnimmt.

evidence_basis: Mechanismus · P-ceiling 9,5

Zwei Jahrgänge mehr halten kleine Standorte

3,2von 100

Nimmt ein Grundschulstandort die Klassen 5 und 6 auf, wächst er um rund die Hälfte. Das hilft gegen einen Rückgang von 16 Prozent bis 2034/35. Das Programm nennt diesen Nebeneffekt selbst nicht.

Wert 6 · Schule im OrtImpact 1,2Plausibilität 4,5
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Wert

Betroffen sind Dörfer und kleine Städte im ländlichen Raum. Eine Schule ist dort mehr als ein Unterrichtsort: Sie hält Familien, Beschäftigung und Vereinsleben. Fällt sie weg, verlängert das die Wege aller künftigen Jahrgänge und schwächt den Ort. Es geht damit um die Tragfähigkeit der Daseinsvorsorge und nicht unmittelbar um Lebenszeit oder Bildungschancen. Gebucht ist der Strom auf der Stufe Systeme und Wohlstand. Der Wert ist mittel: Es geht um den Bestand von Einrichtungen, nicht um Lebenswege.

Impact

Ohne die Maßnahme sinkt die Zahl der Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen bis zum Schuljahr 2034/35 von 164.680 auf 137.600, also um 16 Prozent [5]. Mit ihr wächst die Zahl an jedem Grundschulstandort, der die Klassen 5 und 6 aufnimmt, um rund die Hälfte. Das Schulgesetz verlangt seit 2025 nur noch 15 Schülerinnen und Schüler je Grundschulstandort im ländlichen Raum, und der Genehmigungsvorbehalt ist bis Ende 2030 ausgesetzt [6]. Danach greift er wieder. Angesetzt ist, dass dadurch rund zehn Standorte über das Jahrzehnt hinweg erhalten bleiben, die sonst schlössen. Bewertet mit den vermiedenen Wegen künftiger Jahrgänge und dem Verlust einer Einrichtung im Ort ergibt das rund 5 Millionen Euro im Jahr, gewichtet rund 1,2 Millionen. Der Impact ist sehr klein: ein Nebeneffekt, den das Programm selbst nicht nennt.

Plausibilität

Behauptet wird von der Partei nichts hierzu; der Punkt stammt aus dem Suchlauf und nicht aus dem Programm. Sicher ist die Demografie: Die Landesregierung erwartet bis 2034/35 rund 27.000 Schülerinnen und Schüler weniger an allgemeinbildenden Schulen [5]. Sicher ist auch, dass das Land die Mindestzahlen 2025 abgesenkt und rund 60 Schulen damit entlastet hat [6]. Unsicher ist alles Weitere. Ob ein Standort ohne die Klassen 5 und 6 tatsächlich schlösse, hängt am Schulentwicklungsplan des Trägers und nicht an einer Landesregel. Und die Zahl von zehn Standorten ist geschätzt; wie viele Schulen heute die Ausnahme des Schulgesetzes nutzen, ist nicht veröffentlicht [2]. Die Plausibilität ist mäßig: die Richtung stimmt, die Größe ist geraten.

evidence_basis: Projektion · P-ceiling 6

Argumente — Contra

3 Argumente

Fachräume, Umbau und die Haushalte der Schulträger

20von 100

Zusammengeführte Standorte brauchen Fachräume, die eine Dorfgrundschule nicht hat. Angesetzt sind rund 6 Millionen Euro im Jahr, getragen von Kreisen und Gemeinden. Das Programm nennt dafür keine Mittel.

Wert 5 · Kommunale MittelImpact 6Plausibilität 6,5
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Wert

Gebunden werden kommunale Investitionsmittel in einem Land mit angespannten Kreishaushalten. Anders als eine laufende Ausgabe schafft ein Umbau immerhin bleibende Substanz, die auch danach nutzbar ist. Das mildert das Gewicht, hebt es aber nicht auf: Dieselben Mittel fehlen dann für Sanierung, Digitalisierung und Ganztag. Besonders wiegt, dass das Land entscheidet und die Kommunen zahlen. Für die Bewertung öffentlicher Mittel zählt der Betrag zum Nennwert. Der Wert ist mittel: öffentliche Mittel, immerhin investiv und nicht konsumtiv.

Impact

Ohne die Maßnahme bleiben die Gebäude, wie sie sind. Mit ihr braucht jeder zusammengeführte Standort das, was eine Grundschule nicht hat: Fachräume für Naturwissenschaften und Werken, oder umgekehrt grundschulgerechte Räume an einer weiterführenden Schule. Träger sind die Landkreise und Gemeinden, nicht das Land. Von den 213 Grundschulen und 82 Regionalen Schulen im Land [4] kämen rund 80 Standorte für eine Zusammenführung überhaupt in Frage. Bei rund 1,5 Millionen Euro je Standort sind das rund 120 Millionen Euro. Auf den Umsetzungsanteil von 25 Prozent und fünf Jahre verteilt bleiben rund 6 Millionen Euro im Jahr; das Programm nennt dafür keine Mittel [1]. Der Impact ist klein bis mittel: der größte Einzelposten dieser Bewertung.

Plausibilität

Behauptet wird von der Partei nichts zu den Kosten [1]. Die Rechnung ist abgeleitet, ihre Bestandteile sind aber fest. Dass die Klassen 5 und 6 Fachunterricht brauchen und eine Dorfgrundschule dafür nicht ausgestattet ist, folgt aus der Stundentafel und nicht aus einer Annahme. Unsicher sind zwei Größen: wie viele Standorte in Frage kämen und was ein Umbau je Standort kostet. Das Band von 0,5 bis 3 Millionen Euro je Standort bildet die Spanne zwischen einer Erweiterung im Bestand und einem Anbau ab. Sicher ist außerdem, dass die Last bei den Kommunen liegt und nicht beim Land. Die Plausibilität ist hoch: Dass gebaut werden muss, steht fest; wie viel, nicht.

evidence_basis: Mechanismus · P-ceiling 9,5

Längere Wege für die Jüngsten

11von 100

Nimmt die weiterführende Schule die Grundschulklassen auf, fahren die Sechs- bis Zehnjährigen. An der Grundschule hängen vier Jahrgänge, an der Orientierungsstufe nur zwei. Das Programm sagt nicht, welcher Standort aufnehmen soll.

Wert 7 · Wegezeit von KindernImpact 2,7Plausibilität 6
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Wert

Betroffen sind Kinder in den Klassen 1 bis 4, also Sechs- bis Zehnjährige. Für sie wiegt eine zusätzliche Busfahrt schwerer als für ältere Kinder, weil Wegezeit und Betreuung enger zusammenhängen. Ein früher Schulweg über Land bedeutet frühes Aufstehen und späte Rückkehr. Das ist derselbe Wert wie auf der Gewinnseite, nur mit umgekehrtem Vorzeichen und für eine jüngere Gruppe. Gebucht ist der Strom deshalb ebenfalls auf der Stufe der breiten Teilhabe. Der Wert ist hoch: tägliche Lebenszeit der jüngsten Schulkinder.

Impact

Ohne die Maßnahme gehen Sechs- bis Neunjährige in die Grundschule im Ort. Mit ihr kann genau das kippen: Wo die Fachräume den Ausschlag geben, wird die weiterführende Schule der gemeinsame Standort — und dann fahren die Kleinen. Angesetzt ist, dass dies an der Hälfte der zusammengeführten Standorte eintritt. Betroffen wären dann rund 7.000 Kinder in vier Jahrgängen von je rund 14.000 [3], also mehr als doppelt so viele wie auf der Gewinnseite. Bei rund 20 Minuten zusätzlicher Fahrt am Tag und 190 Schultagen sind das rund 63 Stunden je Kind. Bewertet mit 6 Euro je Stunde ergibt das rund 2,7 Millionen Euro im Jahr. Der Impact ist sehr klein: Vier Jahrgänge verlieren, wo zwei gewinnen.

Plausibilität

Behauptet wird von der Partei nichts hierzu; das Programm sagt nicht, welcher Standort aufnehmen soll [1]. Genau das ist der Punkt. Die Zusammenführung kann in beide Richtungen gehen, und die Richtung entscheidet, wer fährt. Für die weiterführende Schule sprechen Fachräume, Sporthallen und Größe; für die Grundschule spricht die Nähe. Sicher ist nur die Asymmetrie: An der Grundschule hängen vier Jahrgänge, an der Orientierungsstufe zwei. Wo also die weiterführende Schule aufnimmt, verlieren doppelt so viele Kinder, wie im umgekehrten Fall gewinnen. Unsicher bleibt die Aufteilung selbst. Die Plausibilität ist mittel bis hoch: Die Asymmetrie ist sicher, ihre Häufigkeit nicht.

evidence_basis: Mechanismus · P-ceiling 9,5

Der Engpass ist das Personal, nicht der Ort

9von 100

Die Reform bindet die Kraft einer Wahlperiode für eine Strukturfrage. Der Engpass sind die Lehrkräfte: Fast 40 Prozent der Neueinstellungen sind Seiteneinsteiger, fast die Hälfte der Lehrkräfte ist über 50. Die Berliner Erfahrung zeigt, dass Struktur allein wenig bringt.

Wert 6 · Steuerung & BildungImpact 3Plausibilität 5
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Wert

Betroffen sind alle Schülerinnen und Schüler im Land über die Qualität des Unterrichts. Reformkapazität ist knapp: Eine Wahlperiode trägt nur wenige große Vorhaben, und Schulen verarbeiten nur eine begrenzte Zahl von Veränderungen gleichzeitig. Was in die Struktur geht, geht nicht in Personal, Fortbildung und Förderung. Das ist keine Schädigung, sondern eine entgangene Alternative. Gebucht ist der Strom deshalb auf der Stufe Systeme und Wohlstand. Der Wert ist mittel: Es geht um die Tragfähigkeit des Systems, nicht um Einzelschicksale.

Impact

Ohne die Maßnahme steht die Reformkraft einer Wahlperiode für anderes zur Verfügung. Mit ihr geht sie in eine Strukturfrage. Die Engpässe liegen woanders. 39,3 Prozent der 2025 neu eingestellten Lehrkräfte waren Seiteneinsteiger [15], und 46,8 Prozent aller Lehrkräfte sind mindestens 50 Jahre alt — der zweithöchste Wert im Bund [16]. Rund 3 Prozent des Unterrichts fielen ersatzlos aus, weitere 14 Prozent wurden vertreten [17]. Angesetzt ist der entgangene Nutzen einer alternativen Verwendung derselben Aufmerksamkeit und Planungskapazität mit rund 3 Millionen Euro im Jahr. Dieser Posten ist als einziger nicht mit dem Umsetzungsanteil gewichtet: Eine Gesetzesänderung, die Verfahren mit den Schulträgern und die Planung fallen an, ob am Ende zehn Standorte zusammengeführt werden oder achtzig. Der Impact ist sehr klein: die Fixkosten des Versuchs, unabhängig vom Ergebnis.

Plausibilität

Behauptet wird von der Partei das Gegenteil — dasselbe Programm will die Pflichtstundenzahl senken und offene Stellen mit ausgebildeten Lehrkräften besetzen [1]. Der Einwand richtet sich deshalb nicht gegen die Absicht, sondern gegen die Reihenfolge. Der Präzedenzfall ist die Berliner Schulstrukturreform: Auf Ebene der Gesamtkohorten zeigten sich »nur wenige Veränderungen«, an den Gymnasien sogar signifikante Rückgänge, und ein Rückgang sozialer Unterschiede war nicht zu beobachten [9]. Eine Strukturreform ohne Personal- und Qualitätsmaßnahmen liefert nach diesem Befund wenig. Ein einzelner Präzedenzfall trägt allerdings keine hohe Bewertung. Und wieviel Nutzen die alternative Verwendung stiftete, ist nicht durchgerechnet. Die Plausibilität ist mittel: ein Präzedenzfall, der deutlich, aber einzeln ist.

evidence_basis: Präzedenz · P-ceiling 7

Summary

In Mecklenburg-Vorpommern wechseln Kinder nach der vierten Klasse die Schule, aufgeteilt auf die Bildungsgänge werden sie aber erst nach der sechsten [2]. Die Grünen wollen diesen ersten Wechsel abschaffen und die Klassen 1 bis 6 an einem Standort zusammenführen [1]. Rechtlich ist das billig zu haben: Das Schulgesetz erlaubt die Verbindung schon heute als Ausnahme, der Vorschlag macht daraus die Regel [2]. Die Forschung stützt die Richtung — ein Vergleich deutscher Länder findet für längeres gemeinsames Lernen deutliche Gewinne bei den schwächsten Kindern und keine Verluste bei den stärkeren [7]. Sie misst allerdings einen viel größeren Eingriff, denn in Mecklenburg-Vorpommern sind die Klassen 5 und 6 ohnehin schon schulartunabhängig [2]. Und der einzige große deutsche Reformfall, die Berliner Schulstrukturreform, brachte auf Kohortenebene kaum Veränderung und keinen Rückgang sozialer Unterschiede [9]. Zwei Dinge kommen hinzu, die das Programm nicht anspricht. Zusammengeführte Standorte brauchen Fachräume, die eine Dorfgrundschule nicht hat — bezahlen müssten das die Kreise und Gemeinden. Und es ist offen, welcher Standort aufnimmt: Wird es die weiterführende Schule, fahren künftig vier Jahrgänge Grundschulkinder statt zwei Jahrgänge Zehnjähriger.

Ausblick — Wirkung über die Zeit

Ausgeglichen · 0,48
heute Δ −4,0 F1 — mit Gemeinsam bis Kl. 6 F0 — Baseline ohne Maßnahme +3 Jahre +5 Jahre Normalised Impact → F0 konstant als Referenz · F1 über/unter F0 = positive/negative Nettowirkung · Δ = Nettoscore Band = Erwartungsbereich — reicht es unter F0, ist auch eine negative Wirkung plausibel Kurvenform und Höhe illustrativ · y-Achse bewusst ohne Skala

Quellen

  1. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern: Programm zur Landtagswahl 2026, Stand 16.07.2026, 112 Seiten. Wörtlich (S. 43): »Häufige Schulwechsel sind laut Studien nachteilig für den Bildungserfolg. Das gemeinsame Lernen bis Klasse 6 soll künftig möglichst an einem Schulstandort erfolgen. Das Abitur soll wahlweise in 12 oder 13 Jahren absolviert werden.« In der Maßnahmenliste, eingeleitet mit »werden wir«: »längeres gemeinsames Lernen bis zur 6. Klasse ermöglichen sowie flexible Schulausgangsphasen mit Wahlmöglichkeiten zwischen Abitur nach 12 oder 13 Jahren schaffen«. Ferner (S. 42): »Wir werden die sinkenden Schüler*innenzahlen nutzen, um endlich die Pflichtstundenzahl abzusenken« und »offene Stellen wieder verstärkt mit vollständig ausgebildeten Lehrkräften besetzen«. Eine Studie wird nirgends benannt; das Wort »Gymnasium« kommt im Bildungskapitel nicht vor, eine Abschaffung des gegliederten Systems wird nicht gefordert. Eigene Lagebeschreibung (S. 43): »Steigende Schulabbruchquoten von über 10 Prozent zeigen, dass die rot-rote Koalition dafür keine ausreichenden Voraussetzungen geschaffen hat«. gruene-mv.de
  2. Schulgesetz Mecklenburg-Vorpommern, §§ 12, 13, 15 und 19: § 12 Abs. 2 nennt als allgemein bildende Schularten »die Grundschule, die Regionale Schule, das Gymnasium, die Kooperative Gesamtschule, die Integrierte Gesamtschule, die Förderschule«; eine Gemeinschaftsschule gibt es nicht. § 13: »Die Grundschule umfasst die Jahrgangsstufen 1 bis 4.« § 15 Abs. 1: »An den Regionalen Schulen und den Integrierten und Kooperativen Gesamtschulen bilden die Jahrgangsstufen 5 und 6 die schulartunabhängige Orientierungsstufe. Die Orientierungsstufe kann in Ausnahmefällen mit einer Grundschule verbunden werden. Die Genehmigung hierfür erteilt die oberste Schulbehörde auf der Grundlage eines genehmigten Schulentwicklungsplanes.« § 19 Abs. 1: »Das Gymnasium umfasst die Jahrgangsstufen 7 bis 12.« Die Aufteilung auf die Bildungsgänge erfolgt damit nach Klasse 6, der Schulwechsel aber bereits nach Klasse 4. stgt-mv.de
  3. Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung M-V: Schuljahresbeginn 2025/2026, Mitteilung vom 03.09.2025 — 164.900 Schülerinnen und Schüler an 562 allgemeinbildenden Schulen und 36.700 an 60 beruflichen Schulen; 14.300 Einschulungen. Die Jahrgangsgröße liegt damit bei rund 14.000. bildung-mv.de
  4. Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern (LAiV): Statistischer Bericht B1131 2024 00, Allgemeinbildende Schulen, Schuljahr 2024/25, veröffentlicht 02.08.2025 — 561 Schulen, davon 478 in öffentlicher und 83 in freier Trägerschaft; 164.322 Schülerinnen und Schüler, davon rund 20.869 an freien Schulen (12,7 Prozent). Nach Schulart: 213 Grundschulen, 82 Regionale Schulen, 53 Gymnasien, 13 Integrierte und 23 Kooperative Gesamtschulen, 73 Förderschulen, 6 Waldorfschulen, 3 Abendgymnasien. laiv-mv.de
  5. Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Drucksache 8/4904 vom 28.05.2025: Schülerprognosen für Mecklenburg-Vorpommern — allgemeinbildende Schulen: 164.680 im Schuljahr 2025/26, 158.310 im Schuljahr 2029/30 und 137.600 im Schuljahr 2034/35; das ist ein Rückgang um rund 27.000 Schülerinnen und Schüler oder 16,4 Prozent. Bis 2040/41 erwartet die Landesregierung einen Rückgang von etwa 18 Prozent. Ferner: Eine Gesetzesänderung vom 24.03.2025 verhindert Schulschließungen gegen den Willen der Schulträger bis 2030. dokumentation.landtag-mv.de
  6. Siebtes Gesetz zur Änderung des Schulgesetzes M-V, beschlossen 12.03.2025, in Kraft zum Schuljahr 2025/26: Neuer § 45 Abs. 4a: abgesenkte Mindestschülerzahlen für den ländlichen Raum — 15 Schülerinnen und Schüler je Grundschulstandort, 30 je Standort einer Regionalen Schule, unter Bedingungen auf 20 absenkbar; jahrgangsübergreifende Klassenbildung an Grundschulen zulässig. Nach Angaben des Bildungsministeriums entlastet das rund 60 Schulen, davon 38 Grundschulen und 22 Regionale Schulen, also etwa ein Achtel aller Schulen des Landes; der Genehmigungsvorbehalt bei Unterschreitung ist bis Ende 2030 ausgesetzt. regierung-mv.de
  7. Matthewes, Sönke Hendrik (2021), »Better Together? Heterogeneous Effects of Tracking on Student Achievement«, The Economic Journal 131(635), 1269–1307: Vergleich deutscher Länder mit zwei- und dreigliedrigem Sekundarsystem, Klassen 5 bis 7, Differenz-von-Differenzen. »I find evidence for positive effects of prolonged comprehensive schooling on mathematics and reading scores. These are almost entirely driven by low-achievers.« Effektstärken 0,17 Standardabweichungen in Mathematik und 0,24 im Lesen, im untersten Leistungsquartil bis rund 0,5; »higher achievers do not seem to lose out«. Vorabfassung: CEP Discussion Paper No. 1706, LSE, Juli 2020. cep.lse.ac.uk
  8. Hanushek, Eric A. und Ludger Woessmann (2006), »Does Educational Tracking Affect Performance and Inequality? Differences-in-Differences Evidence Across Countries«, The Economic Journal 116(510), C63–C76: Vergleich der Leistungsstreuung vor der Aufteilung (Grundschule) mit der nach der Aufteilung, im Ländervergleich. »The results consistently indicate that early tracking increases inequality in achievement. Although the evidence on the level of performance is less certain, there is very little evidence that there are efficiency gains associated with this increased inequality.« Die Autoren schränken selbst ein: »The impact of early tracking is, however, inconsistent across subjects and tests«. hanushek.stanford.edu
  9. BERLIN-Studie (DIPF, MPIB und IQB; Maaz, Baumert, Neumann u. a.), wissenschaftliches Fazit März 2017: Evaluation der Berliner Schulstrukturreform — Zusammenlegung von Haupt-, Real- und Gesamtschule zur Integrierten Sekundarschule. »Auf Ebene der Gesamtkohorten zeigten sich in den Leistungen nur wenige Veränderungen zwischen den Erhebungszeitpunkten« (S. 477). »An den Gymnasien fanden sich hingegen für die Neuntklässlerinnen und Neuntklässler im Deutsch-Leseverständnis und in Mathematik statistisch signifikante Leistungsrückgänge« (S. 478). »Ein bedeutsamer Rückgang sowohl sozialer als auch migrationsbezogener Disparitäten im nichtgymnasialen Bereich war für keinen der betrachteten Bildungsindikatoren zu beobachten« (S. 488). dipf.de
  10. Dustmann, Christian, Patrick A. Puhani und Uta Schönberg (2017), »The Long-term Effects of Early Track Choice«, The Economic Journal 127(603), 1348–1380: Für Schülerinnen und Schüler an der Grenze zwischen zwei Bildungsgängen hat der Besuch der höheren Schulform keine nachweisbaren langfristigen Vorteile bei Bildungsabschluss und Arbeitsmarkterfolg. Erklärung der Autoren: Die Durchlässigkeit nach der Sekundarstufe I korrigiert Fehlzuweisungen weitgehend. Der Befund spricht dafür, dass Durchlässigkeit wichtiger sein kann als der Aufteilungszeitpunkt. iza.org
  11. CORRECTIV, Recherche vom 20.05.2026: Schulabgängerinnen und Schulabgänger ohne Abschluss, Schuljahr 2024/25 — Mecklenburg-Vorpommern 10,4 Prozent; darüber liegen nur Sachsen-Anhalt (13,4), Thüringen (11,9), das Saarland (11,5) und Bremen (10,6). Niedrigste Werte: Hessen 6,3 und Bayern 6,6 Prozent. Bundesweit verließen 2025 über 64.000 Jugendliche die Schule ohne Abschluss, ein Anstieg um mehr als ein Drittel binnen drei Jahren. Eigene Länderabfrage, nicht Destatis. correctiv.org
  12. Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB), Bildungstrend 2024, veröffentlicht 16.10.2025: Mathematik und Naturwissenschaften in Jahrgangsstufe 9; 48.279 Schülerinnen und Schüler aus 1.556 Schulen. »Überdurchschnittliche Leistungen: Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen in allen vier Fächern; Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen in den drei Naturwissenschaften.« Mecklenburg-Vorpommern liegt damit in Biologie, Chemie und Physik über und in Mathematik im Bundesdurchschnitt. Bundesweit verfehlen rund 34 Prozent der Neuntklässlerinnen und Neuntklässler den Mindeststandard Mathematik für den Mittleren Schulabschluss. iqb.hu-berlin.de
  13. INSM-Bildungsmonitor 2025, veröffentlicht 09.09.2025: Mecklenburg-Vorpommern auf Gesamtrang 9 von 16 mit 43,9 Punkten. Stärken: Forschungsorientierung (Platz 2), Integration (Platz 4), Bildungsarmut (Platz 6), Förderinfrastruktur (Platz 7). Schwächen: Zeiteffizienz (Platz 15), Ausgabenpriorisierung (Platz 14) und Betreuungsbedingungen (Platz 14, Relation 8,2 zu 1 gegenüber 5,3 zu 1 im Bund). insm.de
  14. Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung M-V, Pressemitteilung vom 09.09.2025: 11.600 Lehrkräfte und 662 Referendarinnen und Referendare im Schuljahr 2025/26; 675 Neueinstellungen, davon 244 Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger (36 Prozent). 478 allgemeinbildende Schulen in öffentlicher Trägerschaft; »neun von 478 allgemein bildende Schulen in öffentlicher Trägerschaft [können] derzeit die Kontingentstundentafel nicht erfüllen«. regierung-mv.de
  15. Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung M-V, Pressemitteilung vom 20.04.2026: »Waren 2024 noch 42,2 Prozent der neu eingestellten Lehrkräfte Seiteneisteigerinnen und Seiteneinsteiger, so machte ihr Anteil 2025 39,3 Prozent aus.« Einstellungen 2021 bis 2025 zusammen 4.327. regierung-mv.de
  16. Statistisches Bundesamt (Destatis), Pressemitteilung vom 08.07.2026: Altersstruktur der Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen, Schuljahr 2024/25 — in Mecklenburg-Vorpommern sind 46,8 Prozent der Lehrkräfte 50 Jahre und älter; das ist nach Sachsen-Anhalt (50,7 Prozent) der zweithöchste Wert bundesweit. Bundesdurchschnitt 35,4 Prozent. destatis.de
  17. Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung M-V, Pressemitteilung vom 09.05.2025: Unterrichtsausfall im Schuljahr 2023/24 — »über 96 Prozent des Unterrichts an allgemein bildenden Schulen konnten erteilt werden«, also 3,3 Prozent ersatzloser Ausfall, 0,3 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr; »Von 8,44 Millionen Unterrichtsstunden fielen 1,17 Millionen Stunden zur Vertretung an« (13,9 Prozent). Berufliche Schulen 7,6 Prozent ersatzloser Ausfall. QUELLENVORBEHALT: Für das Schuljahr 2024/25 nennen zwei übereinstimmende Sekundärquellen 2,9 Prozent ersatzlosen Ausfall und 13,5 Prozent Vertretung; die zugehörige Primärmitteilung war nicht auffindbar. Ein belastbarer Ländervergleich existiert nicht, weil die Länder mit unterschiedlichen Definitionen erheben. regierung-mv.de
  18. Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern (LAiV): Statistischer Bericht A133K 2025 00, Bevölkerung nach Alter und Geschlecht, Stichtag 31.12.2025 — Bevölkerung insgesamt 1.573.685, Bevölkerungsdichte 68 Einwohner je Quadratkilometer; unter 18 Jahren 236.605. laiv-mv.de
  19. SPD Mecklenburg-Vorpommern, Regierungsprogramm 2026–2031: Dieselbe Frage, anderer Hebel. Wörtlich (S. 67): »Die Regelung im Schulgesetz, die die Anbindung der Orientierungsstufe an die Grundschule als Ausnahme ermöglicht, wollen wir praxisgerecht weiterentwickeln, um Kommunen das Nutzen dieser Ausnahme, wenn keine Campuslösung möglich ist, zu erleichtern.« Der Hauptweg der SPD ist der Bildungscampus: »Wir wollen die Verbindung verschiedener Schularten und Institutionen unter dem Dach eines Bildungscampus strukturell, finanziell und inhaltlich unterstützen«. spd-mv.de
Zuletzt geprüft von Claude Fable 5 · 24. August 2026 · 2× KI, noch nicht menschlich geprüft
  1. 24. August 2026KI-PrüfungClaude Fable 5Record aktualisiert

    Prüfung gegen das Skill-Regelwerk (Prüfraster A1–H2): 1 Korrektur(en) angewendet (G1); r unverändert. 4 Punkt(e) offen für das menschliche Review.

  2. 23. August 2026KI-PrüfungClaude (Anthropic)Erstbewertung

    Import aus dem Wahl-Workspace (archiv/wahlen-2026-source-2026-08/evaluations/mv-gemeinsames-lernen-gruene.json); Bewertung unverändert übernommen, Review-Status in der Quelle: draft.

Bewertungen entstehen KI-gestützt und werden turnusmäßig auf neue Entwicklungen geprüft; menschliche Durchgänge sind eigens ausgewiesen. Wie wir prüfen →

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Argument
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