Zwei griechische Figuren vergleichen Wärmepumpe, Gasheizung und Öltank an einem Hausmodell.

65-Prozent-Regel gestrichen

Seit 2024 schrieb das Gebäudeenergiegesetz vor, dass neu eingebaute Heizungen überwiegend mit erneuerbarer Energie laufen; greifen sollte die Pflicht erst mit der kommunalen Wärmeplanung. CDU/CSU und SPD streichen sie mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz, das der Bundestag am 10. Juli 2026 beschlossen hat und das seit dem 29. Juli 2026 gilt [1]. Grüne, Linke und die Deutsche Umwelthilfe lehnen die Streichung ab, die Umwelthilfe hat mit vier Mietern Verfassungsbeschwerde erhoben, und der AfD geht das Gesetz nicht weit genug [11].

  • 627.000 Heizgeräte wurden 2025 in Deutschland verkauft, so wenige wie seit fünfzehn Jahren nicht [3]
  • 194.500 Wärmepumpen im ersten Halbjahr 2026, zwei Fünftel mehr als ein Jahr zuvor [4]
  • 22.400 € beträgt der höchste Zuschuss für eine erneuerbare Heizung; die Förderung bleibt bestehen [5]

Der Vorschlag

Wer eine Heizung neu einbaut, wählt frei zwischen Wärmepumpe, Fernwärme, Biomasse, Gas und Öl; neue Gas- und Ölkessel müssen ab 2029 einen steigenden Bioanteil verbrennen.

Die Debatte

Union und SPD begründen die Streichung mit Wahlfreiheit: Eigentümer sollen selbst entscheiden, den Klimaschutz sollen Bioanteil, Grüngasquote und CO₂-Preis leisten. Grüne und Linke halten dagegen, neue Gas- und Ölkessel trieben den Ausstoß nach oben und führten Eigentümer wie Mieter in eine Kostenfalle, weil niemand wisse, was Biogas künftig kostet. Die AfD lehnt das Gesetz ebenfalls ab, sie hält den Bioanteil für unbezahlbar und will das Heizungsgesetz ganz abschaffen. Am 10. Juli 2026 stimmten CDU/CSU und SPD dafür, AfD, Grüne und Linke dagegen.

  • „Wir ersetzen Bevormundung durch Wahlfreiheit. Wir ersetzen starre Vorgaben durch moderne Lösungen.“

    spricht dafür: Sepp Müller, CDU/CSU Bundestag, 10. Juli 2026
  • „Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz wird es mehr Treibhausgasemissionen geben, die eigentlich viel schneller sinken müssten.“

    spricht dagegen: Julia Verlinden, Grüne Bundestag, 10. Juli 2026
  • „Dass wir mit diesem Gesetz auch zukünftig neue Gas- und Ölheizungen zulassen, führt zu einer gewissen Unsicherheit bei den zukünftigen Kosten dafür, auf diese Art zu heizen: erstens die Kosten der klimaneutralen Brennstoffe, zweitens die Kosten für die Gasverteilnetze.“

    spricht dagegen: Helmut Kleebank, SPD Bundestag, 10. Juli 2026

Die Analyse

65-Prozent-Regel gestrichen

72 % des Gewichts sprechen dafür, 28 % dagegen.

Das Gewicht eines Arguments verbindet drei Fragen: wie groß die Wirkung ist, wie sicher sie eintritt und wie wichtig das betroffene Gut ist. Je größer das Stück, desto schwerer wiegt das Argument.

Dafür

Dagegen

Die Streichung der 65-Prozent-Regel ist nach der aktuellen Analyse eine gute Maßnahme, und das klarer, als die Debatte vermuten lässt.

Sehr wahrscheinlich besser

Sehr wahrscheinlich besser: Unter den angesetzten Annahmen bringt der Vorschlag in mehr als 99 von 100 Modellrechnungen mehr, als er kostet.

Gesamteffekt: mittel

Wie stark der Vorschlag insgesamt wirkt, in fünf Stufen von sehr klein bis sehr groß, über alle Debatten vergleichbar. Der Kreis ist immer voll, auch wenn die Wirkung insgesamt klein ist; wie groß sie ist, sagt diese Stufe.

Die Analyse stellt sich auf die Seite der Koalition, aber nicht wegen der Wahlfreiheit, die Union und SPD in den Vordergrund stellen. Das Ergebnis tragen Investitionen, die ohne die Pflicht unterbleiben, vor allem Mehrkosten in schwer umrüstbaren Altbauten. Dass der Bund dabei Zuschüsse spart, zählt nicht extra, denn dasselbe Geld fehlt den Eigentümern. Die Einwände von Grünen und Linken treffen zu, wiegen aber wenig: Der Bioanteil senkt den Ausstoß der Kessel, und ab 2028 fängt der europäische Emissionshandel einen Teil der Tonnen ab. Offen ist auf beiden Seiten dieselbe Zahl, wie viele Heizungen die Pflicht tatsächlich verändert hätte; sie bestimmt die Größe des Ergebnisses, nicht seine Richtung.

Mit eigenen Werten nachrechnen

Wie schwer Leben, Gesundheit, Klima, Zeit und Geld zählen, lässt sich anders gewichten. Der Werte-Shift rechnet die Debatte damit neu.

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Im Detail

Alle Argumente

Pro-Argumente3 Argumente

Kein Zwang zur teuren Anlage

13Punkte

In schlecht gedämmten Altbauten, in Etagenwohnungen und dort, wo kein Platz für Außeneinheit oder Speicher ist, kostet eine Anlage nach der 65-Prozent-Regel ein Vielfaches eines Kesseltauschs. Ohne die Pflicht unterbleibt diese Mehrinvestition, die sonst Eigentümer und Bund gemeinsam bezahlt hätten.

Wert 5 · Eigentümer und BundImpact 5,7Plausibilität 4,5
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Wert

Der Strom ist eine Investition, die nicht getätigt wird: die Differenz zwischen einem Kesseltausch und einer Umstellung, die Vorlauftemperatur, Heizkörper, Elektrik und Außenaufstellung mitbetrifft. Bezahlt hätten sie Eigentümerinnen und Eigentümer, zum Teil über den Zuschuss der Bund; wer welchen Teil getragen hätte, ist eine Verschiebung zwischen beiden und steht als eigenes Paar im dritten Argument und seinem Gegenstück. Getragen wird der Eigenanteil überwiegend von Haushalten mit mittleren Einkommen; der typische Fall ist ein selbstnutzender Eigentümer eines älteren Ein- oder Zweifamilienhauses. Weil das Gut Geld ist, zählt jeder Euro zum Nennwert; dass eine Zwangsinvestition härter trifft als eine freiwillige, ist eine Frage der Menge und nicht des Wertes. Der Wert ist mittel: Es sind gesparte Mittel privater Haushalte und des Bundes.

Impact

Ohne die Streichung müsste jede neu eingebaute Heizung zu 65 Prozent erneuerbar laufen, sobald die Frist der kommunalen Wärmeplanung greift; mit ihr entfällt die Vorgabe. Betroffen sind nicht alle Heizungswechsel: In Deutschland wurden 2025 rund 627.000 Heizgeräte abgesetzt, davon bereits 299.000 Wärmepumpen [3]. Diese Fälle hätten die Vorgabe ohnehin erfüllt. Angesetzt sind 60.000 Anlagen im Jahr, bei denen die Vorgabe die Wahl tatsächlich geändert hätte (Spanne 20.000 bis 150.000); dieselbe Zahl trägt auch die Zuschüsse, die Emissionen und die Folgekosten dieser Bewertung. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kostet im Einfamilienhaus nach 160 ausgewerteten Angeboten im Mittel rund 36.000 Euro, von rund 20.000 bis über 60.000 Euro [16]; ein Kesseltausch kostet einen Bruchteil davon. Angesetzt ist eine vermiedene Mehrinvestition von 19.000 Euro je Anlage vor Abzug des Zuschusses (Spanne 10.000 bis 30.000 Euro). Das ergibt rund 1,14 Milliarden Euro im Jahr. Bis Version 3 stand hier nur der Eigenanteil nach Zuschuss, 5.000 Euro, und der Zuschuss als Ersparnis des Bundes; beide zusammen sind dieselbe Investition, und der Zuschuss selbst ist nur eine Zahlung vom Bund an die Eigentümer. Die Untergrenze ist niedrig, weil die Regel Ausweichwege ließ (Fernwärme, Biomasse, Hybridlösungen) und weil der Kessel im Betrieb nicht billiger ist: 15.000 Kilowattstunden Gas kosten ohne Abgaben rund 700 Euro im Jahr, die 5.000 Kilowattstunden Strom einer Wärmepumpe rund 900 Euro, und mit dem ab 2029 steigenden Bioanteil kippt dieser kleine Vorsprung [5]. Der Impact ist der größte dieser Bilanz: Zehntausende Anlagen im Jahr, jede mit einem fünfstelligen Unterschied.

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627 Tsd. Geräte/Jahr
Heizgeräte im Absatz eines Jahres
[3]
× rund 10 % Setzung, geteilte Größe dieser Bewertung: Wärmepumpen, Fernwärme und Biomasse erfüllten die Vorgabe ohnehin; die Fristen waren an die kommunale Wärmeplanung gekoppelt
60 Tsd. Anlagen/Jahr
Anlagen, bei denen die Vorgabe gebunden hätte (Spanne 20–150)
× 19.000 € je Anlage Setzung, Spanne 10.000–30.000 €: Luft-Wasser-Wärmepumpe im Einfamilienhaus im Mittel rund 36.000 €, ein Kesseltausch einen Bruchteil davon; Betriebskosten beider Pfade liegen nahe beieinander
1.140 Mio €/Jahr
vermiedene Mehrinvestition vor Zuschuss (Spanne 320–3.170 Mio €)
÷ 200 Mio € je Punkt Maßstab dieser Seite
5,7
Normalised Impact
Score 5,7 Impact × 5 Wert × 4,5 Plausibilität ÷ 10 = 13 von 100

Plausibilität

Dass die Vorgabe entfällt, folgt aus dem Gesetz; strittig sind beide Zahlen der Rechnung. Kontrafaktum ist der Heizungstausch unter der 65-Prozent-Regel. Das Design ist mechanistisch: Zahl der gebundenen Fälle mal Investitionsdifferenz. Die Kosten der Wärmepumpe sind aus Angebotsauswertungen bekannt [16], die Differenz im gebundenen Fall und die Fallzahl sind nicht erhoben, weil die Regel wegen der an die Wärmeplanung gekoppelten Fristen für den größten Teil des Bestands noch gar nicht griff. Die eine Störgröße ist genau diese Fristenkopplung: Je später die Regel gebunden hätte, desto weniger Fälle fallen in den Zehnjahreshorizont; das steckt in der Spanne von 20.000 bis 150.000 Anlagen. Eine Umkehrkausalität scheidet aus. Gestützt wird die Richtung durch die Marktzahlen: Wärmepumpen kosten in der Anschaffung mehr als Gaskessel, sonst hätte es weder Förderung noch Regel gebraucht. Damit ist die Kette geschlossen; es fehlt der Beleg für die Höhe. Dieses Argument trifft in etwa vier bis fünf von zehn vergleichbaren Fällen in dieser Höhe zu. Die Plausibilität ist niedrig bis mittel: Die Richtung ist sicher, beide Faktoren der Rechnung sind gesetzt.

Beleglage: Mechanismus · Plausibilität höchstens 6 Nachweis der Wirkung: Mechanistisch · höchstens 6 Einordnung: Kette geschlossen, unbelegt · Plausibilität 4–5

Offen: Eine Auswertung der Investitionskosten je Heizungstyp nach Gebäudealter, verknüpft mit den Fristen der kommunalen Wärmeplanung, würde P auf 6,0 heben.

Zuschüsse, die nicht fließen

5,7Punkte

Wer ohne die Vorgabe einen Gas- oder Ölkessel wählt, beantragt keinen Zuschuss für eine erneuerbare Heizung. Für jede Anlage, die die Regel sonst in die Förderung gebracht hätte, zahlt der Bund im Mittel rund 8.500 Euro weniger aus; dieselbe Summe fehlt den Eigentümern.

Wert 5 · StaatsfinanzenImpact 2,5Plausibilität 4,5
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Wert

Der Strom ist Geld des Bundes: Zuschüsse aus der Heizungsförderung, die nicht ausgezahlt werden, weil die Anlage, für die sie gedacht waren, nicht eingebaut wird. Getragen wird die Ersparnis vom Bundeshaushalt, also von der Gesamtheit der Steuerzahler; wofür der nicht ausgegebene Euro stattdessen verwendet wird, ist offen und deshalb zum Nennwert angesetzt. Das Gegenstück steht als eigenes Argument auf der anderen Seite: Derselbe Zuschuss fehlt den Eigentümern, die ihn sonst erhalten hätten, ebenfalls zum Nennwert. Der Zuschuss ist nur eine Zahlung vom Bund an die Eigentümer, die Investition selbst steht im ersten Argument. Weil das Gut Geld ist, zählt jeder Euro zum Nennwert. Der Wert ist mittel: Es ist gespartes öffentliches Geld.

Impact

Ohne die Streichung hätten die 60.000 Haushalte im Jahr, die die Vorgabe zu einer erneuerbaren Anlage gezwungen hätte, die Heizungsförderung in Anspruch genommen; mit ihr wählen sie einen Kessel und beantragen nichts. Seit dem 21. Juli 2026 zahlt die Förderung 30 Prozent Grundförderung, einen Klimageschwindigkeitsbonus von 16 Prozent, der ab Februar 2027 je Halbjahr um 4 Punkte sinkt und im August 2028 ausläuft, und für Haushalte bis 50.000 Euro Einkommen einen Bonus von 10 bis 40 Prozent [17]; höchstens sind es 80 Prozent [5]. Berücksichtigt werden höchstens 28.000 Euro, ab Februar 2027 je Halbjahr 750 Euro weniger [17]; weil eine Wärmepumpe im Mittel rund 36.000 Euro kostet [16], greift diese Grenze fast immer. Im Mittel des Zehnjahreshorizonts sind das rund 21.000 Euro förderfähige Kosten bei einem Satz von rund 40 Prozent, angesetzt 8.500 Euro je Anlage (Spanne 5.500 bis 12.500 Euro). Unter den Regeln von 2024 waren es rund 14.000 Euro je Zusage [9]; diese Zahl stand bis Version 3 hier. Das ergibt rund 510 Millionen Euro im Jahr. Die Förderung läuft nur, solange Haushaltsmittel vorhanden sind, ein Rechtsanspruch besteht nicht [18]; für 2025 standen 15,3 Milliarden Euro im Klima- und Transformationsfonds [19]. Übersteigt die Nachfrage das Budget, bleibt das Geld nicht im Haushalt, sondern geht an andere Antragsteller. Die Bilanz ändert das nicht: Der Zuschuss wandert in beiden Fällen nur zwischen Bund und Haushalten, zum Nennwert auf beiden Seiten. Der Impact ist mittel: ein vierstelliger Zuschuss je Anlage, der bei Zehntausenden Anlagen im Jahr nicht fällig wird.

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60 Tsd. Anlagen/Jahr
Anlagen, bei denen die Vorgabe gebunden hätte
[3]
× 8.500 € je Anlage Setzung, Spanne 5.500–12.500 €: rund 40 % von im Mittel rund 21.000 € förderfähigen Kosten; Grenze 28.000 €, ab Februar 2027 je Halbjahr 750 € weniger, Klimageschwindigkeitsbonus läuft bis August 2028 aus
510 Mio €/Jahr
nicht ausgezahlter Zuschuss (Spanne 160–1.380 Mio €)
÷ 200 Mio € je Punkt Maßstab dieser Seite
2,55
Normalised Impact
Score 2,55 Impact × 5 Wert × 4,5 Plausibilität ÷ 10 = 5,7 von 100

Plausibilität

Dass ohne erneuerbare Anlage kein Zuschuss fließt, folgt aus den Förderbedingungen; strittig ist, wie viele Anlagen die Vorgabe in die Förderung gebracht hätte und ob der Bund das Geld bei knappem Budget tatsächlich behält. Kontrafaktum ist der Heizungstausch unter der 65-Prozent-Regel mit fortbestehender Förderung. Das Design ist mechanistisch: Zahl der gebundenen Fälle mal Zuschuss je Fall. Die Fördersätze sind bekannt [17], die Fallzahl ist dieselbe Setzung wie im ersten Argument. Die eine Störgröße ist die Fristenkopplung an die kommunale Wärmeplanung, die bestimmt, wie viele Fälle in den Horizont fallen; sie steckt in der Spanne der Fallzahl. Eine Umkehrkausalität scheidet aus. Damit ist die Kette geschlossen; es fehlt der Beleg für die Fallzahl. Dieses Argument trifft in etwa vier bis fünf von zehn vergleichbaren Fällen in dieser Höhe zu. Die Plausibilität ist niedrig bis mittel: Die Fördersätze sind bekannt, die Zahl der Fälle ist gesetzt.

Beleglage: Mechanismus · Plausibilität höchstens 6 Nachweis der Wirkung: Mechanistisch · höchstens 6 Einordnung: Kette geschlossen, unbelegt · Plausibilität 4–5

Offen: Eine Auswertung der Förderanträge nach Gebäudetyp, verknüpft mit den Fristen der kommunalen Wärmeplanung, würde P auf 6,0 heben.

Weniger Nachweise beim Heizungstausch

0,75Punkte

Die 65-Prozent-Regel brachte Beratungspflichten, Erfüllungsnachweise und Übergangsregeln, deren Anwendung Handwerk, Schornsteinfeger und Bauämter beschäftigte. Mit der Vorgabe entfällt auch dieser Apparat.

Wert 5 · Vollzug & VerfahrenImpact 0,3Plausibilität 5
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Wert

Der Strom ist Befolgungs- und Vollzugsaufwand: verpflichtende Beratung vor dem Einbau, Nachweis des erneuerbaren Anteils, Prüfung der Übergangsfristen, Dokumentation gegenüber dem bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger. Getragen wird er von Eigentümern, Handwerksbetrieben und Behörden gemeinsam. Ein eigenes Gut jenseits der gebundenen Arbeitszeit trägt der Strom nicht; deshalb zählt der Aufwand wie Geld, jeder Euro zum Nennwert. Nicht im Wert enthalten ist der Aufwand, den die neuen Regeln erzeugen: Nachweis des Bioanteils ab 2029 und Grüngasquote ab 2028, deren Vollzug noch offen ist. Er steht in der Rechnung als Gegenposten. Der Wert ist mittel: Es ist gesparte Arbeitszeit und gesparter Aufwand.

Impact

Ohne die Streichung fällt bei jedem Heizungstausch im Anwendungsbereich der Regel zusätzlicher Aufwand an; mit ihr entfällt er. Bei rund 627.000 Heizgeräten im Jahr [3] und angesetzten 100 Euro je Vorgang für Beratung, Nachweis und Prüfung (Spanne 30 bis 300 Euro) wären das rund 63 Millionen Euro; gegengerechnet ist der neu entstehende Aufwand für den Nachweis des Bioanteils ab 2029 und für die Grüngasquote ab 2028, deren Ausgestaltung ein eigenes Gesetz bis Dezember 2026 regeln soll [1]. Angesetzt sind deshalb netto rund 60 Millionen Euro im Jahr. Der Ansatz ist unsicher in beide Richtungen: Die neuen Pflichten könnten mehr Aufwand erzeugen als die alten, dann kehrt sich das Vorzeichen um. Der Impact ist klein: Ein niedriger dreistelliger Betrag je Vorgang, aber sehr viele Vorgänge.

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627 Tsd. Vorgänge/Jahr
Heizungsvorgänge im Jahr
[3]
× rund 100 € je Vorgang Setzung, Spanne 30–300 €: Beratung, Erfüllungsnachweis und Prüfung, abzüglich des Aufwands für den Nachweis des Bioanteils ab 2029 und die Grüngasquote ab 2028
60 Mio €/Jahr
gesparter Aufwand je Vorgang, netto (Spanne 19–188)
[1]
÷ 200 Mio € je Punkt Maßstab dieser Seite
0,3
Normalised Impact
Score 0,3 Impact × 5 Wert × 5 Plausibilität ÷ 10 = 0,8 von 100

Plausibilität

Dass die Nachweispflichten der 65-Prozent-Regel entfallen, folgt aus dem Gesetz und ist nicht strittig. Strittig ist der Saldo gegen die neuen Pflichten. Kontrafaktum ist der Heizungstausch unter der alten Nachweisordnung. Das Design ist mechanistisch: Zahl der Vorgänge mal Aufwand je Vorgang, wobei der Aufwand nicht erhoben ist. Die eine Störgröße ist der noch nicht festgelegte Vollzug der Grüngasquote und der Beimischungspflicht: Fällt er aufwendig aus, verschwindet die Ersparnis; das ist im Ansatz bereits abgezogen und steckt zusätzlich in der Spanne. Eine Umkehrkausalität scheidet aus. Damit ist die Kette geschlossen und der Gegenmechanismus benannt; es fehlt eine Erhebung des Befolgungsaufwands, wie sie für Bürokratiekosten sonst üblich ist. Dieses Argument trifft in etwa fünf von zehn vergleichbaren Fällen in dieser Höhe zu. Die Plausibilität ist mittel: Die Entlastung ist sicher, ihr Saldo gegen die neuen Pflichten nicht.

Beleglage: Mechanismus · Plausibilität höchstens 6 Nachweis der Wirkung: Mechanistisch · höchstens 6 Einordnung: Kette geschlossen, unbelegt · Plausibilität 4–5

Contra-Argumente5 Argumente

Der fehlende Zuschuss

5,7Punkte

Wer ohne die Vorgabe einen Kessel einbaut statt einer geförderten Wärmepumpe, erhält keinen Zuschuss. Im Mittel fehlen je Anlage rund 8.500 Euro, die der Bund sonst gezahlt hätte.

Wert 5 · HaushaltsbudgetImpact 2,5Plausibilität 4,5
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Wert

Der Strom ist Geld privater Haushalte: der Zuschuss aus der Heizungsförderung, den Eigentümerinnen und Eigentümer erhalten hätten, wenn die Vorgabe sie zu einer erneuerbaren Anlage gebracht hätte. Empfangen hätten ihn überwiegend selbstnutzende Eigentümer mit mittleren Einkommen; der Einkommensbonus für Haushalte bis 50.000 Euro hebt einen Teil der Fälle in niedrigere Einkommen, der Grundsatz geht an alle. Angesetzt ist deshalb der Nennwert, wie auf der Seite des Bundes, der diesen Euro spart. Das Argument ist das Gegenstück zum dritten Argument der Pro-Seite: Beide zusammen beschreiben eine Zahlung, die nicht stattfindet, und heben sich auf. Weil das Gut Geld ist, zählt jeder Euro zum Nennwert. Der Wert ist mittel: Es ist Geld privater Haushalte.

Impact

Ohne die Streichung hätten 60.000 Haushalte im Jahr eine erneuerbare Anlage eingebaut und dafür den Zuschuss erhalten; mit ihr bauen sie einen Kessel ein und erhalten nichts. Seit dem 21. Juli 2026 zahlt die Förderung 30 Prozent Grundförderung, einen auslaufenden Klimageschwindigkeitsbonus von zunächst 16 Prozent und für Haushalte bis 50.000 Euro Einkommen einen Bonus von 10 bis 40 Prozent auf höchstens 28.000 Euro förderfähige Kosten, die ab Februar 2027 je Halbjahr um 750 Euro sinken [17]. Im Mittel des Zehnjahreshorizonts sind das rund 8.500 Euro je Anlage (Spanne 5.500 bis 12.500 Euro), rund 510 Millionen Euro im Jahr. Die Eigentümer sparen zugleich die ganze Investition; diese Ersparnis steht vor Abzug des Zuschusses im ersten Argument der Pro-Seite, deshalb steht der entgangene Zuschuss hier als eigener Posten. Der Impact ist mittel: ein vierstelliger Zuschuss je Anlage bei Zehntausenden Anlagen im Jahr.

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60 Tsd. Anlagen/Jahr
Anlagen, bei denen die Vorgabe gebunden hätte
[3]
× 8.500 € je Anlage Setzung, Spanne 5.500–12.500 €: rund 40 % von im Mittel rund 21.000 € förderfähigen Kosten; Grenze 28.000 €, ab Februar 2027 je Halbjahr 750 € weniger, Klimageschwindigkeitsbonus läuft bis August 2028 aus
510 Mio €/Jahr
entgangener Zuschuss (Spanne 160–1.380 Mio €)
÷ 200 Mio € je Punkt Maßstab dieser Seite
2,55
Normalised Impact
Score 2,55 Impact × 5 Wert × 4,5 Plausibilität ÷ 10 = 5,7 von 100

Plausibilität

Dass ohne erneuerbare Anlage kein Zuschuss fließt, folgt aus den Förderbedingungen; strittig ist allein, wie viele Anlagen die Vorgabe in die Förderung gebracht hätte. Kontrafaktum ist der Heizungstausch unter der 65-Prozent-Regel mit fortbestehender Förderung. Das Design ist mechanistisch: Zahl der gebundenen Fälle mal Zuschuss je Fall. Die Fördersätze sind bekannt [17], die Fallzahl ist dieselbe Setzung wie in den übrigen Argumenten. Die eine Störgröße ist die Fristenkopplung an die kommunale Wärmeplanung; sie steckt in der Spanne der Fallzahl. Eine Umkehrkausalität scheidet aus. Als Gegenstück einer Zahlung trägt das Argument dieselbe Plausibilität wie die Ersparnis des Bundes. Dieses Argument trifft in etwa vier bis fünf von zehn vergleichbaren Fällen in dieser Höhe zu. Die Plausibilität ist niedrig bis mittel: Die Fördersätze sind bekannt, die Zahl der Fälle ist gesetzt.

Beleglage: Mechanismus · Plausibilität höchstens 6 Nachweis der Wirkung: Mechanistisch · höchstens 6 Einordnung: Kette geschlossen, unbelegt · Plausibilität 4–5

Offen: Eine Auswertung der Förderanträge nach Gebäudetyp, verknüpft mit den Fristen der kommunalen Wärmeplanung, würde P auf 6,0 heben.

Zwanzig Jahre Gas, heute entschieden

0,61Punkte

Eine Heizung, die heute eingebaut wird, läuft in der Regel zwanzig Jahre. Jeder Kessel, der ohne die Vorgabe fossil statt erneuerbar wird, stößt bis 2045 mehr aus als die Wärmepumpe, die er ersetzt. Es ist weniger, als es zunächst scheint, weil das Gesetz ihm einen steigenden Bioanteil vorschreibt, und ab 2028 lässt der europäische Emissionshandel nur einen Teil davon tatsächlich in die Luft.

Wert 7 · KlimaImpact 0,3Plausibilität 3,5
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Wert

Der Strom sind Treibhausgase, die über die Lebensdauer der Anlage ausgestoßen werden. Betroffen ist keine abgrenzbare Gruppe in Deutschland, sondern die Gesamtheit derer, die die Folgen der Erwärmung tragen. Das sind überwiegend künftige Jahrgänge, denn die Emissionen fallen bis in die 2040er Jahre an, während die Entscheidung heute getroffen wird. Gewogen ist der Schaden wie jeder andere Klimastrom: als Umweltgut, das viele Menschen dauerhaft trifft und sich nachträglich nicht zurückkaufen lässt. Ein Aufschlag dafür, dass die Festlegung besonders langlebig ist, wäre falsch: Die Langlebigkeit steckt in der Menge. Bewertet sind die Emissionen zu den Kosten ihrer Vermeidung und nicht zum Schadenspreis. Der Wert ist mittel bis hoch: Es sind Emissionen wie andere auch, hier nur besonders lange festgelegt.

Impact

Ohne die Streichung wäre bei jedem Heizungstausch im Anwendungsbereich der Regel eine überwiegend erneuerbare Anlage einzubauen gewesen; mit ihr bleibt die Wahl frei. Angesetzt sind die 60.000 Anlagen im Jahr, bei denen die Vorgabe die Wahl geändert hätte, dieselbe Zahl wie bei der gesparten Investition und den gesparten Zuschüssen (Spanne 20.000 bis 150.000). Die Marktzahlen mahnen zur Vorsicht nach unten: Im ersten Halbjahr 2026, als die Streichung angekündigt war, stieg der Wärmepumpenabsatz um 40 Prozent auf 194.500 Geräte, während der Absatz von Gasgeräten mit 134.000 nahezu unverändert blieb [4]. Gezählt wird der Unterschied zur Anlage, die die Regel verlangt hätte: Ein Gaskessel für 15.000 Kilowattstunden stößt fossil rund 3 Tonnen im Jahr aus [8], eine Wärmepumpe für dieselbe Wärme heute rund 1,7 Tonnen und mit dem sinkenden Netzmix gegen 2045 nur noch rund 0,2 Tonnen [7]. Der Kessel verbrennt dabei nicht reines Erdgas: Das Gesetz schreibt neu eingebauten Gas- und Ölheizungen einen Bioanteil von 10 Prozent ab 2029, 15 Prozent ab 2030, 30 Prozent ab 2035 und 60 Prozent ab 2040 vor [5], ab 2045 müssen die Brennstoffe vollständig klimaneutral sein [1]. Über die Einbaujahrgänge 2026 bis 2035 gemittelt stößt ein Kessel bis 2045 so rund 28 Tonnen aus, die Wärmepumpe rund 12. Der Unterschied beträgt rund 16 Tonnen je Anlage, zusammen knapp eine Million Tonnen je Einbaujahrgang. Fast alles davon fällt ab 2028 an, und ab dann deckelt der europäische Emissionshandel für Gebäude und Verkehr die Menge [10]: Zusätzliche Kessel heben dann in erster Linie den Zertifikatspreis, nicht den Ausstoß. Angesetzt ist deshalb nur die Hälfte der Tonnen ab 2028 als tatsächlicher Klimaschaden, die Tonnen davor voll: rund 8,3 Tonnen je Anlage, zusammen rund eine halbe Million Tonnen im Jahr; die andere Hälfte steht als Vermeidungslast im nächsten Argument, keine Tonne steht in beiden. Das ist weniger als ein Zwanzigstel der Wirkung der unterbliebenen Mehrinvestition. Der Impact ist klein: Zehntausende zusätzliche Kessel, deren Mehrausstoß der Bioanteil schmälert und der Emissionshandel zur Hälfte anderswo ausgleichen lässt.

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60 Tsd. Anlagen/Jahr
zusätzliche fossile Anlagen im Jahr
[4]
× 16,2 t je Anlage: Kessel 28,3 t minus Wärmepumpe 12,1 t Gaskessel fossil 3 t im Jahr (15.000 kWh × 0,2 kg), gemindert um den gesetzlichen Bioanteil 10/15/30/60 % ab 2029/2030/2035/2040; Wärmepumpe 1,7 t heute, linear fallend auf 0,2 t 2045; Mittel der Einbaujahrgänge 2026–2035, gezählt bis zur Klimaneutralität der Brennstoffe 2045
0,97 Mio t CO₂
Mehrausstoß je Anlage bis 2045
× rund 51 %: 0,4 t vor 2028 voll, 15,8 t ab 2028 zur Hälfte = 8,3 t je Anlage Setzung, Durchlass 50 %, Spanne 20–100 %: ab 2028 deckelt der Emissionshandel für Gebäude und Verkehr die Menge; die andere Hälfte steht als Vermeidungslast im nächsten Argument
0,5 Mio t CO₂
tatsächlicher Klimaschaden (Spanne 0,2–1,2)
× 100 € je Tonne Vermeidungskosten, nicht Schadenskosten
50 Mio €/Jahr
bewertete Emissionen
÷ 200 Mio € je Punkt Maßstab dieser Seite
0,25
Normalised Impact
Score 0,25 Impact × 7 Wert × 3,5 Plausibilität ÷ 10 = 0,6 von 100

Plausibilität

Dass eine fossile Heizung emittiert, bis ihr Brennstoff klimaneutral ist, ist keine Prognose, sondern Physik, und der Bioanteil, der den Ausstoß senkt, steht im Gesetz [5]. Offen ist das Glied davor: wie viele Anlagen ohne die Vorgabe fossil werden, die es mit ihr nicht geworden wären. Kontrafaktum ist der Heizungsmarkt unter der 65-Prozent-Regel; ein sauberer Vergleich existiert nicht, weil die Regel wegen der an die Wärmeplanung gekoppelten Fristen nie flächendeckend griff. Das Design ist mechanistisch: Regeländerung, veränderte Kaufentscheidung, Emissionen bis 2045, ohne identifizierten Trägerparameter. Die eine Störgröße sind Förderung und CO₂-Preis, die unabhängig von der Vorgabe in dieselbe Richtung wirken und die Wirkung der Streichung überzeichnen lassen, wenn man sie ihr zurechnet; sie stecken in der Spanne der Fallzahl. Hinzu kommt eine Setzung ohne Messung: dass der Emissionshandel ab 2028 die Hälfte der zusätzlichen Tonnen durchlässt. Der Start wurde bereits einmal verschoben [10], und eine harte Preisobergrenze fehlt. Eine Umkehrkausalität scheidet aus. Damit bleibt das mengentragende Glied offen; die Halbjahreszahlen 2026 stammen aus der Zeit vor dem Inkrafttreten und zeigen die Richtung des Marktes, nicht die Wirkung des Gesetzes. Dieses Argument trifft in etwa drei bis vier von zehn vergleichbaren Fällen in dieser Höhe zu. Die Plausibilität ist niedrig bis mittel: Die Emissionen je Anlage sind gut eingegrenzt, die Zahl der zusätzlichen Anlagen und die Dichte des Deckels sind offen.

Beleglage: Mechanismus · Plausibilität höchstens 6 Nachweis der Wirkung: Mechanistisch · höchstens 6 Einordnung: Kette offen · Plausibilität 3–3,5

Offen: Ein Vergleich der Heizungsentscheidungen in Kommunen, deren Wärmeplanung die Frist bereits ausgelöst hatte, mit solchen ohne ausgelöste Frist würde P auf 6,0 heben.

Die Rechnung kommt später

0,61Punkte

Wer heute fossil einbaut, zahlt ab 2028 den europäischen Emissionshandel und ab 2029 einen gesetzlich festgelegten, bis 2040 auf 60 Prozent steigenden Bioanteil. Wie hoch die Grüngasquote ausfällt und was Biomethan und Bioöl dann kosten, weiß beim Einbau niemand. Die Freiheit von heute ist eine Wette auf Preise, die erst noch entstehen.

Wert 4 · Vorsorge-SicherheitImpact 0,5Plausibilität 3
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Wert

Das Gut ist die Kalkulierbarkeit einer langfristigen Investitionsentscheidung: Wer eine Anlage für zwanzig Jahre einbaut, sollte wissen, was ihr Betrieb kosten wird. Betroffen sind Eigentümer, die sich für Gas oder Öl entscheiden, und in Mietverhältnissen die Mieter, die die Brennstoffkosten weiter überwiegend tragen; der Vermieter übernimmt ab 2028 die Hälfte von CO₂-Preis und Netzentgelt und ab 2029 die Mehrkosten des Bioanteils [5]. Der Strom ist von den Emissionen getrennt: Dort geht es um den Schaden für die Allgemeinheit, hier um die Ungewissheit der Betroffenen über ihre eigenen künftigen Kosten. Gewogen ist die Planungssicherheit einer Ausgabe wie ein Nutzen, nicht wie ein Grundbedarf, weil es nicht um Existenz geht. Gegen ein höheres Gewicht spricht, dass die Entscheidung freiwillig getroffen wird und die Richtung der Kostenentwicklung bekannt ist. Der Wert ist niedrig bis mittel: Es geht um Kalkulierbarkeit, nicht um Not.

Impact

Ohne die Streichung wären die betroffenen Haushalte weitgehend auf erneuerbare Systeme festgelegt und von der Preisentwicklung fossiler und biogener Brennstoffe unabhängig; mit ihr können sie sich für Gas oder Öl entscheiden, ohne die Folgekosten zu kennen. Fest steht die Menge: Das Gesetz schreibt neu eingebauten Kesseln einen Bioanteil von 10 Prozent ab 2029, 15 Prozent ab 2030, 30 Prozent ab 2035 und 60 Prozent ab 2040 vor [5]. Offen ist der Preis: was Biomethan und Bioöl kosten werden, wenn alle neuen Kessel sie gleichzeitig nachfragen, wie hoch die Grüngasquote ausfällt, die ein eigenes Gesetz bis Dezember 2026 regeln soll [1], und wo der Zertifikatspreis im europäischen Emissionshandel ab 2028 landet. Angesetzt sind die 60.000 zusätzlichen fossilen Anlagen im Jahr aus dem Emissionsargument, die geteilte Größe dieser Bewertung, und 1.700 Euro je Anlage als Wert der Ungewissheit über die Lebensdauer (Spanne 400 bis 5.000 Euro, denn auch wer die Verteuerung einpreist, kennt ihre Höhe nicht): rund 100 Millionen Euro im Jahr. Der Ansatz bepreist nicht die Mehrkosten selbst, die Teil der freiwilligen Entscheidung sind, sondern allein die Unmöglichkeit, sie im Voraus zu beziffern. Der Impact ist klein: Bewertet wird nur die Ungewissheit über die Preise, nicht die Kosten selbst.

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60 Tsd. Anlagen/Jahr
zusätzliche fossile Anlagen im Jahr
× 1.700 € je Anlage Setzung, Spanne 400–5.000 €: bewertet wird nicht die Mehrbelastung selbst, sondern die Unmöglichkeit, sie beim Einbau zu beziffern; die Stufen des Bioanteils stehen fest, offen sind die Grüngasquote (Gesetz bis Dezember 2026) und die Preise der Bio-Brennstoffe
102 Mio €/Jahr
Wert der Ungewissheit über die Lebensdauer (Spanne 24–300)
÷ 200 Mio € je Punkt Maßstab dieser Seite
0,51
Normalised Impact
Score 0,51 Impact × 4 Wert × 3 Plausibilität ÷ 10 = 0,6 von 100

Plausibilität

Dass die Folgekosten heute nicht bezifferbar sind, folgt aus dem Gesetzgebungsstand und dem Markt: Die Stufen des Bioanteils stehen fest, die Grüngasquote soll erst bis Dezember 2026 ausgestaltet werden [1], und für Bio-Brennstoffe in dieser Menge gibt es noch keinen Preis. Strittig ist, was diese Ungewissheit wert ist. Kontrafaktum wäre eine Entscheidung unter bekannten Folgekosten. Das Design ist unbestimmt: Es gibt keine Erhebung darüber, wie Haushalte Unsicherheit über künftige Betriebskosten bewerten, und keine Analogie mit vergleichbarer Konstellation. Die eine Störgröße ist die Beratungspraxis: Handwerk und Energieberatung weisen auf die absehbare Verteuerung hin, sodass ein Teil der Entscheider die Unsicherheit einpreist und der Schaden entsprechend kleiner ausfällt; das steckt in der unteren Spanne. Eine Umkehrkausalität scheidet aus. Die Kette ist benannt, ihr mengentragendes Glied, der Wert der Ungewissheit, ist ungeprüft. Dieses Argument trifft in etwa drei von zehn vergleichbaren Fällen in dieser Höhe zu. Die Plausibilität ist niedrig: Die Ungewissheit ist real, ihr Preis ist gesetzt.

Beleglage: Plausibilität · Plausibilität höchstens 5 Nachweis der Wirkung: Unbestimmt · höchstens 5 Einordnung: Kette offen · Plausibilität 3–3,5

Verdrängte Minderung und höhere CO₂-Preise

0,36Punkte

Was der Emissionshandel ab 2028 an zusätzlichen Kessel-Emissionen abfängt, verschwindet nicht; es muss anderswo im Gebäude- und Verkehrssektor eingespart werden. Der Deckel macht aus einem Teil des Klimaschadens eine Preis- und Vermeidungslast für alle, die tanken und heizen. Gebucht ist genau die Hälfte, die das Klimaargument nicht bucht.

Wert 5 · Haushalte & BetriebeImpact 0,2Plausibilität 3
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Wert

Die Last tragen Haushalte und Betriebe beim Tanken und Heizen: Sie müssen die Tonnen einsparen, die zusätzliche Kessel unter dem Deckel beanspruchen, oder einen höheren Zertifikatspreis zahlen. Getroffen sind damit weit mehr Menschen als jene, die sich für einen Kessel entscheiden: Auch Mieter und Eigentümer, die längst mit Wärmepumpe heizen, zahlen den höheren Preis an der Zapfsäule. Heizkosten binden in unteren Einkommen einen größeren Teil des Budgets; über alle Ausgaben gerechnet verteilt sich die Last aber annähernd nach dem Verbrauch. Es geht um gewöhnliches Geld, nicht um Gesundheit oder Existenz; deshalb zählt jeder Euro zum Nennwert. Der Posten ist vom Klimaschaden getrennt: Dort steht die Tonne, die in die Luft geht, hier die Tonne, die anderswo vermieden werden muss. Der Wert ist mittel: gewöhnliche Geldbeträge, die überwiegend Unbeteiligte tragen.

Impact

Ab 2028 deckelt der europäische Emissionshandel die CO₂-Menge aus Gebäuden und Verkehr gemeinsam [10]. Ohne die Streichung sinkt die Nachfrage nach Zertifikaten mit jeder Wärmepumpe, die statt eines Kessels eingebaut wird; mit ihr steigt sie. Die 60.000 zusätzlichen Kessel im Jahr stoßen ab 2028 bis 2045 rund 15,8 Tonnen je Anlage mehr aus als die Wärmepumpe, die sie ersetzen; der gesetzliche Bioanteil ist dabei schon abgezogen [5]. Die Hälfte davon lässt der Deckel nach der Setzung des Klimaarguments durch; die andere Hälfte, rund 7,9 Tonnen je Anlage oder 0,47 Millionen Tonnen je Einbaujahrgang, muss anderswo zusätzlich vermieden werden. Die Tonnen werden genau einmal aufgeteilt: Was der Deckel durchlässt, steht im Klimaargument als Schaden, was er abfängt, steht hier als Vermeidungslast. Je dichter der Deckel hält, desto kleiner der eine Posten und desto größer der andere. Der Preis eines Zertifikats entspricht im Gleichgewicht den Kosten der teuersten noch nötigen Vermeidung; angesetzt sind 100 Euro je Tonne (Spanne 45 bis 200 Euro), weil eine harte Preisobergrenze fehlt. Das ergibt rund 47 Millionen Euro Vermeidungslast im Jahr, getragen nach Ausgabenanteilen von allen, die tanken und heizen, sodass ein Euro hier mit 1 zählt. Der Impact ist klein: Die Tonnen sind dieselben wie im Klimaargument, nur ihr Verbleib ist ein anderer.

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0,47 Mio t CO₂
vom Deckel abgefangene Tonnen je Einbaujahrgang — die andere Hälfte des Mehrausstoßes ab 2028 aus dem Klimaargument
× 100 € je Tonne Setzung, Spanne 45–200 €: Vermeidungskosten im ETS 2, keine harte Preisobergrenze
47 Mio €
Vermeidungslast im Jahr (Spanne 21–95)
× 1,0 Tankende und Heizende aller Einkommen, nach Ausgabenanteilen gewichtet ≈ 1
47 Mio €
gewichtet nach Einkommen
÷ 200 Mio € je Punkt Maßstab dieser Seite
0,24
Normalised Impact
Score 0,24 Impact × 5 Wert × 3 Plausibilität ÷ 10 = 0,4 von 100

Plausibilität

Dass unter einem bindenden Mengendeckel zusätzliche Nachfrage die Minderung verschiebt statt die Menge zu erhöhen, ist ökonomisch unstrittig. Es ist derselbe Mechanismus, der im Klimaargument als Abschlag wirkt. Kontrafaktum ist die Zertifikatnachfrage aus Gebäuden ohne die zusätzlichen Kessel. Das Design ist mechanistisch: Fallzahl mal Mehrausstoß mal abgefangener Anteil mal Zertifikatspreis. Die eine Störgröße ist die Dichte des Deckels, die sich das Argument spiegelbildlich mit dem Klimaargument teilt: Was das eine gewinnt, verliert das andere. Offen bleiben zwei Glieder: die Fallzahl, dieselbe Setzung wie in allen Argumenten dieser Bewertung, und die Preishöhe, die eine Projektion ist, denn das System startet erst 2028 und wurde bereits einmal verschoben [10]. Eine Umkehrkausalität scheidet aus. Dieses Argument trifft in etwa drei von zehn vergleichbaren Fällen in dieser Höhe zu. Die Plausibilität ist niedrig: Der Mechanismus ist sicher, die Zahl der Kessel und der Preis der Tonne sind offen.

Beleglage: Mechanismus · Plausibilität höchstens 6 Nachweis der Wirkung: Mechanistisch · höchstens 6 Einordnung: Kette offen · Plausibilität 3–3,5

Die dritte Regeländerung in vier Jahren

0,18Punkte

Hersteller, Handwerk und Kommunen haben Kapazitäten, Schulungen und Wärmeplanungen auf die 65-Prozent-Regel ausgerichtet. Ihre Streichung entwertet einen Teil dieser Vorbereitung, und wer nicht weiß, was in drei Jahren gilt, investiert lieber gar nicht.

Wert 6 · SystemvertrauenImpact 0,1Plausibilität 3
▸ Begründung & Quellen anzeigen ▾ Begründung & Quellen ausblenden

Wert

Das Gut ist die Verlässlichkeit des Rahmens, in dem investiert wird: dass eine gesetzliche Vorgabe lange genug gilt, um Ausbildungsgänge, Produktionslinien und kommunale Planungen darauf auszurichten. Betroffen sind Heizungshersteller, Handwerksbetriebe, die Personal geschult haben, und Kommunen, deren Wärmeplanung auf die Fristen der alten Regel gebaut war. Der Strom ist von den Investitionsersparnissen der Eigentümer getrennt: Dort geht es um Geld, das nicht ausgegeben wird, hier um Geld, das bereits ausgegeben wurde und seinen Zweck verliert. Gewogen ist die Planbarkeit wie andere Eigenschaften des Wirtschaftssystems, weil sie allen Beteiligten zugleich nützt und keinem einzelnen gehört. Der Wert ist mittel: Es geht um verlässliche Rahmenbedingungen, nicht um ein eigenes Gut.

Impact

Ohne die Streichung gilt die Regel von 2024 weiter; mit ihr ändert sich der Rahmen zum dritten Mal innerhalb weniger Jahre. Entwertet wird, was eigens für das Regelwerk aufgebaut war: Schulungen zum Nachweisverfahren, Beratungsunterlagen, Software für Erfüllungsnachweise, Produktlinien, die auf die 65-Prozent-Vorgabe zugeschnitten waren. Nicht entwertet werden die großen Posten: Die Fertigungskapazität für Wärmepumpen bleibt gefragt, ihr Absatz stieg im ersten Halbjahr 2026 um 40 Prozent [4], und die kommunale Wärmeplanung bleibt gesetzliche Pflicht. Angesetzt sind 200 Millionen Euro einmalig entwerteter Vorbereitung (Spanne 50 bis 600 Millionen); über den Horizont von zehn Jahren verteilt sind das 20 Millionen Euro im Jahr. Dass Unsicherheit den Markt bremst, ist an den Absatzzahlen ablesbar: 2025 fiel der Heizungsabsatz um 12 Prozent auf 627.000 Geräte, den niedrigsten Stand seit fünfzehn Jahren [3][6]. Wie viel davon auf Regelunsicherheit und wie viel auf Zinsen, Baukonjunktur und vorgezogene Käufe entfällt, ist nicht getrennt, und die Streichung schafft auch Klarheit: Die Halbjahreszahlen 2026 mit einem Plus von 19 Prozent sprechen eher dafür [4]. Ob die Streichung den Markt unter dem Strich bremst, ist deshalb eine Frage der Plausibilität; die Spanne beschreibt nur die entwertete Vorbereitung. Der Impact ist sehr klein: Ein einmaliger Verlust, auf zehn Jahre verteilt.

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200 Mio €
entwertete Vorbereitung, einmalig (Spanne 50–600)
÷ 10 Jahre einmaliger Verlust, dem Bewertungszeitraum gleichmäßig zugerechnet
20 Mio €/Jahr
auf den Horizont verteilt
÷ 200 Mio € je Punkt Maßstab dieser Seite
0,1
Normalised Impact
Score 0,1 Impact × 6 Wert × 3 Plausibilität ÷ 10 = 0,2 von 100

Plausibilität

Für diese Wirkung gibt es weder eine Studie noch einen sauber ausgewerteten Fall. Die Kette ist benennbar (häufiger Regelwechsel, abwartende Investoren, entwertete Vorbereitung), aber ihr mengentragendes Glied ist ungeprüft: Wie viel des Absatzeinbruchs 2025 auf Regelunsicherheit entfällt, hat niemand getrennt. Kontrafaktum wäre der Heizungsmarkt bei stabilem Rahmen; ein solcher Vergleich ist nicht angestellt, das Design bleibt unbestimmt. Die eine Störgröße sind Zinsen und Baukonjunktur, die den Absatz in denselben Jahren unabhängig von jeder Regel bewegten. Eine Umkehrkausalität ist deutlich: Die Regel wurde geändert, weil sie unpopulär war und der Markt einbrach, nicht umgekehrt. Gegen das Argument spricht zudem, dass der Absatz im ersten Halbjahr 2026 nach der angekündigten Streichung um 19 Prozent zulegte [4]. Dieses Argument trifft in etwa drei von zehn vergleichbaren Fällen in dieser Höhe zu. Die Plausibilität ist niedrig: Der Zusammenhang ist geläufig, hier aber weder getrennt noch in der Richtung gesichert.

Beleglage: Plausibilität · Plausibilität höchstens 5 Nachweis der Wirkung: Unbestimmt · höchstens 5 Einordnung: Kette offen · Plausibilität 3–3,5

Wie belastbar das Ergebnis ist

Unter den angesetzten Annahmen bringt der Vorschlag in mehr als 99 von 100 Modellrechnungen mehr, als er kostet.

bringt mehr, als er kostetkostet mehr, als er bringt

Jeder Punkt steht für 200 der 20.000 Modellrechnungen.

Eine einzige Zahl trägt beide Seiten: 60.000 Anlagen im Jahr, bei denen die Vorgabe die Wahl tatsächlich geändert hätte, mit einer Spanne von 20.000 bis 150.000. Sie bewegt gesparte Investition und Zuschüsse ebenso wie Emissionen, Vermeidungslast und Folgekosten, und deshalb das Ergebnis der Größe nach, nicht dem Vorzeichen nach. Zählte jede zusätzliche Tonne CO₂ als Klimaschaden statt nur die Hälfte, die der Emissionshandel nicht abfängt, bliebe die Maßnahme vorn. Der Zuschuss, den der Bund nicht zahlt, trägt das Ergebnis nicht: Dieselbe Summe fehlt den Eigentümern, und ob das Geld bei knappem Förderbudget im Haushalt bleibt oder an andere Antragsteller geht, verschiebt es nur zwischen Bund und Haushalten. Was die Größe trägt, ist die gesparte Mehrinvestition von angesetzt 19.000 Euro je Anlage.

Verteilung der Modellrechnungen ansehen

20.000 durchgerechnete Zukünfte

Sehr wahrscheinlich besser · 100 %

In mehr als 99 von 100 durchgerechneten Zukünften bringt der Vorschlag mehr, als er kostet.

Keine Wirkung ist genau bekannt, jedes Argument hat eine Spanne. Die Rechnung zieht 20.000-mal für jedes Argument eine mögliche Größe aus seiner Spanne und zählt, wie oft der Nutzen die Kosten übersteigt.

Nettoeffekt in Punkten je Zukunft. Links der Null überwiegen die Nachteile, rechts der Nutzen. Acht von zehn Zukünften liegen zwischen +2,8 und +25 Punkten.
Maßstab und Auswertung

Maßstab dieser Bewertung: Normalised Impact — einheitslos, auf dieses Thema kalibriert. Zum Vergleich: 1 Punkt entspricht hier rund 200 Mio. € pro Jahr.

Größenklasse:mittel

Effekt mittel (+2,4) · 89 % der Wirkung positiv

Die Flächen zeigen die einzelnen Argumentgewichte. Der positive Wirkungsanteil verrechnet Geldverschiebungen zwischen beiden Seiten; die Wahrscheinlichkeit eines positiven Nettoeffekts wird gesondert bestimmt.

Wie wir bewerten →

Prüfung und Quellen

KI-Bewertung · noch ohne menschliche Prüfung

Diese Auswertung hat ein KI-Modell erstellt und belegt; ein menschlicher Prüfdurchgang steht noch aus. Zahlen und Einordnung können sich dabei noch ändern. Das Prüfprotokoll steht am Fuß der Seite.Wie geprüft wird →

Zuletzt geprüft von Claude Opus 5.5 · 29. Oktober 2026 · 16× KI, noch nicht menschlich geprüft
  1. 29. Oktober 2026KI-PrüfungClaude Opus 5.5neu bewertet

    C4: Zuschuss als Transferpaar pro-3/con-5 gebucht (gedeckeltes BEG-Budget verschiebt nur zwischen Bund und Haushalten), pro-1 als Mehrinvestition vor Zuschuss, Fördersätze ab 21.07.2026, k 10 → 5; Kategorie unverändert.

  2. 29. Oktober 2026KI-PrüfungClaude Opus 5.5keine Änderung nötig

    C3 geprüft: Eintrittsgruppe vorgabe-haette-gebunden besteht schon über alle fünf Argumente an der Fallzahl 60.000; pro-3 ist kein ungepaarter Transfer, der entgangene Zuschuss steht netto in pro-1.

  3. 29. Oktober 2026KI-PrüfungClaude Opus 5.5Record aktualisiert

    Bundestagsbeschluss vom 10. Juli 2026 mit Plenarprotokoll 21/90, Drs. 21/7009, verworfene Organklage und DUH-Beschwerde aus Primärquellen nachgetragen, Gedankenstriche aufgelöst.

  4. 28. Oktober 2026KI-PrüfungClaude Opus 5.5Record aktualisiert

    Seitentexte für den neuen Seitenaufbau (Entwurf G) mit Zitaten aus Primärquellen; keine Zahl geändert.

  5. 21. Oktober 2026KI-PrüfungClaude Fable 5.1Record aktualisiert

    Argument-Zusammenfassungen ohne Gedankenstrich-Einschübe nach Schreibstil vom 20.10.2026; Zahlen unverändert

  6. 20. Oktober 2026KI-PrüfungClaude Fable 5.1Record aktualisiert

    Summary und Maßstab-Hinweis nach Schreibstil vom 20.10.2026 neu geschrieben; Zahlen unverändert

  7. 19. Oktober 2026KI-PrüfungGPT-6keine Änderung nötig

    Lab-Qualitätsprüfung 19.10.2026: politische Quellen, Urheberschaft, Gebiet und Aussageumfang geprüft; zusätzlich Einheiten/Zeitraum und Bindung des Größenestimates an die vorhandene Bewertungsfassung kontrolliert. Keine kanonische Inhaltsänderung. Keine neue wissenschaftliche Vollbewertung und keine Neuberechnung der Wirkungsbilanz. Offene Quellen-/Modellgrenzen im Lab-Audit dokumentiert.

  8. 17. Oktober 2026KI-PrüfungGPT-6keine Änderung nötig

    Größenestimate für 2027–2036 als zusätzliche, bedingte Szenariorechnung abgeglichen: Anteil am deutschen Klimapfad gegenüber konstantem Emissionsniveau 2025; gleicher Mengenmaßstab und Annahmen im Lab offengelegt. Keine gemessene Deckungsquote und keine Änderung der vorhandenen Bewertungsparameter oder Bilanz.

  9. 16. Oktober 2026KI-PrüfungGPT-6keine Änderung nötig

    Bedarfsabgleich v3: Kosten je anders gewählter Heizung sind modelliert; Zahl der betroffenen Anlagen und spätere Betriebskosten bleiben offen. Nur vorhandenes Wirkungsmodell auf Reichweite, Bedarfsmaßstab und Zeitraum geprüft; keine neue Wirksamkeitsbewertung oder Änderung der Parameter.

  10. 16. Oktober 2026KI-PrüfungClaude Opus 5.5Record aktualisiert

    Drei Spannen ab null auf die kleinste plausible Größe gehoben, Szenariozahlen in Summary und Maßstab-Hinweis nachgezogen.

  11. 16. Oktober 2026KI-PrüfungClaude Opus 5.5Record aktualisiert

    Texte auf Bilanz 2.2 nachgezogen

  12. 8. Oktober 2026KI-PrüfungClaude Opus 5.5Record aktualisiert

    Julians Entscheidung 08.10.: Verfassungsbeschwerde der DUH ergänzt, kein eigenes Contra zum ESR-Zukauf; Bilanz 2.0: P(D > 0) 0,99, deutlich besser.

  13. 8. Oktober 2026KI-PrüfungClaude Opus 5.5neu bewertet

    v3: Bio-Treppe und ETS-2-Teilung im Emissions-Contra eingerechnet (I 0,174 → 0,05), neues Contra Verdrängte Minderung (I 0,047), Fördersatz 30–80 % von 28.000 € korrigiert, Scoring-Vokabular entfernt; r 0,82 → 0,89.

  14. 14. September 2026KI-PrüfungClaude Fable 5.1neu bewertet

    Gesamtprüfung 08.09. umgesetzt: gesparte Bundeszuschüsse als pro-3 neu (60.000 × 14.000 €, i 0,84), eine Fallzahl 60.000 für beide Seiten, con-1 als Delta zur Gegenwelt bis 2045 (i 0,174), con-2 einmalig ÷ 10 (i 0,02), k 20 → 10; r 0,55 → 0,82.

  15. 6. September 2026KI-PrüfungClaude Opus 5Record aktualisiert

    i_spanne an allen 5 Argumenten aus den Rechenweg-Spannen (letzte Spanne der Kette, argument-eigene Setzungen); keine Score-Änderung. Kategorie bleibt Ausgeglichen (P(D>0) 0,59).

  16. 5. September 2026KI-PrüfungClaude Opus 5Erstbewertung

    Neu angelegt: Streichung der 65-Prozent-Regel, 5 Argumente; die Marktzahlen des ersten Halbjahres 2026 drücken den angesetzten Emissionseffekt.

Bewertungen entstehen KI-gestützt und werden turnusmäßig auf neue Entwicklungen geprüft; menschliche Durchgänge sind eigens ausgewiesen.Wie wir prüfen →

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  1. Bundesregierung: Neues Gebäudemodernisierungsgesetz — freie Wahl der Heizungsart, in Kraft seit 29. Juli 2026; Grüngasquote per Gesetz bis 1. Dezember 2026, Förderdeckel 28.000 Euro sinkt halbjährlich um 750 Euro. bundesregierung.de
  2. Haufe: Heizungsgesetz: Koalition schafft die 65-Prozent-Regel ab (Eckpunkte vom 24.02.2026). haufe.de
  3. Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie: Jahresbilanz: Heizungsabsatz fällt auf niedrigsten Stand seit 15 Jahren — 627.000 Geräte 2025, davon 299.000 Wärmepumpen (+55 %) und 229.000 Gas-Brennwertgeräte (−36 %). bdh-industrie.de
  4. Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie: Heizungsmarkt legt zu — Wärmepumpen setzen positive Impulse: 352.000 Geräte im ersten Halbjahr 2026 (+19 %), darunter 194.500 Wärmepumpen (+40 %) und 134.000 Gasgeräte (+1 %). bdh-industrie.de
  5. ADAC: Heizungsgesetz: Das ändert das Gebäudemodernisierungsgesetz 2026 — Bioanteil 10/15/30/60 Prozent ab 2029/2030/2035/2040, Förderung 30 bis 80 Prozent von höchstens 28.000 Euro förderfähigen Kosten, Kostenteilung bei vermieteten fossilen Heizungen. adac.de
  6. ZDFheute: Heizungsbranche meldet schwächsten Absatz seit 15 Jahren. zdfheute.de
  7. Umweltbundesamt: Strom- und Wärmeversorgung in Zahlen: spezifische CO₂-Emissionen des deutschen Strommix 379 g je kWh 2023, 353 g 2024, 344 g 2025 (Schätzung). umweltbundesamt.de
  8. Volker Quaschning: Spezifische Kohlendioxidemissionen verschiedener Brennstoffe: Erdgas 200,8 g CO₂ je kWh Primärenergie, leichtes Heizöl 266,5 g. volker-quaschning.de
  9. KfW: Pressemitteilung vom 27.08.2024: Seit Förderstart am 27.02.2024 rund 93.000 Zuschusszusagen über rund 1,3 Mrd. Euro in der Heizungsförderung — rund 14.000 Euro je Zusage. kfw.de
  10. Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt): Verschiebung des Starts der Regelphase des EU-ETS 2 (Gebäude und Straßenverkehr) auf den 1. Januar 2028. dehst.de
  11. Solarserver: DUH: Verfassungsbeschwerde gegen Gebäudemodernisierungsgesetz — Deutsche Umwelthilfe und vier Mieter berufen sich auf Artikel 20a Grundgesetz (29.09.2026). solarserver.de
  12. Deutscher Bundestag: Plenarprotokoll 21/90 vom 10. Juli 2026: Zusatzpunkt 28 a, zweite und dritte Beratung des Gebäudemodernisierungsgesetzes, Drs. 21/6278, 21/6565, 21/7009 (Aussprache ab S. 11162 A; namentliche Abstimmung mit 322 Ja und 272 Nein, S. 11187). dserver.bundestag.de
  13. Deutscher Bundestag, Ausschuss für Wirtschaft und Energie: Beschlussempfehlung und Bericht zum Gebäudemodernisierungsgesetz, Drs. 21/7009 vom 8. Juli 2026 (Streichung der §§ 71, 71b bis 71p und 72 GEG; Bioanteil von 10, 15, 30 und 60 Prozent ab 2029, 2030, 2035 und 2040). dserver.bundestag.de
  14. Bundesverfassungsgericht: Pressemitteilung Nr. 40/2026: Erfolglose Organklage gegen die Gestaltung des Gesetzgebungsverfahrens zum Gebäudemodernisierungsgesetz (Beschluss vom 9. Juli 2026, 2 BvE 3/26). bundesverfassungsgericht.de
  15. Deutsche Umwelthilfe: Pressemitteilung vom 29. September 2026: Verfassungsbeschwerde gegen Gebäudemodernisierungsgesetz eingereicht (mit vier Mieterinnen und Mietern, gestützt auf Artikel 20a Grundgesetz). duh.de
  16. Stiftung Warentest: Einbau von Wärmepumpen: Lückenhafte Angebote, riesige Kostenspanne. Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz wertete 160 Angebote für Einfamilienhäuser (Oktober 2024 bis Mai 2025) aus: Luft-Wasser-Wärmepumpe im Mittel rund 36.000 Euro, von rund 20.000 bis über 60.000 Euro (25.06.2025). test.de
  17. co2online: Kurzfristige Änderungen an der BEG-Förderung: ab 21. Juli 2026 Grundförderung 30 Prozent, Klimageschwindigkeitsbonus 16 Prozent mit Absenkung um 4 Prozentpunkte je Halbjahr ab 1. Februar 2027, Einkommensbonus 40/30/10 Prozent bis 30.000/40.000/50.000 Euro, Höchstgrenze 28.000 Euro für die erste Wohneinheit, ab 1. Februar 2027 halbjährlich 750 Euro weniger (09.07.2026). co2online.de
  18. KfW: Heizungsförderung für Privatpersonen (Zuschuss 458): 30 bis 80 Prozent der förderfähigen Kosten, Antrag möglich, solange Fördermittel vorhanden sind; kein Rechtsanspruch auf die Förderung. kfw.de
  19. VDIV Deutschland: Schlüssel zur Energiewende (Magazin 6/2025, 16.09.2025): 2025 aus dem Klima- und Transformationsfonds 16,5 Mrd. Euro für den Gebäudebereich, davon 15,3 Mrd. Euro für die Bundesförderung für effiziente Gebäude; 2023 nur 56 Prozent der KTF-Mittel abgerufen. vdiv.de

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