Verbindlicher Personalschlüssel für die Schulsozialarbeit

Jede Schule soll mindestens eine Stelle bekommen. Das wären 395 zusätzliche Stellen und rund 39 Millionen Euro im Jahr, die das Programm nicht beziffert.

Land Sachsen-Anhalt Vorschlag auf Landesebene (Sachsen-Anhalt). Landesmaßnahmen erreichen im bundesweiten Maßstab kleinere Impact-Werte als Bundesmaßnahmen; der Maßstab dieser Seite ist entsprechend gesetzt. Es gibt zwei weitere Seiten zur Schulsozialarbeit in Sachsen-Anhalt mit anderen Instrumenten; sie sind nicht zusammengefasst, weil sich Haushaltssicherung und Personalschlüssel unterscheiden.

KI-Bewertung · noch ohne menschliche Prüfung

Diese Auswertung hat ein KI-Modell erstellt und belegt; ein menschlicher Prüfdurchgang steht noch aus. Zahlen und Einordnung können sich dabei noch ändern. Das Prüfprotokoll steht am Fuß der Seite. Wie geprüft wird →

Das Landtagswahlprogramm des BSW verlangt auf den Seiten 46 bis 48 einen verbindlichen, landesweiten Personalschlüssel für Schulsozialarbeit und Schulpsychologie, orientiert am Bundesdurchschnitt [1]. Im selben Absatz heißt es: Jede Schule muss dauerhaft mindestens eine Schulsozialarbeiterstelle haben, Förderschulen benötigen angepasste Schlüssel. Zusätzlich sollen Befristungen und die Abhängigkeit von projektgebundener Förderung enden. Ein Rechtsinstrument, ein Zieljahr und ein Betrag stehen nicht im Text. Heute erreicht das Programm Schulerfolg sichern 430 von 850 allgemeinbildenden Schulen mit rund 455 Vollbeschäftigteneinheiten [2][3]. Eine Stelle je Schule bedeutet 850 Stellen und damit 395 zusätzliche. Der zweite Maßstab führt in die Gegenrichtung: Der Bundesdurchschnitt ergäbe rund 426 Stellen, also weniger als heute. Bewertet ist die Lesart mit einer Stelle je Schule, weil sie die einzige überprüfbare Aussage des Programms ist.

Bilanz

Schlechter für die Zukunft · 0,32
Pro 12 · 32 % Contra 26 · 68 %
Größenklasse: sehr klein Maßstab dieser Bewertung: Normalised Impact — einheitslos, auf dieses Thema kalibriert. Zum Vergleich: 1 Punkt entspricht hier rund 5 Mio. € pro Jahr. Wie wir bewerten →

Pro-Argumente

Contra-Argumente

6 Argumente bewertet · Scoring v1.3 Δ absolut −14

Argumente — Pro

3 Argumente

Schulsozialarbeit an allen 850 Schulen statt an der Hälfte

6,7von 100

Heute erreicht die Schulsozialarbeit 430 von 850 allgemeinbildenden Schulen, also gut die Hälfte [2][3]. Eine Stelle je Schule würde die Kapazität von 455 auf 850 Vollzeitäquivalente heben. Die belastbarste Evidenz betrifft Verhalten und Konflikte: In den USA sanken Disziplinarvorfälle bei Jungen um 15 bis 29 Prozent [19], bestätigt über ein Schwellenwertverfahren in einem zweiten Bundesstaat [20].

Wert 7 · Teilhabe & GesundheitImpact 2,4Plausibilität 4
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Wert

Bewertet sind Schulklima, Konfliktbearbeitung und Krisenhilfe. Das betrifft Teilhabe und Wohlbefinden vieler Kinder gleichzeitig und liegt über einem reinen Geldbetrag.

Impact

Der Zubau beträgt 850 minus 455, also 395 Vollzeitäquivalente [2][3]. Angesetzt sind 21.000 Euro Nutzen je zusätzlicher Stelle und Jahr, also rund ein Drittel ihrer Kosten; das ist derselbe Ansatz wie in der Bewertung des SPD-Vorschlags zur Schulsozialarbeit. Daraus folgen 8,3 Mio Euro, mit einem Verteilungsgewicht von 1,2 der Wert 0,012. Das Band reicht von 3 bis 20 Mio.

Plausibilität

Zwei Auswertungen mit unterschiedlichem Aufbau finden dasselbe Muster [19][20]. Beide betreffen amerikanische Grundschulen und eine andere Berufsgruppe. Die einzige Übersicht zur deutschen Berufsgruppe prüfte 18 Studien, davon nur vier randomisierte, und hält fest, dass Kausalität nicht bestätigt werden kann [21]. Für das Landesprogramm selbst gibt es keine Untersuchung mit Vergleichsgruppe. Deshalb 4,0.

evidence_basis: Konvergierende Studien · P-ceiling 7

Kleine Schulen im ländlichen Raum werden erreicht

2,9von 100

Eine Untergrenze je Standort erreicht kleine Schulen, die ein reiner Schlüssel nach Schülerzahl übergeht. Das Programm nennt genau diesen Punkt: Besonders kleinere Schulen und der ländliche Raum seien massiv unterversorgt [1]. Thüringen arbeitet seit 2013 mit derselben Bauart, dort mit einem Mindestumfang von 30 Wochenstunden je Schule [7].

Wert 8 · BildungschancenImpact 1,0Plausibilität 3,5
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Wert

Bewertet sind Bildungschancen von Kindern an kleinen Schulen im ländlichen Raum. Sie wirken über das Erwerbsleben und liegen deshalb eine Stufe über gewöhnlichen Systemwirkungen.

Impact

Angesetzt sind 4 Mio Euro im Jahr, Band 1 bis 12 Mio. Der Wert steht für den Teil des Zubaus, der auf Schulen entfällt, die ein Schlüssel nach Schülerzahl nicht erreichen würde. Mit einem Verteilungsgewicht von 1,3 für den ländlichen Raum ergibt sich 0,0052.

Plausibilität

Der Präzedenzfall Thüringen zeigt, dass die Bauart funktioniert [7]. Er zeigt allerdings auch ihre Grenze: Nach dreizehn Jahren Landesfinanzierung ohne kommunalen Eigenanteil liegt der Versorgungsgrad dort bei rund der Hälfte der Schulen, also genau dort, wo Sachsen-Anhalt mit EU-Förderung liegt [7][3]. Die Umstellung der Finanzierungsquelle allein bringt den Zubau also nicht. Deshalb 3,5.

evidence_basis: Einzelner Präzedenzfall · P-ceiling 7

Ende der Projektförderung beendet die Fluktuation

2,3von 100

Das Programm verlangt, Befristungen und die Abhängigkeit von projektgebundener Förderung zu beenden [1]. Der Anlass ist belegt: 19 Prozent der Fachkräfte waren ein Jahr oder kürzer an derselben Schule [22], und 14,3 Mio Euro EU-Mittel blieben liegen, weil Stellen unbesetzt waren [23]. Bundesweit arbeitete nach der Strukturanalyse rund die Hälfte befristet, unabhängig von der Trägerschaft [8].

Wert 6 · VerwaltungsqualitätImpact 1,1Plausibilität 3,5
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Wert

Bewertet ist die Verlässlichkeit eines bestehenden Angebots. Der Posten misst den Teil des vorhandenen Mitteleinsatzes, der heute in Übergängen verloren geht.

Impact

Angesetzt ist ein Wirkungsverlust von rund 15 Prozent des heutigen Programmwerts, also 5,5 Mio Euro im Jahr. Der Ansatz entspricht der Bewertung des SPD-Vorschlags, weil es um denselben Verlust geht. Das Band reicht von 2 bis 12 Mio.

Plausibilität

Der Mechanismus ist an mehreren Fällen dokumentiert [22][23]. Zwei Befunde dämpfen ihn. Erstens hängt die Befristungsquote nach der Strukturanalyse nicht an der Trägerschaft [8]; bundesweit liegt sie inzwischen bei 15 Prozent [9]. Zweitens nennt das Programm kein Rechtsinstrument, weder Gesetz noch Verordnung noch Richtlinie [1]. Ohne benanntes Instrument bleibt offen, wodurch die Verstetigung eintreten soll. Deshalb 3,5.

evidence_basis: Mehrere Präzedenzfälle · P-ceiling 8,5

Argumente — Contra

3 Argumente

Rund 39 Mio Euro im Jahr zusätzlich aus Landesmitteln

18von 100

Der Zielbestand von 850 Stellen kostet rund 56 Mio Euro im Jahr. Nach Abzug des kommunalen Anteils und der heutigen Landesmittel bleiben rund 39 Mio Euro zusätzlicher Landesbedarf. Das Programm nennt dafür keinen Betrag, keine Größenordnung und keine Finanzierungsquelle [1]. Die Steuerschätzung erwartet für 2027 und 2028 je rund 260 Mio Euro Mindereinnahmen [24].

Wert 5 · StaatsfinanzenImpact 7,8Plausibilität 4,5
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Wert

Bewertet ist ein Ausgabenstrom aus Landesmitteln, angesetzt auf der Ebene gewöhnlicher Haushaltsausgaben ohne Zuschlag.

Impact

850 Stellen zu je 66.000 Euro Vollkosten ergeben 56,1 Mio Euro. Die Stückkosten sind aus zwei laufenden Landesprogrammen zurückgerechnet. Thüringen zahlt über 26 Mio Euro für rund 500 Stellen [7], das Saarland 3,1 Mio Euro für 29 Stellen über zwei Schuljahre [14]. Beide liegen bei rund 52.000 bis 53.000 Euro, zuzüglich Tarifentwicklung und kommunalem Anteil. Abzüglich 20 Prozent kommunaler Kofinanzierung [4] und der heutigen Landesmittel von rund 6 Mio Euro [5] bleiben 38,9 Mio Euro. Das Band reicht von 35 bis 43 Mio.

Plausibilität

Stellenzahl und Schulzahl sind amtlich [2][3], die Stückkosten aus zwei unabhängigen Landesprogrammen zurückgerechnet [7][14]. Unsicher ist die Finanzierungsaufteilung. Die Werte von 60 Prozent EU, 20 Prozent Land und 20 Prozent Kommunen stammen aus einer Landtagsdebatte von 2022 [5]. Die Förderdatenbank nennt für die laufende Periode 20 bis 40 Prozent kommunalen Anteil [4]. Deshalb 4,5 bei einer Obergrenze von 6,0 für Fortschreibungen.

evidence_basis: Projektion · P-ceiling 6

Eine Stelle je Schule verteilt ungleich

4,8von 100

Das Programm nennt zwei Maßstäbe in einem Satz, und sie widersprechen sich. Ein Schlüssel orientiert am Bundesdurchschnitt ergäbe rund 426 Stellen, also weniger als die heutigen 455. Eine Stelle je Schule ergäbe 850 [2][3]. Zwischen beiden liegt der Faktor zwei, und einer davon liegt unter dem Bestand. Ein Verhältnis der beiden Maßstäbe nennt das Programm nicht [1].

Wert 6 · VerwaltungsqualitätImpact 1,6Plausibilität 5
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Wert

Bewertet ist die Treffsicherheit des Mitteleinsatzes. Das betrifft die Wirksamkeit öffentlicher Förderung insgesamt und liegt über einem reinen Geldbetrag.

Impact

Angesetzt sind 8 Mio Euro im Jahr, Band 3 bis 20 Mio. Der Wert steht für die Fehlverteilung, die eine reine Untergrenze je Standort erzeugt. Bei 850 Schulen und 211.854 Schülern liegt der Durchschnitt bei 249 Kindern je Schule [2]. Die Streuung ist aber groß. Ein Gymnasium käme auf über 600 Kinder je Fachkraft, eine kleine Grundschule auf unter 100 [6]. Die Fachdebatte nennt beide Maßstäbe ausdrücklich als Alternativen und nicht als Kombination [11].

Plausibilität

Schulgrößen und Schülerzahlen sind amtlich erhoben [2][6], die Rechnung ist reine Arithmetik. Die Fachposition, die beide Kriterien als Entweder-oder formuliert, stammt von einem Bundeskongress mit rund 550 Fachleuten [11]. Offen bleibt, welchen Maßstab eine Regierung tatsächlich wählen würde. Deshalb 5,0.

evidence_basis: Mehrere Präzedenzfälle · P-ceiling 8,5

Der Personalaufbau ist kaum zu besetzen

2,9von 100

395 zusätzliche Stellen bedeuten einen Aufwuchs von 87 Prozent. Im selben Beruf erwogen 43 Prozent der Fachkräfte binnen eines Jahres den Ausstieg [9][10]. Das Programm räumt das Problem selbst ein und schlägt als Übergang vor, ehrenamtlich Engagierte, Rentner und pädagogische Fachkräfte einzubinden [1]. Damit steht die fachliche Qualität des Zubaus in Frage.

Wert 6 · VerwaltungsqualitätImpact 1,2Plausibilität 4
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Wert

Bewertet ist die fachliche Qualität der Betreuung. Das ist eine Systemwirkung auf die Wirksamkeit des gesamten Angebots und kein einzelner Zahlungsstrom.

Impact

Angesetzt sind 6 Mio Euro im Jahr, Band 2 bis 15 Mio. Der Wert steht für den Teil des Zubaus, der entweder unbesetzt bleibt oder fachfremd besetzt wird. Ein Anhaltspunkt für die Größenordnung liegt vor: In der laufenden Förderperiode blieben 14,3 Mio Euro liegen, weil Stellen nicht besetzt waren [23].

Plausibilität

Die Ausstiegsneigung ist in einer bundesweiten Befragung mit 5.070 Teilnehmenden erhoben [9]. Der Mittelrest im Land ist eine Ministeriumsauskunft [23]. Was fehlt, ist eine Zahl unbesetzter Stellen für Sachsen-Anhalt. Dass der Vorschlag selbst eine Übergangslösung über Ehrenamtliche vorsieht, stützt den Posten [1]. Deshalb 4,0.

evidence_basis: Mehrere Präzedenzfälle · P-ceiling 8,5

Summary

Das Anliegen ist nachvollziehbar, die Forderung ist es in dieser Form nicht. Sie nennt zwei Maßstäbe in einem Satz, die auseinanderlaufen: Ein Schlüssel orientiert am Bundesdurchschnitt ergäbe rund 426 Stellen, also weniger als die heutigen 455; eine Stelle je Schule ergäbe 850 [1][2][3]. Zwischen beiden liegt der Faktor zwei. Die Fachdebatte nennt genau diese beiden Kriterien ausdrücklich als Alternativen, nicht als Kombination [11]. Dazu kommt ein Zahlenfehler, der die Begründung trägt. Das Programm behauptet, in Sachsen-Anhalt kämen rund 9.670 Schülerinnen und Schüler auf eine Fachkraft [1]. Tatsächlich sind es bei 211.854 Schülern und 455 Vollzeitäquivalenten rund 466 [2][3]. Der behauptete Missstand ist um mehr als das Zwanzigfache überzeichnet. Das Versorgungsproblem existiert trotzdem: 420 von 850 Schulen haben gar keine Stelle. Die Kosten sind rechenbar, auch wenn das Programm sie nicht nennt. 850 Stellen zu rund 66.000 Euro Vollkosten ergeben 56 Mio Euro im Jahr; nach Abzug des kommunalen Anteils und der heutigen Landesmittel bleiben rund 39 Mio Euro zusätzlicher Landesbedarf. Die Stückkosten sind aus zwei laufenden Landesprogrammen zurückgerechnet, Thüringen und Saarland, die überraschend eng beieinander liegen [7][14]. Der Ländervergleich ist für die Instrumentenwahl ernüchternd. In keinem Bundesland ist ein Personalschlüssel für Schulsozialarbeit gesetzlich festgelegt [12]. Das Saarland hat das Ziel des BSW trotzdem erreicht, nämlich Fachkräfte an allen allgemeinbildenden Schulen, und zwar über eine Kooperationsvereinbarung, die sich automatisch verlängert [13][14]. Thüringen finanziert seit dreizehn Jahren aus Landesmitteln ohne kommunalen Eigenanteil und liegt beim Versorgungsgrad genau dort, wo Sachsen-Anhalt mit EU-Förderung liegt [7]. Was zu unterscheiden scheint, ist die Dauerhaftigkeit der Mittelzusage und nicht die Rechtsform. Bleibt die Besetzbarkeit. 395 zusätzliche Stellen sind ein Aufwuchs von 87 Prozent in einem Beruf, in dem 43 Prozent binnen eines Jahres über den Ausstieg nachdachten [9]. Das Programm räumt das ein und schlägt als Übergang Ehrenamtliche und Rentner vor [1].

Ausblick — Wirkung über die Zeit

Schlechter für die Zukunft · 0,32
heute Δ −14,0 F1 — mit Schulsozial-Quote F0 — Baseline ohne Maßnahme +3 Jahre +5 Jahre Normalised Impact → F0 konstant als Referenz · F1 über/unter F0 = positive/negative Nettowirkung · Δ = Nettoscore Band = Erwartungsbereich — reicht es unter F0, ist auch eine negative Wirkung plausibel Kurvenform und Höhe illustrativ · y-Achse bewusst ohne Skala

Quellen

  1. BSW Sachsen-Anhalt: Landtagswahlprogramm, beschlossen am 07.03.2026, S. 46 bis 48: verbindlicher, landesweiter Personalschlüssel für Schulsozialarbeit und Schulpsychologie, orientiert am Bundesdurchschnitt; jede Schule muss dauerhaft mindestens eine Schulsozialarbeiterstelle haben, Förderschulen benötigen angepasste Schlüssel; Befristungen und die Abhängigkeit von projektgebundener Förderung, insbesondere aus ESF-Mitteln, müssen beendet werden. st.bsw-vg.de
  2. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt: Pressemitteilung 21/2026 vom 29.01.2026: 211.854 Schülerinnen und Schüler an 850 allgemeinbildenden Schulen im Schuljahr 2025/26. statistik.sachsen-anhalt.de
  3. Ministerium für Bildung Sachsen-Anhalt: Themenseite Schulsozialarbeit: 430 Schulen mit rund 455 Vollbeschäftigteneinheiten im Rahmen des Programms Schulerfolg sichern, dazu 14 Netzwerkstellen. mb.sachsen-anhalt.de
  4. Förderdatenbank des Bundes: Schulerfolg sichern: kommunaler Eigenanteil 20 Prozent bei der Schulsozialarbeit und 40 Prozent bei den Netzwerkstellen, Förderperiode 2021 bis 2027. foerderdatenbank.de
  5. Landtag von Sachsen-Anhalt: Debatte vom 25.02.2022 zur Schulsozialarbeit: Finanzierungsaufteilung von 60 Prozent EU-Mitteln, 20 Prozent Land und 20 Prozent Kommunen. landtag.sachsen-anhalt.de
  6. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt: Allgemeinbildende Schulen, Bericht 6B101, Schuljahr 2022/23: Schulen und Schülerzahlen nach Schulform, Grundlage der Berechnung durchschnittlicher Schulgrößen. statistik.sachsen-anhalt.de
  7. ganztagsschulen.org: Landesprogramm Schulsozialarbeit Thüringen: seit dem 1. Juli 2013, Start mit 10 Mio Euro für 200 Stellen, Stand 2024 über 26 Mio Euro für rund 500 Fachkräfte an rund der Hälfte von etwa 1.000 Schulen; keine kommunale Kofinanzierungspflicht, Mindestumfang 30 Wochenstunden je Schule, Rechtsform Förderrichtlinie statt Gesetz. ganztagsschulen.org
  8. Zankl, Deutsches Jugendinstitut: Die Strukturen der Schulsozialarbeit in Deutschland, 2017: rund 50 Prozent der Beschäftigten in befristeten Verhältnissen unabhängig von der Trägerschaft; das Bildungs- und Teilhabepaket schuf 2011 bis 2013 rund 3.000 Stellen, die nach Auslaufen der Bundesfinanzierung wegfielen. dji.de
  9. htw saar: Schulsozialarbeit im bundesweiten Vergleich, Erhebung März bis Mai 2025 mit 5.070 Befragten: bundesweit 85 Prozent unbefristete Verträge, 43 Prozent erwogen im letzten Jahr den Berufsausstieg; im Saarland liegt die Ausstiegsneigung mit 35,2 Prozent unter dem Durchschnitt. htwsaar.de
  10. correctiv: Fast jeder zweite Schulsozialarbeiter denkt an Jobwechsel, 21.10.2025: Auswertung der bundesweiten Befragung. correctiv.org
  11. GEW: Jenaer Erklärung vom 10. und 11. Oktober 2019, beschlossen von rund 550 Fachleuten: verbindliche Einrichtung an allen Schulen, rechtliche Verankerung im SGB VIII sowie eine Stelle je Schule oder je 150 Schülerinnen und Schüler. gew.de
  12. Peter-Christian Kunkel, Expertise im Auftrag der GEW: Gesetzliche Verankerung von Schulsozialarbeit, Dezember 2016: In keinem Bundesland ist ein Personalschlüssel für Schulsozialarbeit gesetzlich festgelegt; nur Schleswig-Holstein benennt Schulsozialarbeit ausdrücklich im Schulgesetz. kv-schulsozialarbeit.de
  13. wndn.de: Land und Kommunen investieren dauerhaft in Schulsozialarbeit im Saarland, Mai 2026: 256 Fachkräfte an allgemeinbildenden Schulen, seit der Umstrukturierung 2020 verfügen alle allgemeinbildenden Schulen über sozialpädagogische Fachkräfte; Rechtsform ist eine Kooperationsvereinbarung, die sich ab dem Schuljahr 2027/28 jährlich automatisch verlängert. wndn.de
  14. homburg1.de: Saarland sichert Schulsozialarbeit dauerhaft, 23.05.2026: über 3,1 Mio Euro für 29 Stellen in den Schuljahren 2026/27 und 2027/28, dazu rund 600.000 Euro Aufwuchs bei der Regelfinanzierung auf rund 12 Mio Euro für zwei Schuljahre. homburg1.de
  15. table.media: Schulsozialarbeit: Hamburg baut aus, November 2024: Gegenüberstellung des Hamburger Ausbaus mit dem Berliner Kürzungskurs nach zwanzig Jahren Programmlaufzeit. table.media
  16. Senatsverwaltung Berlin: Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen: Landesprogramm seit 2006, heute an über 600 Schulen aller Schularten; Rechtsgrundlage ist eine Rahmenrichtlinie, ein Personalschlüssel besteht nicht. berlin.de
  17. DIE LINKE Sachsen-Anhalt: Wahlprogramm 2026, S. 28: für den Einsatz von Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern ab dem Schuljahr 2028/29 einen Personalschlüssel von einer Stelle je 150 Schülerinnen und Schülern festschreiben und somit rund 1.200 Vollzeitstellen zur Verfügung stellen; S. 34: Personalschlüssel im Schulgesetz verbindlich festlegen. dielinke-sachsen-anhalt.de
  18. SPD Sachsen-Anhalt: Wahlprogramm 2026, S. 18: Bei einem Wegfall der EU-Mittel wird ab 01.08.2028 Schulsozialarbeit mit ihren Netzwerkstrukturen dauerhaft über Landesmittel finanziert. spdsachsenanhalt.de
  19. Scott E. Carrell und Mark Hoekstra: Are school counselors an effective education input? Economics Letters 125 (2014): 22 Grundschulen, 44.482 Beobachtungen; Disziplinarvorfälle bei Jungen 15 bis 29 Prozent niedriger. faculty.econ.ucdavis.edu
  20. Randall Reback: Noninstructional Spending Improves Noncognitive Outcomes, Education Finance and Policy 5 (2010): Regressionsdiskontinuität an Schülerzahlschwellen; weniger Disziplinarvorfälle, keine starken Effekte auf Testergebnisse. ideas.repec.org
  21. NASW Press: School-based Social Work Interventions: A Cross-National Systematic Review: 18 Studien, davon vier randomisierte; Kausalität kann nicht bestätigt werden, keine Studie aus dem deutschsprachigen Raum. naswpress.org
  22. Ramboll Management Consulting: Abschlussbericht der Evaluation Schulerfolg sichern, 25.09.2019: 19 Prozent der Fachkräfte waren ein Jahr oder kürzer an derselben Schule; personelle Kontinuität wird als zentrale Voraussetzung für den Erfolg benannt. europa.sachsen-anhalt.de
  23. Volksstimme: 14 Millionen Euro bis jetzt ungenutzt, 05.06.2024: rund 14,3 Millionen Euro EU-Fördergeld nicht abgeflossen wegen Krankheit, Mutterschutz und Elternzeit; Juryauswahl vor jeder Förderperiode. volksstimme.de
  24. Finanzministerium Sachsen-Anhalt: Steuerschätzung Mai 2026: Mindereinnahmen von rund 240 Mio Euro (2026) sowie je rund 260 Mio Euro für 2027 und 2028; Landeshaushalt 2026 rund 15,6 Mrd Euro. dubisthalle.de
Zuletzt geprüft von Claude Fable 5 · 24. August 2026 · 2× KI, noch nicht menschlich geprüft
  1. 24. August 2026KI-PrüfungClaude Fable 5keine Änderung nötig

    Prüfung gegen das Skill-Regelwerk (Prüfraster A1–H2): keine Korrektur angewendet. 2 Punkt(e) offen für das menschliche Review.

  2. 23. August 2026KI-PrüfungClaude (Anthropic)Erstbewertung

    Import aus dem Wahl-Workspace (archiv/wahlen-2026-source-2026-08/evaluations/bsw-lsa-schulsozialarbeit-schluessel.json); Bewertung unverändert übernommen, Review-Status in der Quelle: draft.

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