Weniger Konflikte und Krisen an den Schulen
Die belastbarste Evidenz zur Schulsozialarbeit betrifft Verhalten, Konflikte und Krisen. Zwei unabhängige Auswertungen aus den USA finden dort Wirkung: weniger Disziplinarvorfälle, bei Jungen 15 bis 29 Prozent [18], bestätigt über ein Schwellenwertverfahren in einem zweiten Bundesstaat [19]. Auf Testergebnisse wirkt es dagegen kaum [19].
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Wert
Bewertet sind Schulklima, Konfliktbearbeitung und Krisenhilfe. Das betrifft Teilhabe und Wohlbefinden vieler Kinder gleichzeitig und liegt damit über einem reinen Geldbetrag.
Impact
Angesetzt sind 5 Mio Euro im Jahr für die 236 erhaltenen Stellen, also rund 21.000 Euro je Stelle und damit gut ein Viertel ihrer Kosten. Enthalten sind Konfliktbearbeitung, Krisenintervention, Beratung und die Entlastung der Lehrkräfte. Das Band reicht von 1 bis 15 Mio. Mit einem Gewicht von 1,2 ergibt sich 0,006.
Plausibilität
Zwei Auswertungen mit unterschiedlichem Aufbau finden dasselbe Muster, das stützt die Richtung [18][19]. Beide betreffen amerikanische Grundschulen und eine andere Berufsgruppe. Die einzige Übersicht, die die deutsche Berufsgruppe direkt betrachtet, prüfte 18 Studien, davon nur vier randomisierte, und hält fest, dass Kausalität nicht bestätigt werden kann [20]. Keine dieser Studien stammt aus dem deutschsprachigen Raum [20]. Deshalb 4,0.