Kinder aus benachteiligten Familien verlieren zuerst
Wenn ein Betreuungsanspruch enger gefasst wird, trifft es zuerst Familien ohne geregelte Erwerbsbiografie. Genau deren Kinder profitieren nach der besten Zusammenschau am stärksten von der Betreuung [15]. Der Vorlauf bis 2013 zeigt, wen eine Kopplung an den Erwerbsstatus erreicht [20].
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Wert
Bewertet sind Bildungs- und Entwicklungschancen in den ersten Lebensjahren. Sie wirken über das ganze Leben, deshalb eine Stufe über gewöhnlichen Systemwirkungen. Das Gewicht von 1,4 bildet die soziale Lage der betroffenen Familien ab.
Impact
Dieselbe Eintrittswahrscheinlichkeit von 10 Prozent wie beim ersten Pro-Argument. Von den rund 10.000 betroffenen Kindern käme geschätzt ein Drittel aus benachteiligten Lagen, also 3.300. Für sie ist der Entwicklungsvorteil der Betreuung belegt [15]. Angesetzt sind 30 Mio Euro Entwicklungswert im Jahr, mit der Eintrittswahrscheinlichkeit 3 Mio Euro und mit einem Verteilungsgewicht von 1,4 der Wert 0,0042.
Plausibilität
Der Befund für benachteiligte Kinder ist in der Zusammenschau stabil [15]. Alles andere ist gesetzt: die Eintrittswahrscheinlichkeit, der Anteil der betroffenen Gruppe und der Geldwert des Entwicklungsvorteils. Sachsen-Anhalt betreut ohnehin 59,2 Prozent der unter Dreijährigen gegenüber 37,8 Prozent im Bund [9], der Zugang ist also breit. Deshalb 3,0.