Weniger Polizeieinsätze für Kleinigkeiten
Angesetzt sind 8.000 Polizeieinsätze im Jahr, die entfallen, weil der Fall vor Ort abgeschlossen wird — rund 2 Mio. €. Die Dokumentation und die Abgabe an die Staatsanwaltschaft bleiben; eingespart wird die Anfahrt, nicht das Verfahren.
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Wert
Der Strom besteht aus Polizeistunden und Fahrzeugkosten, also aus öffentlichen Mitteln, die anderswo eingesetzt werden können. Ein besonderer Zweck, der ein höheres Gewicht rechtfertigen würde, ist nicht erkennbar. Der Wert ist mittel: gewöhnliche öffentliche Mittel am allgemeinen Maßstab.
Impact
Jeder Fall, den eine Ordnungsamtskraft heute wahrnimmt und nicht selbst abschließen darf, erzeugt einen Polizeieinsatz: Streifenwagen, zwei Kräfte, Anfahrt, Vorgangsaufnahme. Angesetzt sind 8.000 solcher Einsätze im Jahr mit je rund anderthalb Stunden einschließlich Anfahrt und Bearbeitung, bewertet mit 60 € je Personalstunde. Das ergibt rund 1,4 Mio. €, zuzüglich Fahrzeug- und Leitstellenkosten, zusammen rund 2 Mio. € jährlich. Die frei werdende Zeit fließt in andere Einsätze; ihr Wert ist hier als Ressourcenersparnis gebucht und nicht zusätzlich als Sicherheitsgewinn, weil er sonst doppelt zählte. Der Impact ist sehr klein: eine Entlastung im niedrigen einstelligen Millionenbereich.
Plausibilität
Der Mechanismus ist eindeutig: Was an einer Stelle erledigt wird, muss an der anderen nicht erledigt werden. Unsicher ist die Zahl der Einsätze, die dieselbe Setzung ist wie beim ersten Argument. Ein Vorbehalt kommt hinzu: Auch bei eigener Zuständigkeit müsste die Ordnungsamtskraft den Vorgang dokumentieren und an die Staatsanwaltschaft abgeben — die Arbeit verschwindet nicht, sie wandert. Eingespart wird die Anfahrt und die doppelte Aufnahme, nicht das Verfahren. Deshalb ist der Ansatz vorsichtig gewählt. Die Plausibilität ist mittel: sicherer Mechanismus, verlagerter statt entfallender Aufwand.