Wert, Quelle, Herleitung — und die Stellen, an denen unser Ansatz vom Quellwert
abweicht. Die Änderungshistorie steht bei jedem Anker offen: Eine Bewertung von
gestern muss nachvollziehbar bleiben, auch wenn wir den Faktor heute anders setzen.
Leben & Gesundheit
Was ein Lebensjahr, ein Leben, ein gesundes Jahr auf der gemeinsamen Skala wiegt. Hier steht die einzige normative Wurzelsetzung der Baseline.
Lebensjahr
je Lebensjahr (QALY)
40.000 € gilt überall
Die Wurzel der gesamten Baseline. Ein zusätzliches Jahr Leben in voller Gesundheit zählt 40.000 €. Zwei weitere Anker — der Wert eines Lebens und jeder Zeitwert — sind daraus abgeleitet, nicht unabhängig gesetzt. Wer diese Zahl bewegt, bewegt sie alle.
Kein BandKein Band. Dieser Wert ist die Wurzel: Ein Lebensjahr wiegt in jeder Debatte gleich viel, sonst hängt das Ergebnis daran, wer die Bewertung schreibt.
Ansatz ≠ Quellwert Obergrenze der NICE-Regelspanne £25.000–35.000 je QALY (angehoben zum April 2026, zuvor £20.000–30.000), umgerechnet zum Kurs ~1,15. Angesetzt sind gerundet 40.000 €.
Eine politisch gesetzte Zahlungsbereitschaftsschwelle, ausdrücklich NICHT die empirisch geschätzten Opportunitätskosten des Gesundheitssystems (Claxton 2015: ~£13.000). Count-once: Das moralische Gewicht trägt bereits V = 10; dieser Anker trägt nur die Menge.
12 Argumente rechnen mit
diesem Anker, in 8 Maßnahmen · geprüft
Änderungshistorie
1 Eintrag
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seit 2026-07-04 40.000 € gültig
Mit der ersten Registry eingeführt; seither unverändert. Die Anhebung der NICE-Spanne zum April 2026 wurde geprüft und ändert den gerundeten Ansatz nicht.
grundanker/1.2
Statistisches Leben
je vermiedener Todesfall
1,40 Mio € gilt überall
Ein vermiedener Todesfall zählt 1,4 Mio €. Die Zahl ist keine eigene Setzung, sondern der Lebensjahr-Anker mal einer angenommenen Restlebenserwartung von 35 Jahren.
Kein BandNur verwenden, wenn die Restlebenserwartung unbekannt ist. Ist sie bekannt — Ältere bei Hitze und Luftschadstoffen, Neugeborene bei perinataler Sterblichkeit —, über den Lebensjahr-Anker rechnen: Menge = Fälle × Jahre. Der 35-Jahre-Pauschalwert ist der Notbehelf, nicht der Regelfall.
Herleitung 35 Lebensjahre × 40.000 €
Internationale Zahlungsbereitschaftsstudien und der Risk-Value des Bundesverkehrswegeplans liegen höher (3–7 Mio €). Diese Fremdansätze werden bewusst nicht einzelfallweise übernommen: Eine Anhebung wäre eine Registry-Entscheidung und zöge alle Leben-, QALY- und Zeitargumente mit. ANGEHÖRIGEN-ZUSCHLAG (seit 03.09.2026, conv/angehoerige-zuschlag/1.0): Der Anker zählt allein das Opfer. Das Leid von Familie und Freunden kommt als eigener Strom hinzu — 10 % der Fälle mit demselben Anker (Menge = 0,1 × Fälle, „Leid der Angehörigen“). Kalibriert an der NICE-Ausnahme (Familien-QALY 9 % des kindlichen Verlusts) und der zweikomponentigen Humankosten-Definition des EU-Handbuchs 2019.
8 Argumente rechnen mit
diesem Anker, in 5 Maßnahmen · 7 davon geprüft
Änderungshistorie
3 Einträge
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seit 2026-09-03 1,40 Mio € gültig
Wert unverändert; Angehörigen-Zuschlag von 10 % als eigener Strom eingeführt (tempolimit-130 v4). Bestandsbewertungen ziehen ihn bei der nächsten Prüfung nach.
scoring/1.3
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seit 2026-08-25 1,40 Mio €
Wert unverändert, aber als für alle Debatten verbindlich festgeschrieben — nachdem eine Einzelbewertung einen abweichenden Ansatz benutzt hatte.
scoring/1.3 · 872c4439
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seit 2026-07-04 1,40 Mio €
Mit der ersten Registry eingeführt, als Ableitung aus dem Lebensjahr-Anker.
grundanker/1.2
Schwerverletzter
je schwerverletzte Person
120.000 € gilt überall
Der Gesundheitsverlust einer schwerverletzten Person, ausgedrückt in Lebensjahren. Schließt die größte Lücke des Bestands: Tote waren bepreist, Verletzte nicht — obwohl sie in fast jedem Unfallargument im Impact stecken.
Spanne 80.000 € – 200.000 €
120.000 € im Regelfall. Näher an 200.000 € (5 Lebensjahre), wo das Kollektiv wirklich MAIS 3+ ist — Autobahn- und Hochgeschwindigkeitsunfälle, Arbeitsunfälle mit Dauerfolgen. Näher an 80.000 € (2 Lebensjahre), wo die polizeiliche Zählung dominiert und viele Fälle nach kurzer stationärer Aufnahme folgenlos bleiben.
Herleitung 3 Lebensjahre × 40,000 €
Ausschließlich Gesundheitsverlust. Behandlung, Rehabilitation, Erwerbsausfall und Sachschaden sind ein eigener Strom und werden als Geld gebucht — die amtlichen Unfallkostensätze von 120.000 bis 149.000 € je Schwerverletztem sind genau solche Ressourcenkosten und dürfen nicht zusätzlich hier angesetzt werden. Dass sie zufällig in derselben Größenordnung liegen wie dieser Anker, ist eine Falle: Wer beides bucht, zählt doppelt. ANGEHÖRIGEN-ZUSCHLAG (seit 03.09.2026, conv/angehoerige-zuschlag/1.0): Der Anker zählt allein das Opfer. Das Leid von Familie und Freunden kommt als eigener Strom hinzu — 10 % der Fälle mit demselben Anker (Menge = 0,1 × Fälle, „Leid der Angehörigen“). Kalibriert an der NICE-Ausnahme (Familien-QALY 9 % des kindlichen Verlusts) und der zweikomponentigen Humankosten-Definition des EU-Handbuchs 2019.
4 Argumente rechnen mit
diesem Anker, in 3 Maßnahmen · geprüft
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2 Einträge
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seit 2026-09-03 120.000 € gültig
Wert unverändert; Angehörigen-Zuschlag von 10 % als eigener Strom eingeführt (tempolimit-130 v4). Bestandsbewertungen ziehen ihn bei der nächsten Prüfung nach.
scoring/1.3
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seit 2026-08-30 120.000 €
Neu aufgenommen. Verletzungsfolgen steckten bisher in jedem Unfall- und Gesundheitsargument im Impact, waren aber in keiner Begründung in Lebensjahren ausgedrückt — der häufigste Grund für nur teilweise verdrahtete Argumente. Der Wert trianguliert zwei unabhängige Linien: die MAIS-Anteile des EU-Handbuchs, auf die breitere deutsche Polizeidefinition heruntergerechnet, und die im Bestand implizit angesetzten Werte.
scoring/1.3
Leichtverletzter
je leichtverletzte Person
6.000 € gilt überall
Der Gesundheitsverlust einer leichtverletzten Person. Klein je Fall, aber in Verkehrsargumenten fallen Leichtverletzte in zehn- bis zwanzigfacher Zahl der Schwerverletzten an.
Spanne 2.000 € – 20.000 €
6.000 € im Regelfall. Näher an 20.000 €, wo ein nennenswerter Anteil MAIS 2 erreicht. Näher an 2.000 € bei reinen Bagatellverletzungen.
Herleitung 0,15 Lebensjahre × 40,000 €
Gleiche Trennung wie beim Schwerverletzten: nur Gesundheitsverlust, Ressourcenkosten getrennt.
1 Argument rechnet mit
diesem Anker, in 1 Maßnahme · geprüft
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1 Eintrag
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seit 2026-08-30 6.000 € gültig
Neu aufgenommen. Verletzungsfolgen steckten bisher in jedem Unfall- und Gesundheitsargument im Impact, waren aber in keiner Begründung in Lebensjahren ausgedrückt — der häufigste Grund für nur teilweise verdrahtete Argumente. Der Wert trianguliert zwei unabhängige Linien: die MAIS-Anteile des EU-Handbuchs, auf die breitere deutsche Polizeidefinition heruntergerechnet, und die im Bestand implizit angesetzten Werte.
scoring/1.3
Klima & Umwelt
Schadenskosten physischer Umweltwirkungen. Schadenskosten, nicht Preise — ein Zertifikatspreis ist ein Geldstrom, nie die Bewertung des Schadens.
CO₂-Äquivalent
je t CO₂-Äq
100 € gilt überall
Was es kostet, eine Tonne CO₂-Äquivalent zu vermeiden. Bewusst Vermeidungs- und nicht Schadenskosten: Der Lebensanker misst, was uns die Vermeidung eines Gesundheitsschadens wert ist, nicht was der Schaden anrichtet — und zwei Anker in einer Bewertung müssen dieselbe Frage stellen.
Spanne 45 € – 200 €
100 €/t im Regelfall. Näher an 45 € für Emissionen in Sektoren unter einem bindenden Deckel, wo der Zertifikatspreis die Vermeidung bereits einpreist. Näher an 200 € dort, wo die Vermeidung teuer ist und keine billigere Alternative existiert — Gebäudewärme, Industrieprozesse. Der Satz gilt in beide Richtungen: Eine vermiedene und eine zusätzliche Tonne wiegen gleich viel.
Ansatz ≠ Quellwert Das UBA empfiehlt als SCHADENSkosten 345 €/t bei 1 % Zeitpräferenzrate und 990 €/t bei 0 %. Diese Zahlen sind nicht falsch — sie beantworten nur eine andere Frage als unser Lebensanker. Wir setzen deshalb Vermeidungskosten an, nicht Schadenskosten.
Ein fester Satz, bewusst nicht nach Emissionsjahr gestaffelt: Der gewählte Bewertungszeitraum darf nicht darüber entscheiden, was eine Tonne wiegt. Als Geldstrom erzwingt er das Spürbarkeitsgewicht c = 1,0. Die Umstellung von 350 auf 100 €/t ist keine Aussage darüber, dass Klimaschäden geringer wären als gedacht — sie stellt her, dass beide Anker dieselbe Art von Frage beantworten.
6 Argumente rechnen mit
diesem Anker, in 3 Maßnahmen · geprüft
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seit 2026-08-26 100 € gültig
Von Schadenskosten (350 €/t) auf Vermeidungskosten (100 €/t) umgestellt. Anlass war eine Kohärenzprüfung gegen den Lebensanker: Beide zusammen ergaben, dass ein Menschenleben 4.000 t CO₂ entspricht — gegenüber 13.800 t nach EU-Werten, 38.000 t nach dem Literaturmittel und 60.000 t nach EPA-Werten. Ursache war nicht die UBA-Zahl, sondern die Mischung zweier Grundlagen: Budget-Schattenpreis beim Leben, Schadenskosten beim Klima. Jetzt stehen beide auf einer Schattenpreis-Basis, das Verhältnis liegt bei 14.000 t je Leben. Die alte Konversion bleibt in der Registry stehen.
scoring/1.3
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seit 2026-08-25 350 €
Auf den UBA-Kostensatz zurückgeführt und für alle Debatten verbindlich festgeschrieben (345 €₂₀₂₅/t bei 1 % RZPR, gerundet). Anlass war eine Einzelbewertung, die einen abweichenden Satz angesetzt hatte.
scoring/1.3 · 872c4439
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seit 2026-07-10 200 €
Registry-Default bei Einführung von Scoring v1.3 — nicht quellengedeckt und im Bestand nie auf ein Argument angewandt.
scoring/1.3 · 59d5de50
Was eine Tonne Stickoxide aus dem Auspuff an Gesundheits-, Ökosystem- und Ernteschäden anrichtet. Anders als beim CO₂ Schadens- und nicht Vermeidungskosten: Für Luftschadstoffe gibt es keinen Marktpreis der Vermeidung, und der Gesundheitsanteil des Satzes ruht seinerseits auf dem Wert eines Lebensjahres.
Spanne 8.000 € – 30.000 €
15.400 € je Tonne im Regelfall — der Verkehrsmittelwert über alle Straßen. Näher an 30.000 € für Emissionen überwiegend innerorts (Bus- und Lieferverkehr, Stadtstraßen), näher an 8.000 € auf Autobahnen und im ländlichen Raum.
Als schadenskosten-verankerter Geldstrom erzwingt der Satz c = 1,0. Feinstaub trägt keinen eigenen Anker: Bei Verbrenner-gegen-Batteriefahrzeug ist die Richtung wegen des Reifen- und Bremsabriebs schwererer Fahrzeuge nicht bestimmbar.
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seit 2026-09-04 15.400 € gültig
Neu aufgenommen beim Rechenweg-Nachtrag von flottengrenzwerte-2035: con-5 (Mehr Stickoxide) rechnete mit dem UBA-Satz, konnte ohne Anker aber nicht verdrahtet werden. Verkehrsmittelwert der Methodenkonvention, gerundet.
scoring/1.3
Zeit
Zeitgewinne und -verluste. Vollständig aus dem Lebensjahr-Anker abgeleitet statt importiert — sonst bewertet dieselbe Stunde je nach Herkunft der Zahl unterschiedlich viel.
Personenstunde
je Stunde persönlicher Zeit
6,85 € gilt überall
Die Zeit eines Menschen, hergeleitet aus seinem Lebensjahr statt aus einem importierten Zeitkostensatz. Der einzige Anker mit einem echten Band: Eine Stunde ist nicht gleich eine Stunde, und der Unterschied ist begründbar — deshalb eine Spanne mit Wahlregel statt einer Zahl, die überall gleich falsch passt.
Spanne 2,05 € – 6,85 €
Je weniger die Stunde daneben noch etwas zulässt, desto näher am oberen Rand. 6,85 € — der volle Wert einer wachen Stunde — für erzwungene Zeit ohne Gegenwert: Wartezimmer, Musterung, Behördengang, Stau hinter einer Vollsperrung. 3,42 €, die halbe Wachstunde, für Zeit mit Nebenbeschäftigung: Begleiten, Warten mit Beschäftigung. 2,05 €, 30 Prozent der Wachstunde, für frei gewählte Reisezeit im eigenen Fahrzeug — der Regelfall im Verkehr: Wer fährt, telefoniert, hört, denkt; verloren ist nicht die Stunde, sondern ihr Rest. Dazwischen ist frei wählbar, aber nie unbegründet. Schlafzeit zählt gar nicht — sie steckt bereits nicht im Nenner der 5.840 Stunden. Private Zeitströme laufen über den Werte-Katalog-Eintrag „Lebenszeit“ (V 9) ohne Spürbarkeitsgewicht (c = 1); dienstliche Zeit ist Geld und läuft über die Arbeitsstunde.
Herleitung 40.000 € ÷ 5.840 Wachstunden im Jahr (16 h/Tag)
Skaleninvariant: Steigt der Lebensjahr-Anker, steigt das ganze Band mit. Der Faktor 0,3 für Reisezeit ist aus drei unabhängigen Wegen hergeleitet: Zeitwert-Lohn-Verhältnis privater Fahrten 0,25–0,5 (Wardman/Small; Ehreke et al. 2015: 4,87 €/h Arbeitsweg im Pkw), Kahnemans Tagesrekonstruktion (Pendeln 2,1 gegen 2,9 im Tagesmittel) und die Wunsch-Pendelzeit über null bei 99 % der Befragten (Redmond/Mokhtarian 2001). Count-once: Faktor = Qualität der Stunde, V 9 = Lebenszeit einen Schritt unter Leben — nie zwei davon für denselben Gedanken. Kein Spürbarkeitsgewicht auf Lebenszeit: Ein paar verlorene Minuten je Fahrt sind spürbar, c bleibt Geldströmen vorbehalten. Andere Rechnungen bewerten private Zeit wie Arbeitszeit mit Lohnsätzen (21–49 €/h) und liegen deshalb höher; hier zählt sie als Lebenszeit, mit demselben Maßstab wie Unfallopfer.
8 Argumente rechnen mit
diesem Anker, in 6 Maßnahmen · geprüft
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seit 2026-09-03 6,85 € gültig
Spürbarkeitsgewicht c auf Lebenszeit zurückgenommen (c = 1), noch am selben Tag: Mit c 0,3 auf dem 30-Prozent-Anteil blieben 9 Prozent einer Lebensstunde übrig, ein Menschenleben hätte 2,5 Mio Reisestunden gewogen — jenseits jeder Vergleichszahl, und die Lebensjahr-Bilanz (4.230 verloren gegen 4.730 gewonnen) wäre im Score nicht wiederzufinden gewesen. Verlorene Minuten je Fahrt sind spürbar; c ist ein Instrument für Geld in Kleinstbeträgen.
scoring/1.3
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seit 2026-09-03 6,85 €
Bandboden von 3,42 auf 2,05 € gesenkt: Reisezeit im eigenen Fahrzeug verliert 30 statt 50 Prozent der Wachstunde. Die halbe Wachstunde unterstellte, eine Autostunde wiege wie ein schwerer Krankheitszustand; Zeitwertforschung, Tagesrekonstruktion und Wunsch-Pendelzeit sprechen für 0,7 Nutzen. Zugleich Count-once neu geordnet: Reisezeit ist Lebenszeit (Werte-Katalog `lebenszeit`, V 9) und trägt das Spürbarkeitsgewicht c; bisher lag sie bei V 4 und c = 1, sodass Anker-Faktor und Werteklasse denselben Abschlag doppelt trugen. Anlass: tempolimit-130 v4.
scoring/1.3
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seit 2026-08-26 6,85 €
Zur „Personenstunde" mit Band 3,42–6,85 € zusammengefasst. Anlass: Der Bestand rechnete mit fünf verschiedenen Stundenwerten (5, 6, 10, 12, 20 €), weil es für persönliche Zeit gar keinen Anker gab — nur für Fahrzeugstunden. Ein Band mit Wahlregel bildet ab, was tatsächlich unterschiedlich ist, statt Gleichheit zu erzwingen, die es nicht gibt.
scoring/1.3
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seit 2026-08-25 6,85 €
Als „Wachstunde" mit conv/zeit-welfare/1.0 eingeführt, um den Platzhalter time_value abzulösen.
scoring/1.3 · fd89f2d1
Ruhestandsjahr
je Jahr, das aus dem Ruhestand in die Erwerbsphase wandert
20.000 € gilt überall
Was es kostet, wenn ein Jahr aus dem Ruhestand in die Erwerbsphase wandert. Ausdrücklich der Nettoverlust, nicht der Bruttowert eines Ruhestandsjahres: Wer länger arbeitet, verliert kein ganzes Lebensjahr — Erwerbsarbeit trägt weiter Einkommen, Struktur und Zweck, nur weniger als freie Zeit.
Spanne 12.000 € – 28.000 €
20.000 € im Regelfall. Näher an 28.000 € für die ersten Jahre nach dem Ruhestandsbeginn, in denen Gesundheit und Beweglichkeit noch hoch sind — das sind die Jahre, die eine Anhebung der Altersgrenze zuerst nimmt. Näher an 12.000 € für späte Jahre oder bei eingeschränkter Gesundheit. Nie zusammen mit einem Einkommensposten aus derselben Arbeitszeit buchen: Der Wert ist bereits der Nettoverlust.
Herleitung 5.840 Wachstunden im Jahr × 3,42 € (halbe Wachstunde, Mitte des Personenstunden-Bandes) — also 2.920 volle Personenstunden
Der seltene Fall, dass eine Ableitung und eine Verhaltensmessung unabhängig auf dieselbe Zahl führen: Rechnerisch ist ein Ruhestandsjahr ein volles Jahr Wachstunden zum gebundenen Satz, also 19.973 € — zugleich die Hälfte eines Lebensjahres. Empirisch kaufen sich Versicherte den früheren Ausstieg in einer Größenordnung, die auf 12.000–28.000 € je Jahr führt. Genau diese Übereinstimmung rechtfertigt die Aufnahme in die Registry; zuvor war der Wert eine Einzelfallsetzung in einer einzigen Bewertung.
1 Argument rechnet mit
diesem Anker, in 1 Maßnahme · geprüft
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1 Eintrag
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seit 2026-08-26 20.000 € gültig
Neu aufgenommen. Der Wert stand zuvor nur in rentenalter-kopplung con-1 — einem der größten Argumente im Bestand (i = 3,6) — als Einzelfallsetzung ohne Registry-Deckung. Die Prüfung ergab, dass er sich zweifach herleiten lässt: als volles Jahr Wachstunden zum gebundenen Personenstunden-Satz und als Hälfte eines Lebensjahres, mit identischem Ergebnis, unabhängig gestützt durch das Abschlagsverhalten der Neurentner.
scoring/1.3
Arbeitsstunde
je geleistete Arbeitsstunde
45 € nur Deutschland
Ausgefallene oder gebundene Erwerbsarbeit. Bewusst NICHT aus dem Lebensjahr abgeleitet: Hier zählt der wirtschaftliche Effekt, nicht der Wert der Lebenszeit — deshalb der einzige Zeitanker mit eigener, empirischer Quelle und der einzige, der landesabhängig ist.
Spanne 34,90 € – 45 €
45,00 € für deutsche Arbeitszeit. 34,90 € — der EU-Durchschnitt — wenn es um Arbeit im europäischen Ausland geht. Der Wert misst, was Arbeitszeit KOSTET, nicht was sie dem Arbeitenden wert ist; für Letzteres gilt die Personenstunde. Nie beides auf denselben Strom.
Ansatz ≠ Quellwert Produzierendes Gewerbe und Dienstleistungsbereich, 2025. Der EU-Durchschnitt liegt bei 34,90 €; deutsche Arbeitgeber zahlen rund 29 % mehr.
Achtung Doppelzählung: Wer eine Stunde als Arbeitsausfall bucht, darf sie nicht zusätzlich als verlorene Lebenszeit buchen. Die Fahrzeugstunde mischt beide bereits — dort ist der Dienstanteil schon enthalten.
4 Argumente rechnen mit
diesem Anker, in 3 Maßnahmen · geprüft
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1 Eintrag
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seit 2026-08-26 45 € gültig
Neu aufgenommen. Der Bestand brauchte den wirtschaftlichen Zeitwert (Musterung, Arbeitsausfall, gebundene Betriebszeit), hatte aber nur Lebenszeit-Anker — deshalb Ad-hoc-Sätze zwischen 10 und 20 €/h.
scoring/1.3
Erzwungene Prozedur
je Stunde angeordneten Verfahrens
50 € nur Deutschland
Zeit, die der Staat einem Menschen abverlangt und der man sich nicht entziehen kann. Der einzige Zeitanker, bei dem die Stunde nicht nur Opportunitätskosten trägt, sondern eine eigene Aversion: Eine ungewollte Untersuchung, bei der man geprüft und eingestuft wird, ist mehr als verlorene Zeit.
Spanne 20 € – 50 €
50 € für körperbezogene Verfahren gegen den Willen — Musterung, angeordnete Untersuchung, erkennungsdienstliche Behandlung. 20 bis 30 € für erzwungene Verwaltungszeit ohne körperlichen Eingriff: Meldepflichten, Vorladungen, Nachweispflichten. Unterhalb von 20 € ist es keine Prozedur mehr, sondern gewöhnliche gebundene Zeit — dann gilt die Personenstunde.
Herleitung Arbeitsstunde (45 €) als Untergrenze, plus Aufschlag für Zwang und körperlichen Eingriff
COUNT-ONCE, hier besonders leicht zu verletzen: Der Aufschlag für den Eingriff steckt bereits in diesem Satz. Ein Argument, das damit rechnet, darf sein Wertgewicht V nicht zusätzlich auf die Grundrechts-Sprosse heben — sonst wird derselbe Zwang zweimal gezählt, einmal in der Menge und einmal im Gewicht. Und der Anker bepreist nur die Prozedur: Wer aus ihr heraus tatsächlich herangezogen, verurteilt oder verpflichtet wird, ist ein eigener Strom mit eigenem Argument.
1 Argument rechnet mit
diesem Anker, in 1 Maßnahme · geprüft
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1 Eintrag
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seit 2026-08-30 50 € gültig
Neu aufgenommen. Der Bestand hatte für erzwungene staatliche Verfahren keinen Anker und behalf sich mit Ad-hoc-Sätzen (neuer-wehrdienst: 20 €/h). Die Personenstunde passt nicht, weil sie nur den Wert freier oder gebundener Zeit misst — nicht den Umstand, dass die Zeit gegen den Willen und am eigenen Körper stattfindet.
scoring/1.3
Fahrzeugstunde
je Fahrzeugstunde Reisezeit
10,55 € nur Deutschland
Der Wert, mit dem Verkehrsargumente rechnen: eine Stunde, die ein Fahrzeug mit seinen Insassen unterwegs ist. Landesabhängig, weil er am Anteil dienstlicher Fahrten und an den Arbeitskosten hängt — und der einzige Zeitanker, der zwei Sätze trägt: eine gewählte Reisestunde und eine aufgezwungene Stunde sind nicht dasselbe Gut.
Spanne 9,50 € – 20 €
ÜBERGANGSANKER. Neue Bewertungen buchen Reisezeit nicht mehr je Fahrzeug, sondern in zwei Strömen: private Personenstunden als Lebenszeit (Personenstunde 2,05 €, erzwungen 6,85 €, V 9, c = 1) und dienstliche Personenstunden als Geld (Arbeitsstunde × 0,8 = 36 €, V 5). Wo die Fahrzeugstunde noch steht: 10,55 € für frei gewählte Reisezeit im Regelfall Fernstraße; 15,30 € für erzwungene Zeit (volle Wachstunde); näher an 9,50 €, wo der Dienstanteil gering ist und mehr Menschen im Auto sitzen. Der Aufschlag für Zwang steckt IM SATZ.
Herleitung Dienstanteil × Arbeitsstunde × Reisezeit-Faktor 0,8 × 1,1 + (1 − Dienstanteil) × Personenstunde × 1,60; bei 20 % Dienstanteil und 30 % der Wachstunde (2,05 €) ⇒ 10,55 €
Ansatz ≠ Quellwert MiD 2023 weist 19 % der Personenkilometer als „dienstlich“ aus, davon sind 86 % der Wege regelmäßige berufliche Wege (Handwerker, Kurier, Pflege, Ø 10 km). Nur die klassische Dienstreise (Ø 32 km) fährt Autobahn; Autobahn-gewichtet sind das 20 %. Der Arbeitsweg zählt NICHT — er ist unbezahlte eigene Zeit.
Bewusst abgeleitet statt importiert: Der Bundesverkehrswegeplan bewertet ein Lebensjahr über seinen Risk-Value mit rund 38.000 €, über seinen privaten Zeitkostensatz aber mit 74.000–102.000 € — wer den Zeitsatz übernimmt, importiert diesen Bruch. Gegenprobe zum dienstlichen Teil: 45 € × 0,8 = 36 €/Personenstunde trifft den fortgeschriebenen BVWP-Satz für den gewerblichen Personenverkehr (29,48 € Bruttolöhne 2021 ⇒ rund 35 € 2025). Der Anker mischt Lebenszeit und Geld in einer Zahl — genau deshalb ist er nur noch Übergang: Die Mischung erzwang ein gemitteltes V (4), das die Lebenszeit unter- und die Arbeitszeit überbewertete.
Änderungshistorie
3 Einträge
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seit 2026-09-03 10,55 € gültig
Von 12,30 auf 10,55 € (Reisezeit 30 statt 50 Prozent der Wachstunde) und zum Übergangsanker erklärt: Bewertungen trennen Lebenszeit (V 9, c) und dienstliche Zeit (Geld, V 5). Bestand mit Fahrzeugstunde: berlin-poller-stopp, berlin-tempo30-schulwege — bei der nächsten Prüfung umstellen.
scoring/1.3
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seit 2026-09-01 12,30 €
Von 17,00 auf 12,30 € revidiert und um einen zweiten Satz für erzwungene Zeit (16,70 €) ergänzt. Drei Befunde aus der Neubewertung von tempolimit-130: Die 17 € unterstellten stillschweigend 25 % Dienstanteil, während die eigene Formel im Regelfall rund 15 € ergab. Der Dienstanteil ist aus MiD 2023 herleitbar und liegt bei 20 % (nur klassische Dienstreisen; Pendeln ist keine Arbeitszeit, Handwerker- und Kurierfahrten fahren keine Autobahn). Der Besetzungsgrad der nicht-dienstlichen Fernstraßenfahrten ist 1,60 statt 1,80, weil Pendler mit Besetzung 1,1 gut ein Viertel der Autobahnfahrleistung stellen. Zusätzlich löst der Reisezeit-Faktor 0,8 den Vorbehalt ein, der bisher nur als unbenutzter Bandboden vermerkt war.
scoring/1.3
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seit 2026-08-25 17 €
Mit conv/zeit-welfare/1.0 eingeführt, zusammen mit der Neubewertung von tempolimit-130; löst den Platzhalter time_value ab.
scoring/1.3 · fd89f2d1
Geld
Der Nennwert als Träger. Ein Geldbetrag ist nie schon die Wirkung: erst Transaktionsklasse und Inzidenz machen daraus einen Impact.
Der Bezugspunkt, gegen den alles andere gemessen wird. Ein Euro zählt einen Euro — aber nur bei Strömen, die vollständig innerhalb des öffentlichen Sektors bleiben.
Quelle Numéraire der Skala — Setzung, keine externe Quelle
Sobald ein Geldstrom private Haushalte berührt, gilt der Nennwert nicht mehr: Dann läuft er über das Einkommensgewicht w. 91 % aller bewerteten Argumente sind Geldströme — deshalb entscheidet die Gewichtsschicht unten mehr über die Ergebnisse als jeder physische Anker.
30 Argumente rechnen mit
diesem Anker, in 16 Maßnahmen · 29 davon geprüft
Änderungshistorie
1 Eintrag
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seit 2026-07-04 1 € gültig
Numéraire, seit der ersten Registry unverändert.
grundanker/1.2