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Lab · Themenanalyse · Deutschland und globaler Kontext

Bildung und digitales Lernen

Warum sinken Basiskompetenzen trotz höherer Abschlüsse?

Recherche: · Datenjahre stehen bei jedem Befund

Rechercheentwurf. Quellen und Einordnung bilden den Arbeitsstand; die Übertragung in Argumente ist noch nicht geprüft.

Der zentrale Befund

Höhere Abschlüsse werden häufiger, während Basiskompetenzen sinken und Ergebnisse ungleich verteilt bleiben. Zugang, Qualität und erworbene Fähigkeiten brauchen getrennte Erfolgskriterien.

Warum das wichtig ist

Lesen, Rechnen und das Prüfen von Informationen eröffnen Möglichkeiten in Ausbildung, Beruf, Gesundheit und demokratischer Beteiligung. Durchschnittswerte können die besonders betroffenen Kinder verdecken. Für politische Entscheidungen zählen deshalb Zugang, tatsächliches Lernen und längerfristige Teilhabe; aus einem PISA-Rückgang folgt noch kein Eurobetrag des Schadens oder eine bestimmte Ursache.

Wie die Entwicklung zu verstehen ist

Ungleiche Ergebnisse sind keine Ursachenanalyse

Hohe Aussagekraft als Beschreibung; unzureichend zur kausalen Ursachenzerlegung.

2025 beträgt der Abstand in Naturwissenschaften zwischen dem nationalen obersten und untersten Viertel nach sozioökonomischem Status 125 PISA-Punkte. Das beschreibt ungleiche Ausgangslagen und Ergebnisse. Der Zeitverlauf identifiziert weder Elterneinkommen noch Smartphones oder Migration als Ursache des Kompetenzrückgangs. Familiäre Ressourcen, Unterricht, Pandemie, sprachliche Lernbedingungen und digitale Nutzung brauchen getrennte Untersuchungen.

OECD: PISA 2025, Ländernotiz Deutschland

Zusätzliche Lernzeit kann helfen

Wirkungsrichtung gut gestützt; konkreter Ertrag bei großer Skalierung unsicher.

Randomisierte Studien stützen die Wirkung regelmäßiger Tutorien mit passenden Aufgaben und Rückmeldung. Auf unabhängigen Tests beträgt der gepoolte Effekt für Programme mit mindestens 1.000 geförderten Schülerinnen und Schülern 0,155 Standardabweichungen, gestützt auf wenige Studien; das aus Standardfehler und t-Verteilung berechnete 95%-Intervall reicht von −0,013 bis 0,323. Bei 400 bis 999 Geförderten sind es 0,216 (95%-Intervall 0,135 bis 0,297). Die Größenklassen sind keine Dosisformel für ein deutsches Programm.

Kraft et al. 2026: Metaanalyse zu Tutorien

Zugang und personelle Qualität zusammendenken

Quasi-experimentelle Evidenz, moderat und kontextabhängig; Personalbestand deskriptiv.

Eine deutsche Reformstudie findet größere Entwicklungsgewinne früher Betreuung bei benachteiligten Kindern, die zuvor seltener teilnahmen. Das unterstützt gezielte Zugangsprüfung; es beweist keinen einheitlichen Effekt jedes Kitaausbaus. Der Bildungsbericht zählt 2023 rund 704.600 Beschäftigte in Kindertageseinrichtungen, 54 % mehr als 2013. Bestände und Betreuungsquoten sagen wenig über verfügbare Fachkraftstunden, Verlässlichkeit und Interaktionsqualität.

Cornelissen et al. 2018: Wer profitiert von früher Betreuung? · Bildung in Deutschland 2024: Pädagogisches Personal · Destatis: Betreuungsquoten und Zensus-Hinweis

Digitales Lernen nach selbstständigem Können bewerten

Moderat für einige Lernprogramme; einzelne kausale Kurzzeitstudie zu KI, Generalisierung begrenzt.

Experimentbasierte Übersichten finden keinen konsistenten Lerngewinn durch Gerätezugang allein, aber aussichtsreiche konkrete Lernprogramme, besonders in Mathematik. Ein türkischer Klassen-RCT mit knapp 1.000 Jugendlichen zeigt eine Grenze: Ein gewöhnlicher GPT-Zugang senkte den anschließenden Test ohne Hilfsmittel relativ um 17 %; ein pädagogisch begrenzter Tutor vermied diesen Nachteil, zeigte aber keinen gesicherten positiven Testeffekt. Eine Schule, vier Sitzungen und ein damaliges Modell belegen keinen allgemeinen Langzeiteffekt.

J-PAL 2020: Evidenzübersicht zu Bildungstechnologie · Bastani et al. 2025: Generative KI und Mathematiklernen

Globaler Fortschritt mit fortbestehendem Ausschluss

Autoritative globale Schätzungen, deskriptiv; Datenjahr und Berichtsjahr unterscheiden.

UNESCO berichtet für 2024 rund 1,4 Milliarden Schülerinnen und Schüler in Primar- und Sekundarschulen. Der Abschluss der oberen Sekundarstufe stieg weltweit von 37% im Jahr 2000 auf 61% im Jahr 2024. Gleichzeitig schätzt der Bericht 2026 rund 273 Millionen außerhalb der Schule; dies ist keine Messung des Jahres 2026. Demografie und Konflikte prägen die Bestände. Deutschlands Lernprobleme bei breitem Zugang unterscheiden sich von fehlendem Zugang vielerorts.

UNESCO: Global Education Monitoring Report 2026

Wo Politik ansetzen kann

Belegstärke und Zielkonflikte beziehen sich auf die jeweilige Option. Ein wichtiges Problem bestätigt noch keine bestimmte Reform.

Basiskompetenzen gezielt fördern

Gut gestützte Richtung; Skalierungsertrag unsicher.

Diagnosegestützte Tutorien in verlässlichen Schulzeiten für Kinder mit Lernrückständen erproben und bei belegter Umsetzung erweitern. Erwartet wird zusätzlicher Lernfortschritt; seine Größe hängt von Teilnahme und Umsetzung ab. Tutorzeit, Organisation, Diagnose und Evaluation gehören zu den Vollkosten.

Zielkonflikte und prüfbarer nächster Schritt

Kosten und Verteilung: Personalzeit konkurriert mit anderen Aufgaben. Die Auswahl muss Kinder mit großen Rückständen tatsächlich erreichen.

Prüfung: Nach einem Schuljahr unabhängige Tests, Teilnahme, soziale Teilgruppen und Kosten je zusätzlichem Kompetenzgewinn gegen eine geeignete Vergleichsgruppe prüfen.

Vertiefung: Intensive Tutorien bei Lernrückständen anbieten

Kraft et al. 2026: Metaanalyse zu Tutorien

Frühe Förderung nach Zugang und Qualität planen

Moderate, bedingte deutsche kausale Evidenz.

Zusätzliche Betreuung mit personeller Verlässlichkeit, Sprachförderung und Ansprache unterrepräsentierter Familien verbinden. Entwicklungsgewinne sind möglich, ihre Übertragung hängt von Gruppe und Qualität ab. Bau und laufende Fachkraftkosten getrennt rechnen.

Zielkonflikte und prüfbarer nächster Schritt

Kosten und Verteilung: Ausbau und Qualität beanspruchen dieselben knappen Ressourcen; ein steigender Quotient ersetzt keinen Qualitätsnachweis.

Prüfung: Zugang und Entwicklung vor Einschulung mit geeigneter Vergleichsgruppe sowie nach familiärer Lage und Sprachbedarf messen.

Cornelissen et al. 2018: Wer profitiert von früher Betreuung?

Digitale Programme anhand erworbener Fähigkeiten prüfen

Programmabhängige Evidenz; keine pauschale Digitalisierungsgarantie.

Konkrete Lernanwendungen begrenzt und randomisiert einführen. Eine bessere unterstützte Aufgabenlösung genügt als Erfolgskriterium nicht. Lizenz, Geräte, Support, Datenschutz, Fortbildung und Lehrkräftezeit erfassen.

Zielkonflikte und prüfbarer nächster Schritt

Kosten und Verteilung: Unterstützung kann eigenes Üben ersetzen; Zugang, Ablenkung und Datenschutz stehen teilweise in Spannung.

Prüfung: Tests ohne Anwendung sofort und nach mehreren Monaten, Teilgruppen, Lehrkräftezeit und Gesamtkosten vergleichen.

J-PAL 2020: Evidenzübersicht zu Bildungstechnologie · Bastani et al. 2025: Generative KI und Mathematiklernen

Spätere Trennung im nichtgymnasialen Bereich prüfen

Moderate Evidenz aus einem einzelnen quasi-experimentellen Bundesländervergleich.

Gemeinsames Lernen in Klassen 5/6 außerhalb des Gymnasiums ist eine bedingte Organisationsoption. Eine deutsche quasi-experimentelle Studie ermutigt; sie belegt weder ein optimales Alter für alle Kinder noch die Wirkung eines gesamten Schulreformpakets. Organisation, Fortbildung und Personal lokal kalkulieren.

Zielkonflikte und prüfbarer nächster Schritt

Kosten und Verteilung: Gemeinsame Lernwege müssen mit passender Differenzierung und tragfähigen Übergängen verbunden werden.

Prüfung: Geeignete Reform- und Vergleichskohorten bis Klasse 9 einschließlich Übergängen untersuchen.

Vertiefung: Spätere Trennung im nichtgymnasialen Bereich prüfen

Matthewes 2021: Längeres gemeinsames Lernen, finale Veröffentlichung · Matthewes 2020: Geprüfte Autorenfassung zu gemeinsamem Lernen

Weitere Reformwege aus der Praxis

Großer gesellschaftlicher Handlungsbedarf trifft hier auf Ansätze aus anderen Ländern und belegte Parteivorhaben. Was dort erprobt wurde und welche Wirkung für Deutschland belegt ist, wird getrennt erklärt.

England · Modell mit EvaluationGrundkompetenzen gezielt und bedarfsgerecht stärkenBedarfsbezogene Zusatzmittel plus gezielte LernförderungGleicher Baustein: Grüne · FDPTeilanschluss: BSW

Viele Jugendliche erreichen grundlegende Kompetenzen nicht

2024 verfehlten rund 34 % aller Neuntklässler den Mindeststandard Mathematik für den Mittleren Schulabschluss; unter jenen, die mindestens diesen Abschluss anstreben, waren es rund 24 %. · 2024; veröffentlicht 16.10.2025

Der IQB-Bildungstrend zeigt Rückgänge in Mathematik und Naturwissenschaften. Ressourcen nach Bedarf und gezielte Lernförderung sind unterschiedliche, kombinierbare Bausteine; eine größere Geldsumme allein garantiert keinen Lernerfolg.

IQB: Bildungstrend 2024, Kernergebnisse

Was das Vorbild macht

Pupil Premium stellt Schulen Zusatzmittel für benachteiligte Kinder bereit und verlangt evidenzinformierte Verwendung und Strategieberichte. Individuelle und Kleingruppenförderung wurde daneben im National Tutoring Programme großflächig erprobt.

Erfahrung: Die nicht randomisierte Evaluation des dritten Tutoring-Jahres (2022/23) fand kleine Zugewinne: im Primarbereich rechnerisch höchstens etwa einen zusätzlichen Lernmonat, im Sekundarbereich weniger als einen. Ein kleiner anhaltender Mathematikgewinn wurde für die zusammengefassten Wege schulgeleitetes Tutoring und Academic Mentors gefunden; andere Langzeitbefunde waren null oder teils klein negativ.

Übertragung auf Deutschland: Förderfinanzierung und Tutoring sind zwei verschiedene Programme. Der Bericht evaluiert nicht den gesamten Pupil Premium. Auswahlverzerrung und unvollständige Daten begrenzen die Zurechnung; die Autoren erwarten wegen Verdünnung und negativer Verzerrung eher eine Unterschätzung der wahren Wirkung; Qualitäts- und Dosierungsunterschiede zählen. Große Forschungsdurchschnittseffekte sind beim nationalen Ausbau nicht automatisch erreicht. Das damalige Tutoring-Programm ist kein Nachweis unveränderter Umsetzung 2026.

Department for Education: Pupil Premium, Förderbedingungen 2025/26 · Department for Education/NFER: National Tutoring Programme Year 3 Impact Evaluation, 2024 · NFER/DfE: NTP Year 3 Impact Report, Zusammenfassung S. 10–12, 2024

Was daraus folgt: Gezieltes Tutoring ist in der vorhandenen Forschungssammlung eigenständig geprüft. England illustriert die Umsetzung mit klaren Qualitäts- und Verwendungsregeln; das Gesamtmodell erhält dadurch keine einheitliche kausale Effektgröße.

Beitrag zum Bedarf: Ein Modellbezug zeigt noch keine ausreichende Reichweite. Bedarf, Umfang und verbleibende Lücken prüfen →

Kosten, Umsetzung und nächste Prüfung

Wiederkehrende Personal- und Fortbildungskosten; zuverlässige Sozialindikatoren, Diagnostik, koordinierte Förderzeiten und geeignete Räume nötig. Förderkräfte müssen zusätzlich verfügbar sein; bloßes Abziehen von Personal aus dem Regelunterricht kann Gewinne aufheben. Bundes- und Landesmittel und bestehende Startchancen-Mittel getrennt ausweisen, keine Doppelfinanzierung als zusätzlichen Nutzen verbuchen.

Prüfen: Kompetenzzuwachs und Anteil unter Mindeststandard nach 1, 3 und 5 Jahren nach sozialer Lage auswerten; Teilnahme und Förderstunden dokumentieren. Gestaffelten Ausbau für Vergleichsgruppen nutzen und Kosten je zusätzlich erreichtem Mindeststandard ermitteln; Zehnjahresfolgen für Abschlüsse als unsicheres Szenario ergänzen.

Welche Parteien daran anknüpfen

Parteien und weitere Reformwege vergleichen

Wie viel vom Reformbedarf gedeckt wird

Eine passende Richtung zeigt einen Anschluss an einen Reformweg. Eine positive Wirkungsbilanz spricht unter ihren Annahmen für eine Verbesserung gegenüber dem Status quo. Ob der Beitrag den Reformbedarf deckt, hängt zusätzlich von Reichweite, Umfang und Zeitpunkt ab. Fehlende Angaben lassen die Bedarfsdeckung offen.

Bedarf und erwarteten Beitrag im Überblick vergleichen →

27 Fallprüfungen aufklappen
  1. Bildung und digitales Lernen Sonderklassen nach Aufenthaltsstatus Größenordnung offen Wirkungsbilanz: Sehr wahrscheinlich schlechter Eine ausreichende Sprachförderung ist nicht nachgewiesen; die Bewertung weist auf Lernverluste durch dauerhafte Trennung hin. AfD Parteiumfang ungeklärt

    Größenestimate noch offen: Lernverluste sind plausibel modelliert. Sprachförderbedarf und Ausgangsrückstand der nach Aufenthaltsstatus getrennten Gruppe fehlen aber auf einer gemeinsamen Testskala. Eine negative Kompetenzwirkung ist keine Prozentquote allein durch Division durch die Kinderzahl.

    Nächster Baustein: Sprachtest-Abstände, Zahl der betroffenen Zugangskohorten und Kompetenzentwicklung über 2027–2036 gemeinsam modellieren.

    Fehlende Angaben werden nicht als 0 % ausgegeben.

    Ziel der Prüfung
    Sprachkompetenzen und erfolgreiche Schulabschlüsse neu zugewanderter Kinder verbessern
    Zuständigkeit
    Land Sachsen-Anhalt
    Herkunft des Vorschlags
    Land
    Bewertungsgrundlage
    Wirkungsmodell v2
    Zeitraum und Gebiet
    Bewertungsrahmen: 5 Jahre; spätere Lebensfolgen sind im Modell teilweise dem auslösenden Zeitraum zugerechnet. · Sachsen-Anhalt

    Parteiumfang ungeklärt: Das Modell lässt sich nicht jedem verknüpften Parteivorschlag in genau dieser Größe zurechnen. Bei diesen Bezügen bleibt die Größenordnung des Parteivorschlags offen; die einzelnen Originalbelege stehen unten.

    Bedarf
    Benötigt werden wirksame Sprachförderung und ein erfolgreicher Anschluss an den Regelunterricht. Ein Aufenthaltstitel bestimmt den individuellen Sprachförderbedarf nicht.
    Erwarteter Beitrag
    Das Modell setzt rund 7.000 zunächst getrennte Kinder an. Die positiven Lernwirkungen sind schwach belegt; die zitierte Hamburger Untersuchung zeigt Nachteile einer vorgeschalteten Vorbereitungsklasse gegenüber sofortiger Integration.
    Verbleibende Lücke
    Die Zahl der getrennt beschulten Kinder ist keine Zahl ausreichend geförderter Kinder. Eine Deckungsquote fehlt; das zentrale Problem ist bereits die Wirkungsrichtung.
    Grundlage der Einordnung
    Redaktioneller Bedarfsabgleich mit der vorhandenen Bewertung v2; die Angaben zur Wirkung sind deren Modell oder zitierte Befunde, keine nachträgliche Evaluation der Parteiforderung.
    Was noch gemessen oder geprüft werden muss
    Individuellen Sprachbedarf, Förderintensität, Übergang in den Regelunterricht und Lernentwicklung mit einer geeigneten Vergleichsgruppe erfassen.

    Modell und Parteiforderung unterscheiden sich: Die Bewertung verwendet die Fassung des 100-Tage-Programms. Die drei Parteidokumente nennen verschieden weite Zielgruppen; der modellierte Bestand ist keine verbindliche Parteizahl.

    Wer den Vorschlag trägt oder unterstützt
    Konkreten Vorschlag ansehen →
    Quellen zur Prüfung
  2. Bildung und digitales Lernen BAföG-Reform 2026 ≈ 50 %des benannten BedarfsSzenariospanne: 50 % bis 70 %Grobes Szenarioestimate · geringe SicherheitBAföG-Typfall ab 25: Abstand zum Unterhaltsrichtwert verringern · 2027–2036 Wirkungsbilanz: Sehr wahrscheinlich besser Höhere Förderung ist beziffert; wie viele finanzielle Zugangshürden tatsächlich verschwinden, bleibt offen. Ohne eindeutigen Parteibeleg Parteiumfang ungeklärt
    Größenestimate · Modell v1Grobes Szenarioestimate

    ≈ 50 %

    Plausible Szenariospanne: 50 % bis 70 % · geringe Sicherheit

    Grobe Schätzung unter den angegebenen Annahmen. Die Spanne ist kein statistisches Konfidenzintervall.

    0 %100 %
    Benanntes Problem
    BAföG-Typfall ab 25: Abstand zum Unterhaltsrichtwert verringern
    Gebiet und Betroffene
    Deutschland · Standardisierte Gruppe auswärtswohnender vollgeförderter Studierender ab 25 ohne Kindergeld und weitere anrechnungsfreie Einnahmen; in jedem Jahr 1.000 Vollförderfälle, nicht zehn Studienjahre derselben Personen
    Zeitraum
    2027–2036
    Gewähltes Ziel
    Laufende Lebenshaltung und Warmmiete mindestens auf den kaufkraftkonstanten Unterhaltsrichtwert der Düsseldorfer Tabelle 2026 anheben; redaktioneller Vergleichsmaßstab, kein einklagbarer BAföG-Anspruch in dieser Höhe.Redaktioneller, normativer Prüfmaßstab

    Zusätzliche Verbesserung ÷ benannter Bedarf × 100

    Rechnerische Szenariowerte, gerundet · kumuliert 2027–2036 · Euro 2026 je 1.000 ganzjährig belegten Vollförderfällen
    SzenarioBeitragBedarfEstimate
    Vorsichtig14 Mio.26,6 Mio.50 %
    Zentral14 Mio.26,6 Mio.50 %
    Günstig19,3 Mio.26,6 Mio.70 %

    100 % würde das gewählte Messziel im Szenario abdecken. Das bedeutet keine gesicherte Lösung des gesamten gesellschaftlichen Problems. Andere Wirkungen und Verteilungseffekte bleiben getrennt zu bewerten.

    Rechenweg, Annahmen und Grenzen

    Bedarfsmaßstab:Unabhängiger Orientierungswert: 990 Euro monatlich im Jahr 2026, ohne Kranken-/Pflegeversicherung und Studiengebühren. Redaktioneller Preisverlauf: 2 % jährlich. Eingefrorene Förderreferenz ohne weitere Gesetze: 855 Euro nominal. Summe 2027–2036 über 12 × [990 × 1,02^(Jahr−2026) − 855] / 1,02^(Jahr−2026), normiert auf jährlich 1.000 Vollförderfälle: 26,639 Mio. Euro zu Preisen 2026. Die Normierung beschreibt eine Förderlücke je gleich großer Fallgruppe und behauptet keine nationale Empfängerzahl.

    Zusätzlicher Beitrag:Für alle Szenarien werden die zeitlich gewichteten Sätze 2027: 907 Euro, 2028: 943 Euro, 2029: 988 Euro nominal angesetzt. Das Zentralszenario schreibt ab 2030 nur die bereits konkret bezifferte Stufe 1.003 Euro fort: 12 × (Fördersatz − 855) / 1,02^(Jahr−2026), summiert und auf 1.000 Fälle normiert, ergibt 13,962 Mio. Euro zu Preisen 2026, also 52,4 % der Referenzlücke. Der vorsichtige Wert ist derselbe, weil keine zusätzliche frei gesetzte Wirksamkeitsquote nötig ist. Günstig werden ab 2030 beide Komponenten durch weitere Gesetze alle zwei Jahre seit 2029 um 2 % jährlich erhöht; Anpassungsjahre 2030/32/34/36, in Folgejahren derselbe Satz. Das ergibt 19,283 Mio. Euro beziehungsweise 72,4 %. Diese späteren Beträge sind Modellannahmen und keine automatische oder heute bezifferte Zusage.

    Annahmen

    • Die eingefrorene Referenz 855 Euro besteht aus 475 Euro Grundbedarf plus 380 Euro Wohnen. Kranken- und Pflegeversicherungszuschläge sind ebenso wie beim Unterhaltsrichtwert ausgeschlossen.
    • 2 % Preissteigerung in allen Jahren; Zielwert, Referenzlücke und Förderbeiträge werden einheitlich auf Euro 2026 zurückgerechnet. Das ist ein Szenario und keine Inflationsprognose.
    • Der Entwurf wird mit den genannten ersten drei Stufen umgesetzt. 2027 werden Januar–März mit 855, April–September mit 915 und Oktober–Dezember mit 943 Euro gerechnet; 2029 Januar–März 943 und April–Dezember 1.003 Euro. Die Umstellung einzelner Bewilligungen bereits im August/September 2027 kann das Ergebnis geringfügig erhöhen.
    • Normierung auf jährlich 1.000 ganzjährig belegte Fälle ab 25; gleiche Fallzahl in Beitrag und Bedarf. Einzelne Menschen werden nicht für zehn Studienjahre verfolgt. Für die Quote kürzt sich die Normierung heraus.
    • Der Zentralwert zählt keine noch unbezifferte spätere Bedarfsanpassung. Die obere Variante setzt Neufestsetzungen mit vollständigem zweijährlichem Preisausgleich von Grundbedarf und Wohnkomponente voraus; das erfordert zusätzliche Gesetze.
    • Die Ausgangsreferenz von 855 Euro wird nominal eingefroren. Sie dient dem nachvollziehbaren Niveauvergleich, nicht der Vorhersage von Förderbeträgen ohne Reform.

    Unsicherheit

    • Die Einführung liegt noch im Gesetzgebungsverfahren. Künftige Gesetzgeber entscheiden über die zweijährlichen Bedarfsanpassungen; allein Freibeträge sollen automatisch jährlich steigen.
    • Ein Gegenfakt mit späteren normalen BAföG-Novellen würde die isolierte Wirkung der Reform mindern. Der dargestellte Wert darf deshalb nur als bedingtes Niveau-/Finanzmodell und nicht als kausal gesicherter zusätzlicher Gesamtbeitrag gelten.
    • Der Unterhaltsrichtwert ist ein allgemeiner familienrechtlicher Orientierungspunkt, keine empirische Mindestbedarfsverteilung von BAföG-Geförderten. Individuelle Wohnkosten, Prüfungsgebühren und besondere Bedarfe fehlen.
    • Andere Inflationspfade verändern den Nenner und die Quote. Der Zahlenbereich umfasst mögliche spätere Anpassungen bei 2 % Inflation; er ist kein Unsicherheitsintervall über alle denkbaren Szenarien.

    Sicherheit des Estimates:gering. Dies ist eine eigene Einschätzung der Mengenbrücke.

    Dieser enge Liquiditätsmaßstab ist weder studentische Armut noch finanzbedingter Studienverzicht. Unter 25 darf Kindergeld nicht unterschlagen werden; deshalb ist diese Gruppe ausgeschlossen. Anrechnungsfreie Erwerbseinnahmen oder freiwilliger Familienunterhalt würden die tatsächliche Lücke senken. BAföG-Darlehen zählen als heute verfügbare Mittel, Rückzahlungslasten bleiben separat. Die eingefrorene Förderreferenz ist keine Prognose: Schon geltendes Recht sieht periodische Novellen vor. Bei einem dynamischen Gegenfakt kann der zusätzliche Reformbeitrag kleiner sein. Der OLG-Richtwert kann bei besonderem Bedarf zu niedrig sein; teure Hochschulorte separat prüfen.

    Außerhalb dieser Quote

    • Keine Aussage, welcher Anteil finanziell verhinderter Studienaufnahmen oder Abbrüche entfällt. Dafür fehlen weiterhin dieselbe Zielpopulation und ein belastbarer Nenner.
    • Antragserleichterung, steigende Freibeträge und Kürzungen bei Studierenden im Elternhaushalt gehören zur Gesamtreform, werden von diesem Teilmaßstab nicht erfasst.
    • Die Hälfte des regulären Studierenden-BAföG ist grundsätzlich rückzahlbares Darlehen; Liquidität während des Studiums ist nicht gleich dauerhafter Einkommenstransfer.
    • Bundes-Mehrausgaben im Gesetzentwurf: 137/209/332/355 Mio. Euro 2027–2030; konstante nominale Fortführung ab 2030 ergäbe 3,163 Mrd. Euro bis 2036. Dieser Haushaltsposten ist keine Zahl gelöster Bildungsbarrieren. Genannt ist nur der BAföG-Haushaltsteil; zusätzliche Ausgaben für AFBG, Berufsausbildungsbeihilfe und Ausbildungsgeld gehören nicht zu dieser Summe.

    Quellen

    Ziel der Prüfung
    Finanzielle Hürden für Studium und erfolgreichen Abschluss abbauen
    Zuständigkeit
    Bund
    Herkunft des Vorschlags
    Bund
    Bewertungsgrundlage
    Wirkungsmodell v4
    Zeitraum und Gebiet
    Reformstufen 2027–2029; Bewertungsrahmen 2027–2046. Einkommenserträge vieler zusätzlicher Abschlüsse liegen später. · Deutschland

    Parteiumfang ungeklärt: Das Modell lässt sich nicht jedem verknüpften Parteivorschlag in genau dieser Größe zurechnen. Bei diesen Bezügen bleibt die Größenordnung des Parteivorschlags offen; die einzelnen Originalbelege stehen unten.

    Bedarf
    Anspruchsberechtigte müssen Lebensunterhalt und Wohnen finanzieren können. Dazu gehören auch potenziell Studierende, die trotz Hochschulzugangsberechtigung aus Geldgründen kein Studium beginnen.
    Erwarteter Beitrag
    Die Bewertung modelliert rund 1.250 zusätzliche Studienaufnahmen je Jahr aus der höheren Förderung. Die Förderung steigt stufenweise; die Wohnpauschale im Elternhaushalt wird zugleich abgeschmolzen.
    Verbleibende Lücke
    Es fehlt ein kompatibler Nenner der finanziell verhinderten Studienaufnahmen und der ungedeckten Bedarfe nach Haushalts- und Wohnform. Mehrförderung oder geförderte Personen ergeben keinen Deckungsgrad.
    Grundlage der Einordnung
    Redaktioneller Bedarfsabgleich mit der vorhandenen Bewertung v4; die Angaben zur Wirkung sind deren Modell oder zitierte Befunde, keine nachträgliche Evaluation der Parteiforderung.
    Was noch gemessen oder geprüft werden muss
    Reale Lebenshaltungs- und Wohnkosten, tatsächliche Förderhöhe, Nichtinanspruchnahme und zusätzliche Abschlüsse nach Einkommensgruppen prüfen.

    Modell und Parteiforderung unterscheiden sich: Das Estimate beschreibt nur auswärtswohnende Vollförderfälle ab 25 ohne Kindergeld und weitere Einnahmen. Der Vergleich friert den alten Fördersatz ein; spätere Anpassungsgesetze sind ein Szenario. Ein Anteil behobener Bildungszugangshürden bleibt offen.

    Wer den Vorschlag trägt oder unterstützt

    Bundesregierung, Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (Dorothee Bär); Unterstützung von SPD und Deutschem Studierendenwerk, Kritik von fzs, DGB-Jugend und Hochschulrektorenkonferenz. Die Zuordnung nennt keine gesicherte Parteiträgerschaft. Regierungsvorhaben werden nicht allein wegen der Partei einer Ministerperson zugerechnet.

    Konkreten Vorschlag ansehen →
    Quellen zur Prüfung
  3. Bildung und digitales Lernen Handyverbot an Grundschulen Begrenzter Teilbeitrag Wirkungsbilanz: Sehr wahrscheinlich besser Regelt die Nutzung in der Schule; die gesamte digitale Belastung von Kindern wird damit nicht abgedeckt. SPD · BSW Parteiumfang ungeklärt

    Größenestimate noch offen: Der bestehende Testleistungseffekt stammt aus weiterführenden Schulen; Betroffene wären überwiegend Berliner Klasse5/6. Selbst mit Berliner IQB-Ausgangsquote bleibt die Schwellen- und Persistenzübertragung unbestimmt.

    Nächster Baustein: Schulweite Ausgangsregeln, Einhaltung und standardisierte Leistungen am Ende Klasse6 kausal auswerten; Zielgruppe statt aller Kinder ansetzen.

    Fehlende Angaben werden nicht als 0 % ausgegeben.

    Ziel der Prüfung
    Ablenkung und Konflikte durch private Smartphone-Nutzung an Grundschulen verringern
    Zuständigkeit
    Land Berlin
    Herkunft des Vorschlags
    Land
    Bewertungsgrundlage
    Wirkungsmodell v3
    Zeitraum und Gebiet
    Bewertungsrahmen: 10 Jahre; spätere Lebensfolgen sind im Modell teilweise dem auslösenden Zeitraum zugerechnet. · Berlin

    Parteiumfang ungeklärt: Das Modell lässt sich nicht jedem verknüpften Parteivorschlag in genau dieser Größe zurechnen. Bei diesen Bezügen bleibt die Größenordnung des Parteivorschlags offen; die einzelnen Originalbelege stehen unten.

    Bedarf
    Im Unterricht und in Pausen sollen Kinder konzentriert lernen und sich sicher bewegen können. Psychische Belastungen durch digitale Medien entstehen auch außerhalb der Schule.
    Erwarteter Beitrag
    Das Modell bewertet nur den Zuwachs gegenüber bestehenden Schulregeln: rund 21.700 Kinder der Klassen 5 und 6 an Schulen ohne Regel. Die zitierten Leistungsbefunde sind uneinheitlich und meist aus weiterführenden Schulen.
    Verbleibende Lücke
    Der Eingriff ist auf private Nutzung während der Schule begrenzt. Wie viel Ablenkung oder Belastung zusätzlich entfällt, ist offen; geringe zusätzliche Reichweite ist kein Beleg für geringe Deckung des noch ungeregelten Schulbedarfs.
    Grundlage der Einordnung
    Redaktioneller Bedarfsabgleich mit der vorhandenen Bewertung v3; die Angaben zur Wirkung sind deren Modell oder zitierte Befunde, keine nachträgliche Evaluation der Parteiforderung.
    Was noch gemessen oder geprüft werden muss
    Ausgangsregeln, tatsächliche Nutzung, Unterrichtsstörungen und Wohlbefinden vor und nach Einführung gegenüber Vergleichsschulen messen.

    Modell und Parteiforderung unterscheiden sich: Der Parteivorschlag umfasst alle Grundschulen. Die Bewertung zählt wegen vorhandener Regeln und geringer Gerätenutzung in jüngeren Klassen nur den zusätzlichen modellierten Effekt.

    Wer den Vorschlag trägt oder unterstützt
    Konkreten Vorschlag ansehen →
    Quellen zur Prüfung
  4. Bildung und digitales Lernen Duale Ausbildung für Lehrkräfte Größenordnung offen Wirkungsbilanz: Wahrscheinlich schlechter Zusätzliche Qualifikation wird modelliert; eine Deckung des Personalbedarfs ist weder zugesagt noch nachgewiesen. Ohne eindeutigen Parteibeleg Parteiumfang ungeklärt

    Größenestimate noch offen: Qualifizierte Lehrkräfte ersetzen teilweise Seiteneinsteiger und binden Mentoring. Ihre Zahl ist daher kein Netto-Zuwachs an Unterricht und kein Anteil behobener Kompetenzdefizite.

    Nächster Baustein: Zusatzunterricht nach Mentoring und Ausbildungszeit je Schulform und seine Kompetenzwirkung bestimmen.

    Fehlende Angaben werden nicht als 0 % ausgegeben.

    Ziel der Prüfung
    Dauerhaft ausreichend qualifizierte Lehrkräfte gewinnen und Unterricht absichern
    Zuständigkeit
    Land Berlin
    Herkunft des Vorschlags
    Land
    Bewertungsgrundlage
    Wirkungsmodell v2
    Zeitraum und Gebiet
    Zehnjahresbewertung; Modellstart 2027/28, erste abgeschlossene duale Kohorte frühestens 2031/32. · Berlin

    Parteiumfang ungeklärt: Das Modell lässt sich nicht jedem verknüpften Parteivorschlag in genau dieser Größe zurechnen. Bei diesen Bezügen bleibt die Größenordnung des Parteivorschlags offen; die einzelnen Originalbelege stehen unten.

    Bedarf
    Berlin benötigt qualifizierte Lehrkräfte und verlässlichen Unterricht. Jährlicher Einstellungsbedarf, unbesetzte Stellen und Qualifikationsbedarf bestehender Beschäftigter sind getrennte Größen.
    Erwarteter Beitrag
    Die Bewertung setzt 500 duale Ausbildungsbeginne im Jahr an. Die erste fertige Kohorte kommt frühestens 2031/32; während der Ausbildung binden reduzierter Unterricht und Mentoring vorhandene Kapazität.
    Verbleibende Lücke
    Ein heutiger Vakanzenbestand und durchschnittliche Lehrkraftjahre über zehn Jahre lassen sich nicht zu einer Bedarfsquote teilen. Es fehlen eine verbindliche Kohortengröße, Nettozusätzlichkeit und die fortgeschriebene Bedarfsrechnung.
    Grundlage der Einordnung
    Redaktioneller Bedarfsabgleich mit der vorhandenen Bewertung v2; die Angaben zur Wirkung sind deren Modell oder zitierte Befunde, keine nachträgliche Evaluation der Parteiforderung.
    Was noch gemessen oder geprüft werden muss
    Verbindliche Ausbildungsplätze, Abschlussquote, Unterrichtskapazität während der Ausbildung, Bindung und Ersatzbedarf bis 2036 gemeinsam planen.

    Modell und Parteiforderung unterscheiden sich: Das BSW nennt keine Zielzahl. 500 Eintritte jährlich, zusätzliche Qualifikation und Verbleib sind Annahmen der Bewertung.

    Wer den Vorschlag trägt oder unterstützt

    keine Berliner Partei (Forderung aus dem BSW-Bundestagswahlprogramm 2025). Die Zuordnung nennt keine gesicherte Parteiträgerschaft. Regierungsvorhaben werden nicht allein wegen der Partei einer Ministerperson zugerechnet.

    Konkreten Vorschlag ansehen →
    Quellen zur Prüfung
  5. Bildung und digitales Lernen Verpflichtendes Schulvorbereitungsjahr Größenordnung offen Wirkungsbilanz: Sehr wahrscheinlich besser Ein ganzes Vorschuljahr ist ein klarer Ansatz; ob es genügend Kinder dauerhaft über die Bedarfsschwelle bringt, ist offen. FDP Parteiumfang ungeklärt

    Größenestimate noch offen: Der Berliner Sprachdefizitanteil ist keine Verteilung derselben Skala wie die in ausländischen Vorschulversuchen gemessenen Lese-/Kompetenzeffekte. Ohne validierte gemeinsame Schwelle ist ein zusätzlicher Anteil sprachlich schulreifer Kinder nicht schätzbar. Der Curriculum-Vergleich ist außerdem gemischt: die meisten Programme fanden keinen Vorteil.

    Nächster Baustein: Berliner Sprachtests mit Individualwerten vor/nach Förderung und separater Zusatzwirkung gegenüber bestehender Förderpflicht auswerten; kein d pauschal in geheilte Defizitfälle umwandeln.

    Fehlende Angaben werden nicht als 0 % ausgegeben.

    Ziel der Prüfung
    Sprach- und Lernvoraussetzungen beim Schuleintritt verbessern
    Zuständigkeit
    Land Berlin
    Herkunft des Vorschlags
    Land
    Bewertungsgrundlage
    Wirkungsmodell v2
    Zeitraum und Gebiet
    Bewertungsrahmen: 10 Jahre; spätere Lebensfolgen sind im Modell teilweise dem auslösenden Zeitraum zugerechnet. · Berlin

    Parteiumfang ungeklärt: Das Modell lässt sich nicht jedem verknüpften Parteivorschlag in genau dieser Größe zurechnen. Bei diesen Bezügen bleibt die Größenordnung des Parteivorschlags offen; die einzelnen Originalbelege stehen unten.

    Bedarf
    Kinder mit Sprachdefiziten brauchen eine wirksame Förderung vor und nach dem Schuleintritt. Die Teilnahme an einer Kita allein belegt noch keine ausreichende Förderung.
    Erwarteter Beitrag
    Das Modell nimmt ein verbindliches Programm für rund 35.000 Kinder je Jahrgang an. Bereits bestehende Förderpflichten für Kinder ohne Kita werden abgezogen. Der dauerhafte Zusatznutzen von Curricula und Sprachförderung ist in der zitierten Forschung uneinheitlich.
    Verbleibende Lücke
    Es fehlen ein festgelegtes wirksames Curriculum, zusätzlich verfügbares Personal und die Zahl der Kinder, deren Förderbedarf tatsächlich entfällt. Ein mittlerer Lerngewinn beantwortet das nicht.
    Grundlage der Einordnung
    Redaktioneller Bedarfsabgleich mit der vorhandenen Bewertung v2; die Angaben zur Wirkung sind deren Modell oder zitierte Befunde, keine nachträgliche Evaluation der Parteiforderung.
    Was noch gemessen oder geprüft werden muss
    Diagnostik, Förderqualität, Personal und Sprachentwicklung bis mindestens in die Grundschule prüfen; neue Wirkung von bestehenden Pflichten trennen.

    Modell und Parteiforderung unterscheiden sich: Die Modellwirkung setzt ein umgesetztes Programm und bestimmte Personalstunden voraus; diese Wirkung ist keine gemessene Folge der allgemeinen Parteiforderung.

    Wer den Vorschlag trägt oder unterstützt
    • FDP · Vorschlagsbezug

      Die Modellwirkung setzt ein umgesetztes Programm und bestimmte Personalstunden voraus; diese Wirkung ist keine gemessene Folge der allgemeinen Parteiforderung. Quellenprüfung 2026-10-20: FDP verlangt ein verpflichtendes Vorschuljahr, verbindliche Sprachstandstests mit drei bis vier Jahren und die Anrechnung mittelbarer Arbeit im Personalschlüssel. CDU will das bestehende Kita-Chancenjahr mit Schwerpunkt Sprachförderung ausbauen; eine Diagnostik nennt sie nicht. Die exakte Modellübernahme bleibt offen.

      Vorschlag oder Position ansehen → · Politischer Originalbeleg
    Konkreten Vorschlag ansehen →
    Quellen zur Prüfung
  6. Bildung und digitales Lernen Ganztagsverordnung und Qualitätsoffensive Ganztag 2030 Größenordnung offen Wirkungsbilanz: Unklar Qualität könnte verbessert werden; zusätzlicher Platzbedarf und Ausmaß des Qualitätsdefizits sind nicht belastbar beziffert. BSW Parteiumfang ungeklärt

    Größenestimate noch offen: Der amtliche Ganztagsbericht prognostiziert sinkenden landesweiten Platzbedarf; daraus folgt kein fehlender lokaler Qualitätsbedarf. Das Programm benennt aber weder Qualitätsziel noch Reichweite/Budget. Ein Platzanstieg oder die vollständige Erfüllung eines neu erfundenen Platzziels würde den Reformbedarf nicht abbilden.

    Nächster Baustein: Qualitäts-/Zeitbedarfe regional messen und bezifferte zusätzliche Programmkomponenten festlegen.

    Fehlende Angaben werden nicht als 0 % ausgegeben.

    Ziel der Prüfung
    Bedarfsgerechte und pädagogisch wirksame Ganztagsbetreuung sichern
    Zuständigkeit
    Land Sachsen-Anhalt
    Herkunft des Vorschlags
    Land
    Bewertungsgrundlage
    Wirkungsmodell v3
    Zeitraum und Gebiet
    Bewertungsrahmen: 5 Jahre; spätere Lebensfolgen sind im Modell teilweise dem auslösenden Zeitraum zugerechnet. · Sachsen-Anhalt

    Parteiumfang ungeklärt: Das Modell lässt sich nicht jedem verknüpften Parteivorschlag in genau dieser Größe zurechnen. Bei diesen Bezügen bleibt die Größenordnung des Parteivorschlags offen; die einzelnen Originalbelege stehen unten.

    Bedarf
    Ganztagsbedarf umfasst passende Betreuungszeiten und pädagogische Qualität. Der im Programm genannte geringe Angebotsanteil stimmt mit der breiteren amtlichen Ganztagsdefinition nicht überein.
    Erwarteter Beitrag
    Das Modell nimmt ein Landesprogramm von 20 Millionen Euro jährlich und Qualitätsverbesserungen an. Die vorhandene Bewertung verweist auf hohe Grundschulbeteiligung und je nach Szenario sinkenden Platzbedarf.
    Verbleibende Lücke
    Eine landesweite Zahl unzureichender Angebote und verbindliche Qualitätsziele fehlen. Mehr Plätze oder mehr Geld wären daher noch kein Nachweis, dass der tatsächliche Engpass bearbeitet wird.
    Grundlage der Einordnung
    Redaktioneller Bedarfsabgleich mit der vorhandenen Bewertung v3; die Angaben zur Wirkung sind deren Modell oder zitierte Befunde, keine nachträgliche Evaluation der Parteiforderung.
    Was noch gemessen oder geprüft werden muss
    Bedarfe nach Kommune, Alter und Betreuungszeit sowie Personal- und Angebotsqualität erheben; freie Plätze und gebundene Investitionsmittel einbeziehen.

    Modell und Parteiforderung unterscheiden sich: Die Partei nennt weder Budget noch Platz- und Qualitätsziel. Die 20 Millionen Euro sind eine Modellsetzung; eine gebundene Ganztagsform fordert das Programm nicht.

    Wer den Vorschlag trägt oder unterstützt
    Konkreten Vorschlag ansehen →
    Quellen zur Prüfung
  7. Bildung und digitales Lernen Verbindlicher Personalschlüssel für die Schulsozialarbeit Größenordnung offen Wirkungsbilanz: Sehr wahrscheinlich schlechter Eine Stelle je Schule wäre ein großer Ausbau; Besetzbarkeit und bedarfsgerechte Versorgung bleiben offen. BSW Parteiumfang ungeklärt

    Größenestimate noch offen: 277 zusätzliche besetzte Stellen sind Input. Mulhern (2023) belegt Wirkungsunterschiede einzelner Beratungskräfte, keinen übertragbaren Stellen-Abschluss-Koeffizienten. Für den besser belegten Konflikteffekt fehlen Landesfallzahlen.

    Nächster Baustein: Krisenfälle und Zielpopulation je Schule erfassen; Stellenmenge, Beratungsqualität und Kontinuität getrennt modellieren.

    Fehlende Angaben werden nicht als 0 % ausgegeben.

    Ziel der Prüfung
    Schulsozialarbeit dort ausreichend und dauerhaft bereitstellen, wo sie benötigt wird
    Zuständigkeit
    Land Sachsen-Anhalt
    Herkunft des Vorschlags
    Land
    Bewertungsgrundlage
    Wirkungsmodell v3
    Zeitraum und Gebiet
    Bewertungsrahmen: 5 Jahre; spätere Lebensfolgen sind im Modell teilweise dem auslösenden Zeitraum zugerechnet. · Sachsen-Anhalt

    Parteiumfang ungeklärt: Das Modell lässt sich nicht jedem verknüpften Parteivorschlag in genau dieser Größe zurechnen. Bei diesen Bezügen bleibt die Größenordnung des Parteivorschlags offen; die einzelnen Originalbelege stehen unten.

    Bedarf
    Schulen benötigen nach Problemlage und Größe unterschiedliche sozialpädagogische Unterstützung. Die Bewertung nennt 430 erreichte von 850 Schulen; eine Stelle pro Schule ist ein politischer Versorgungsmaßstab.
    Erwarteter Beitrag
    Die Bewertung legt die Lesart eine Stelle je Schule zugrunde: 395 zusätzliche Vollzeitäquivalente, davon im Modell durchschnittlich 70 Prozent besetzt. Die Verstetigung bestehender Stellen ist ein weiterer Baustein.
    Verbleibende Lücke
    Ein Schulstandort mit einer Stelle kann trotzdem unterversorgt sein. Die alternative Programmformel Orientierung am Bundesdurchschnitt ergibt weniger Stellen als der Bestand; eine eindeutige Zieldefinition fehlt.
    Grundlage der Einordnung
    Redaktioneller Bedarfsabgleich mit der vorhandenen Bewertung v3; die Angaben zur Wirkung sind deren Modell oder zitierte Befunde, keine nachträgliche Evaluation der Parteiforderung.
    Was noch gemessen oder geprüft werden muss
    Zielschlüssel und Mindestpräsenz eindeutig festlegen, tatsächlichen Bedarf je Schule erheben und besetzte zusätzliche Stellen ohne Abwerbung aus anderen Hilfen verfolgen.

    Modell und Parteiforderung unterscheiden sich: Die zwei Programmmaßstäbe führen zu unterschiedlichen Stellenzahlen. Die Bewertung wählt eine Stelle je Schule; 70 Prozent Besetzung sind eine Modellannahme, keine Zusage.

    Wer den Vorschlag trägt oder unterstützt
    Konkreten Vorschlag ansehen →
    Quellen zur Prüfung
  8. Bildung und digitales Lernen Erst die Sprache, dann die Schule Größenordnung offen Wirkungsbilanz: Sehr wahrscheinlich besser Früher testen schafft Zeit; die Zahl dauerhaft behobener Sprachdefizite bleibt ungeklärt. CDU Parteiumfang ungeklärt

    Größenestimate noch offen: Fördergruppe und mittlerer Kompetenzgewinn sind modelliert. Ohne Sprachrückstandsverteilung ist daraus keine Zahl zusätzlich sprachlich schulreifer Kinder ableitbar. Mehrere Länderevaluationen finden keinen bleibenden Effekt.

    Nächster Baustein: Gleichen Sprachtest mit Vergleichsgruppe verfolgen; Testgüte, zusätzliche Förderung und Rückstellungen getrennt darstellen.

    Fehlende Angaben werden nicht als 0 % ausgegeben.

    Ziel der Prüfung
    Sprachförderbedarf früh erkennen und vor der Einschulung wirksam bearbeiten
    Zuständigkeit
    Land Sachsen-Anhalt
    Herkunft des Vorschlags
    Land
    Bewertungsgrundlage
    Wirkungsmodell v3
    Zeitraum und Gebiet
    Bewertungsrahmen: 5 Jahre; spätere Lebensfolgen sind im Modell teilweise dem auslösenden Zeitraum zugerechnet. · Sachsen-Anhalt

    Parteiumfang ungeklärt: Das Modell lässt sich nicht jedem verknüpften Parteivorschlag in genau dieser Größe zurechnen. Bei diesen Bezügen bleibt die Größenordnung des Parteivorschlags offen; die einzelnen Originalbelege stehen unten.

    Bedarf
    Die Schuleingangsuntersuchung dokumentiert sprachliche Auffälligkeiten. Auffälligkeit, Förderbedarf und fehlende Schulreife sind unterschiedliche Befunde und brauchen geeignete Verfahren.
    Erwarteter Beitrag
    Die Bewertung modelliert eine Erhebung von rund 15.000 Kindern je Jahrgang und Förderung für rund 3.700. Ein dauerhafter Kompetenzgewinn ist eine unsichere Annahme; die zitierten deutschen Länderevaluationen finden keinen bleibenden Schulleistungseffekt.
    Verbleibende Lücke
    Testreichweite ist keine Wirkungsreichweite. Ohne zuverlässige Diagnose, tatsächlich verfügbare Förderung und nachgewiesene Übergänge aus dem Förderbedarf ist der Deckungsgrad offen.
    Grundlage der Einordnung
    Redaktioneller Bedarfsabgleich mit der vorhandenen Bewertung v3; die Angaben zur Wirkung sind deren Modell oder zitierte Befunde, keine nachträgliche Evaluation der Parteiforderung.
    Was noch gemessen oder geprüft werden muss
    Verfahren, Testzeitpunkt, Fehlklassifikation, zusätzliche Förderung und Verlauf bis nach Schuleintritt bestimmen; eine rechtlich unzulässige pauschale Rückstellung nicht als wirksame Förderung zählen.

    Modell und Parteiforderung unterscheiden sich: Parteidokumente nennen viertes Lebensjahr und Vorschuljahr. Zuständigkeit, Verfahren und Konsequenz bleiben offen; das Modell unterstellt einen konkreten Förderablauf.

    Wer den Vorschlag trägt oder unterstützt
    Konkreten Vorschlag ansehen →
    Quellen zur Prüfung
  9. Bildung und digitales Lernen Dorfgrundschulen erhalten Größenordnung offen Wirkungsbilanz: Unklar Kurze Wege und Standorterhalt sind plausibel; wie viele gefährdete Schulen gesichert werden, ist offen. Grüne Parteiumfang ungeklärt

    Größenestimate noch offen: Es fehlt ein belastbares Inventar gefährdeter Standorte mit dauerhaft tragfähigen Alternativen. Ein kleiner modellierter Kreis beweist nicht, dass nur ein kleiner Teil des konkret bedrohten Bedarfs geschützt würde.

    Nächster Baustein: Schulentwicklungspläne, demografische Entwicklung, Personal, tatsächliche Wege und Alternativen für jeden betroffenen Standort vergleichen.

    Fehlende Angaben werden nicht als 0 % ausgegeben.

    Ziel der Prüfung
    Erreichbare und tragfähige Grundschulstandorte im ländlichen Raum erhalten
    Zuständigkeit
    Land Sachsen-Anhalt
    Herkunft des Vorschlags
    Land
    Bewertungsgrundlage
    Wirkungsmodell v3
    Zeitraum und Gebiet
    Bewertungsrahmen: 5 Jahre; spätere Lebensfolgen sind im Modell teilweise dem auslösenden Zeitraum zugerechnet. · Sachsen-Anhalt

    Parteiumfang ungeklärt: Das Modell lässt sich nicht jedem verknüpften Parteivorschlag in genau dieser Größe zurechnen. Bei diesen Bezügen bleibt die Größenordnung des Parteivorschlags offen; die einzelnen Originalbelege stehen unten.

    Bedarf
    Kinder benötigen erreichbaren Grundschulunterricht mit ausreichendem Personal und Angebot. Dafür müssen Schließungsrisiko, Schulweg und Bildungsqualität standortbezogen geprüft werden.
    Erwarteter Beitrag
    Das Modell setzt rund 15 andernfalls schließende Schulen mit rund 1.050 Kindern an. Diese Zahl ist keine amtliche Schließungsliste und keine im Programm festgelegte Reichweite.
    Verbleibende Lücke
    Es fehlt ein belastbares Inventar gefährdeter Standorte mit dauerhaft tragfähigen Alternativen. Ein kleiner modellierter Kreis beweist nicht, dass nur ein kleiner Teil des konkret bedrohten Bedarfs geschützt würde.
    Grundlage der Einordnung
    Redaktioneller Bedarfsabgleich mit der vorhandenen Bewertung v3; die Angaben zur Wirkung sind deren Modell oder zitierte Befunde, keine nachträgliche Evaluation der Parteiforderung.
    Was noch gemessen oder geprüft werden muss
    Schulentwicklungspläne, demografische Entwicklung, Personal, tatsächliche Wege und Alternativen für jeden betroffenen Standort vergleichen.

    Modell und Parteiforderung unterscheiden sich: Die Grünen nennen weder Mindestgröße noch Zahl zu erhaltender Schulen. 15 Standorte und Zeitpunkt der Wirkungen sind Modellannahmen.

    Wer den Vorschlag trägt oder unterstützt
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    Quellen zur Prüfung
  10. Bildung und digitales Lernen Längeres gemeinsames Lernen an Gemeinschaftsschulen ≈ unter 1 %des benannten BedarfsSzenariospanne: 0 % bis 4 %Grobes Szenarioestimate · sehr geringe SicherheitAbgänge ohne Ersten Schulabschluss verringern · 2027–2036 Wirkungsbilanz: Unklar Die Richtung hat wissenschaftliche Anknüpfungspunkte; zusätzlicher Ausbau und Zielerreichung sind nicht bestimmt. Grüne Parteiumfang ungeklärt
    Größenestimate · Modell v1Grobes Szenarioestimate

    ≈ unter 1 %

    Plausible Szenariospanne: 0 % bis 4 % · sehr geringe Sicherheit

    Grobe Schätzung unter den angegebenen Annahmen. Die Spanne ist kein statistisches Konfidenzintervall.

    0 %100 %
    Benanntes Problem
    Abgänge ohne Ersten Schulabschluss verringern
    Gebiet und Betroffene
    Sachsen-Anhalt · Abgehende allgemeinbildender Schulen einschließlich Förderschulabgängen ohne Ersten Schulabschluss
    Zeitraum
    2027–2036
    Gewähltes Ziel
    Alle Jugendlichen erreichen mindestens einen Ersten Schulabschluss oder eine gleichwertige individuell geeignete anerkannte Qualifikation.Redaktioneller, normativer Prüfmaßstab

    Zusätzliche Verbesserung ÷ benannter Bedarf × 100

    Rechnerische Szenariowerte, gerundet · kumuliert 2027–2036 · Schulabgänge ohne Ersten Schulabschluss (Personen)
    SzenarioBeitragBedarfEstimate
    Vorsichtig025.4000 %
    Zentral19225.400unter 1 %
    Günstig1.08025.4004 %

    100 % würde das gewählte Messziel im Szenario abdecken. Das bedeutet keine gesicherte Lösung des gesamten gesellschaftlichen Problems. Andere Wirkungen und Verteilungseffekte bleiben getrennt zu bewerten.

    Rechenweg, Annahmen und Grenzen

    Bedarfsmaßstab:2.535 Abgänge ohne Ersten Schulabschluss im Schuljahr 2024/25 × zehn Kohorten 2027–2036. Ohne Reform werden demografische und konjunkturelle Änderungen für die Vergleichsrechnung ausgeblendet.

    Zusätzlicher Beitrag:Das vorhandene Modell setzt bei voller Umsetzung 2.400 zusätzlich erreichte Kinder je Abgangskohorte und 1 Prozentpunkt weniger Abgänge ohne Ersten Abschluss an. Für 2027–2031 gelten im Mittel 60 % Reichweite, danach volle Reichweite: 5 × 1.440 × 0,01 + 5 × 2.400 × 0,01 = 192 zusätzliche Abschlüsse, rund 0,8 % der statischen Landeslücke. Vorsichtig: kein Abschlusseffekt. Günstig: 4.000 Kinder, 80 % Reichweite in den ersten fünf Jahren und 3 Prozentpunkte Wirkung ergeben 1.080 zusätzliche Abschlüsse, rund 4 %.

    Annahmen

    • Fortführung der ursprünglichen fünfjährigen Programmskizze ab 2032.
    • Aufbauquote und spätere volle Reichweite werden angenommen.
    • Ein Prozentpunkt Abschlusswirkung ist bereits eine redaktionelle Setzung der Wirkungsbewertung und kein gemessener deutscher Reformeffekt.

    Unsicherheit

    • Gemeinsames Lernen ab Klasse 7 ist ein anderer Eingriff als die besser untersuchte spätere Aufteilung nach Klasse 4.
    • Abgänge nach Schulform und tatsächliche Übergänge müssen verfolgt werden.
    • Die Parteiforderung nennt keine Ausbaumenge; die Quote beschreibt ein Szenario mit 2.400 zusätzlich erreichten Kindern je Kohorte.

    Sicherheit des Estimates:sehr gering. Dies ist eine eigene Einschätzung der Mengenbrücke.

    Enthält 1.761 Abgangszeugnisse und 774 Förderschulabschlüsse. Damit wird nicht jede Förderschulqualifikation als persönlich wertlos bewertet. Nicht jeder Fall lässt sich mit Schulstruktur oder Sozialarbeit verhindern. Das Ziel ist redaktionell.

    Außerhalb dieser Quote

    • Mittlere Leistungen, Zusammenhalt und Schulwege sind weitere Zielgrößen und hier nicht mitaddiert.

    Quellen

    Ziel der Prüfung
    Leistungsschwache Kinder fördern und soziale Bildungsunterschiede verringern
    Zuständigkeit
    Land Sachsen-Anhalt
    Herkunft des Vorschlags
    Land
    Bewertungsgrundlage
    Wirkungsmodell v4
    Zeitraum und Gebiet
    Bewertungsrahmen: 5 Jahre; spätere Lebensfolgen sind im Modell teilweise dem auslösenden Zeitraum zugerechnet. · Sachsen-Anhalt

    Parteiumfang ungeklärt: Das Modell lässt sich nicht jedem verknüpften Parteivorschlag in genau dieser Größe zurechnen. Bei diesen Bezügen bleibt die Größenordnung des Parteivorschlags offen; die einzelnen Originalbelege stehen unten.

    Bedarf
    Benötigt werden Basiskompetenzen, Abschlüsse und durchlässige Bildungswege. Bestehende gemeinsame Lernjahre müssen bei der Wirkung zusätzlicher Strukturänderungen berücksichtigt werden.
    Erwarteter Beitrag
    Die Bewertung überträgt Befunde zum gemeinsamen Lernen in den Klassen 5 und 6 auf einen weiteren Ausbau bis Klasse 10, mit einem Abschlag. Die frühe gemeinsame Phase existiert in Sachsen-Anhalts Sekundarschule bereits.
    Verbleibende Lücke
    Ausbauumfang und zusätzlicher Kompetenzgewinn sind nicht direkt gemessen. Aus durchschnittlichen Lerngewinnen folgt keine Quote verhinderter Abgänge ohne Abschluss.
    Grundlage der Einordnung
    Redaktioneller Bedarfsabgleich mit der vorhandenen Bewertung v4; die Angaben zur Wirkung sind deren Modell oder zitierte Befunde, keine nachträgliche Evaluation der Parteiforderung.
    Was noch gemessen oder geprüft werden muss
    Zusätzliche statt ohnehin entstehende Gemeinschaftsschulen, Unterrichtsqualität und individuelle Abschlussverläufe mit Vergleichsgruppen prüfen.

    Modell und Parteiforderung unterscheiden sich: Die Partei nennt weder Schulzahl noch Umwandlungstempo. Die Bewertung setzt einen Ausbau und eine gegenüber der Studienlage veränderte Wirkungsgröße an.

    Wer den Vorschlag trägt oder unterstützt
    Konkreten Vorschlag ansehen →
    Quellen zur Prüfung
  11. Bildung und digitales Lernen Abitur nach zwölf oder dreizehn Jahren, nach Wahl der Schülerinnen und Schüler Größenordnung offen Wirkungsbilanz: Unklar Individuelle Zeitwahl kann gezielt helfen; wie viele Jugendliche sie benötigen und tatsächlich erhalten, bleibt offen. Grüne Parteiumfang ungeklärt

    Größenestimate noch offen: Nutzungsannahme und Bedarf sind nicht gleichzusetzen. Es fehlen Nachfrage, ein verbindliches Angebotsnetz und der zusätzliche Erfolg gegenüber bereits möglichen Wiederholungen.

    Nächster Baustein: Nachfrage nach Gründen, erreichbare Angebote, tatsächliche Mehrabschlüsse und Belastung untersuchen; bestehende Wiederholungsmöglichkeiten getrennt ausweisen.

    Fehlende Angaben werden nicht als 0 % ausgegeben.

    Ziel der Prüfung
    Jugendlichen einen passenden zeitlichen Weg zum Abitur ermöglichen
    Zuständigkeit
    Land Mecklenburg-Vorpommern
    Herkunft des Vorschlags
    Land
    Bewertungsgrundlage
    Wirkungsmodell v1
    Zeitraum und Gebiet
    Bewertungsrahmen: 5 Jahre; spätere Lebensfolgen sind im Modell teilweise dem auslösenden Zeitraum zugerechnet. · Mecklenburg-Vorpommern

    Parteiumfang ungeklärt: Das Modell lässt sich nicht jedem verknüpften Parteivorschlag in genau dieser Größe zurechnen. Bei diesen Bezügen bleibt die Größenordnung des Parteivorschlags offen; die einzelnen Originalbelege stehen unten.

    Bedarf
    Für Jugendliche mit unterschiedlichem Lerntempo sollen Bildungserfolg, Belastung und Zugang zusammenpassen. Die Zahl aller Abiturienten ist kein Nenner für den Bedarf an einem zusätzlichen Jahr.
    Erwarteter Beitrag
    Die Bewertung setzt rund 460 Wählende je Jahrgang an und berücksichtigt parallele Angebote. Sie modelliert zugleich, dass kleine ländliche Gymnasien den zweiten Weg oft nicht vorhalten könnten.
    Verbleibende Lücke
    Nutzungsannahme und Bedarf sind nicht gleichzusetzen. Es fehlen Nachfrage, ein verbindliches Angebotsnetz und der zusätzliche Erfolg gegenüber bereits möglichen Wiederholungen.
    Grundlage der Einordnung
    Redaktioneller Bedarfsabgleich mit der vorhandenen Bewertung v1; die Angaben zur Wirkung sind deren Modell oder zitierte Befunde, keine nachträgliche Evaluation der Parteiforderung.
    Was noch gemessen oder geprüft werden muss
    Nachfrage nach Gründen, erreichbare Angebote, tatsächliche Mehrabschlüsse und Belastung untersuchen; bestehende Wiederholungsmöglichkeiten getrennt ausweisen.

    Modell und Parteiforderung unterscheiden sich: Die Zahl von rund 460 Wählenden und die Verfügbarkeit an einzelnen Schulen sind Modellannahmen. Das Programm garantiert weder eine konkrete Kapazität noch ein regionales Netz.

    Wer den Vorschlag trägt oder unterstützt
    Konkreten Vorschlag ansehen →
    Quellen zur Prüfung
  12. Bildung und digitales Lernen Gymnasien entscheiden über acht oder neun Jahre Größenordnung offen Wirkungsbilanz: Wahrscheinlich schlechter Ein längerer Bildungsgang wird modelliert; die angemessene Reichweite und der zusätzliche Lernerfolg bleiben offen. FDP Parteiumfang ungeklärt

    Größenestimate noch offen: Eine große Reichweite beweist keine passgenaue Bedarfsdeckung. Es fehlt die Verteilung des tatsächlichen Zeitbedarfs sowie eine belastbare Gesamtsicht auf zusätzliche Abschlüsse und Belastungsreduktion.

    Nächster Baustein: Tatsächliche Schulentscheidungen, Stress, Abschlüsse, Kompetenzen, Personal- und Raumkapazität nach Schülergruppen verfolgen.

    Fehlende Angaben werden nicht als 0 % ausgegeben.

    Ziel der Prüfung
    Schulzeit und Belastung am Gymnasium angemessen gestalten
    Zuständigkeit
    Land Mecklenburg-Vorpommern
    Herkunft des Vorschlags
    Land
    Bewertungsgrundlage
    Wirkungsmodell v1
    Zeitraum und Gebiet
    Bewertungsrahmen: 5 Jahre; spätere Lebensfolgen sind im Modell teilweise dem auslösenden Zeitraum zugerechnet. · Mecklenburg-Vorpommern

    Parteiumfang ungeklärt: Das Modell lässt sich nicht jedem verknüpften Parteivorschlag in genau dieser Größe zurechnen. Bei diesen Bezügen bleibt die Größenordnung des Parteivorschlags offen; die einzelnen Originalbelege stehen unten.

    Bedarf
    Jugendliche brauchen einen tragfähigen Weg zum Abitur. Weniger Stress, Kompetenzen, Abschlüsse und späterer Erwerbseintritt sind getrennte Ziele mit Zielkonflikten.
    Erwarteter Beitrag
    Das Modell erwartet aus der Schulwahl eine weitgehende Umstellung auf dreizehn Jahre, gestützt auf andere Länder. Damit würden nahezu alle Gymnasiasten erfasst, nicht nur Jugendliche mit individuellem Mehrbedarf.
    Verbleibende Lücke
    Eine große Reichweite beweist keine passgenaue Bedarfsdeckung. Es fehlt die Verteilung des tatsächlichen Zeitbedarfs sowie eine belastbare Gesamtsicht auf zusätzliche Abschlüsse und Belastungsreduktion.
    Grundlage der Einordnung
    Redaktioneller Bedarfsabgleich mit der vorhandenen Bewertung v1; die Angaben zur Wirkung sind deren Modell oder zitierte Befunde, keine nachträgliche Evaluation der Parteiforderung.
    Was noch gemessen oder geprüft werden muss
    Tatsächliche Schulentscheidungen, Stress, Abschlüsse, Kompetenzen, Personal- und Raumkapazität nach Schülergruppen verfolgen.

    Modell und Parteiforderung unterscheiden sich: Die FDP fordert eine Entscheidung der Gymnasien. Die Bewertung modelliert wegen Erfahrungen anderer Länder eine fast vollständige Umstellung; diese ist kein festgelegtes Parteiziel.

    Wer den Vorschlag trägt oder unterstützt
    Konkreten Vorschlag ansehen →
    Quellen zur Prüfung
  13. Bildung und digitales Lernen Gemeinsam lernen bis Klasse 6 an einem Ort Größenordnung offen Wirkungsbilanz: Unklar Ein Standortwechsel könnte entfallen; die zusätzliche Bildungswirkung und die räumliche Umsetzung sind offen. Grüne Parteiumfang ungeklärt

    Größenestimate noch offen: Es fehlen der tatsächliche Standortplan, der zusätzliche Lerneffekt und die Folgen für die Wege der jüngsten Kinder. Alle Kinder organisatorisch zu erfassen belegt keine ausreichende Förderung.

    Nächster Baustein: Standortentscheidungen, Fachräume, Wege und Übergangsbelastung erheben; Lernverläufe gegenüber dem bereits gemeinsamen Unterricht vergleichen.

    Fehlende Angaben werden nicht als 0 % ausgegeben.

    Ziel der Prüfung
    Belastende Schulwechsel verringern und gemeinsame Lernbedingungen verbessern
    Zuständigkeit
    Land Mecklenburg-Vorpommern
    Herkunft des Vorschlags
    Land
    Bewertungsgrundlage
    Wirkungsmodell v1
    Zeitraum und Gebiet
    Bewertungsrahmen: 5 Jahre; spätere Lebensfolgen sind im Modell teilweise dem auslösenden Zeitraum zugerechnet. · Mecklenburg-Vorpommern

    Parteiumfang ungeklärt: Das Modell lässt sich nicht jedem verknüpften Parteivorschlag in genau dieser Größe zurechnen. Bei diesen Bezügen bleibt die Größenordnung des Parteivorschlags offen; die einzelnen Originalbelege stehen unten.

    Bedarf
    Kinder sollen beim Übergang nicht unnötig belastet werden und erreichbaren Unterricht erhalten. Gemeinsames Lernen und gemeinsamer Standort sind zu unterscheiden.
    Erwarteter Beitrag
    Die Bewertung setzt die Zusammenführung der Klassen 1 bis 6 an. Die Klassen 5 und 6 sind bereits schulartunabhängig; Befunde zu späterer Aufteilung messen deshalb einen anderen Eingriff.
    Verbleibende Lücke
    Es fehlen der tatsächliche Standortplan, der zusätzliche Lerneffekt und die Folgen für die Wege der jüngsten Kinder. Alle Kinder organisatorisch zu erfassen belegt keine ausreichende Förderung.
    Grundlage der Einordnung
    Redaktioneller Bedarfsabgleich mit der vorhandenen Bewertung v1; die Angaben zur Wirkung sind deren Modell oder zitierte Befunde, keine nachträgliche Evaluation der Parteiforderung.
    Was noch gemessen oder geprüft werden muss
    Standortentscheidungen, Fachräume, Wege und Übergangsbelastung erheben; Lernverläufe gegenüber dem bereits gemeinsamen Unterricht vergleichen.

    Modell und Parteiforderung unterscheiden sich: Das Programm will gemeinsames Lernen bis Klasse 6 möglichst an einem Ort ermöglichen. Das Modell legt eine konkrete Zusammenführung und eine Aufteilung der aufnehmenden Standorte zugrunde.

    Wer den Vorschlag trägt oder unterstützt
    Konkreten Vorschlag ansehen →
    Quellen zur Prüfung
  14. Bildung und digitales Lernen Strengere Noten für den Weg aufs Gymnasium Größenordnung offen Wirkungsbilanz: Wahrscheinlich schlechter Die Zugangshürde verändert Bildungswege; eine Verbesserung der Bedarfsdeckung ist nicht belegt. CDU Parteiumfang ungeklärt

    Größenestimate noch offen: Es gibt keinen belastbaren Bedarf an einer bestimmten Zahl ausgeschlossener Kinder. Der Nutzen für individuelle Passung und dauerhaften Bildungserfolg bleibt offen; die vorhandene Bewertung fällt insgesamt gegen den Vorschlag aus.

    Nächster Baustein: Vorhersagegüte der Schwelle und des Potenzialtests, soziale Auswahl, spätere Wechsel und tatsächlich erreichte Abschlüsse prüfen.

    Fehlende Angaben werden nicht als 0 % ausgegeben.

    Ziel der Prüfung
    Passende und durchlässige Bildungswege mit guten Lernergebnissen sichern
    Zuständigkeit
    Land Mecklenburg-Vorpommern
    Herkunft des Vorschlags
    Land
    Bewertungsgrundlage
    Wirkungsmodell v2
    Zeitraum und Gebiet
    Bewertungsrahmen: 5 Jahre; spätere Lebensfolgen sind im Modell teilweise dem auslösenden Zeitraum zugerechnet. · Mecklenburg-Vorpommern

    Parteiumfang ungeklärt: Das Modell lässt sich nicht jedem verknüpften Parteivorschlag in genau dieser Größe zurechnen. Bei diesen Bezügen bleibt die Größenordnung des Parteivorschlags offen; die einzelnen Originalbelege stehen unten.

    Bedarf
    Benötigt werden gute Kompetenzen und Bildungswege, die Potenzial nicht wegen unsicherer früher Auswahl verschließen. Eine geringere Gymnasialquote ist für sich kein Reformziel der Bildungsqualität.
    Erwarteter Beitrag
    Das Modell setzt rund 750 umgelenkte Kinder jährlich an. Kurzfristige Lernanreize stehen mehr Notenangst und unsicheren langfristigen Folgen des erschwerten Zugangs gegenüber.
    Verbleibende Lücke
    Es gibt keinen belastbaren Bedarf an einer bestimmten Zahl ausgeschlossener Kinder. Der Nutzen für individuelle Passung und dauerhaften Bildungserfolg bleibt offen; die vorhandene Bewertung fällt insgesamt gegen den Vorschlag aus.
    Grundlage der Einordnung
    Redaktioneller Bedarfsabgleich mit der vorhandenen Bewertung v2; die Angaben zur Wirkung sind deren Modell oder zitierte Befunde, keine nachträgliche Evaluation der Parteiforderung.
    Was noch gemessen oder geprüft werden muss
    Vorhersagegüte der Schwelle und des Potenzialtests, soziale Auswahl, spätere Wechsel und tatsächlich erreichte Abschlüsse prüfen.

    Modell und Parteiforderung unterscheiden sich: Die Zahl umgelenkter Kinder und die Fortdauer kurzfristiger Lernanreize sind Annahmen des Modells. Der vorgeschlagene Potenzialtest ist noch nicht konkretisiert.

    Wer den Vorschlag trägt oder unterstützt
    Konkreten Vorschlag ansehen →
    Quellen zur Prüfung
  15. Bildung und digitales Lernen Hauptschule und Realschule zurückholen Größenordnung offen Wirkungsbilanz: Sehr wahrscheinlich schlechter Neue Schulformen schaffen nicht automatisch zusätzliche Bildungschancen; der Bedarf bleibt ohne Wirkungsnachweis offen. FDP Parteiumfang ungeklärt

    Größenestimate noch offen: Eine Umbenennung oder organisatorische Trennung ist keine zusätzliche Förderung. Eine quantitative Verminderung von Kompetenzdefiziten oder fehlenden Abschlüssen ist nicht nachgewiesen.

    Nächster Baustein: Genaue Organisationsform, gemeinsame Standorte, Wechselmöglichkeiten, Unterrichtsqualität und Abschlussverläufe festlegen und vergleichen.

    Fehlende Angaben werden nicht als 0 % ausgegeben.

    Ziel der Prüfung
    Leistungsschwache Jugendliche zu Kompetenzen, Abschluss und Ausbildung führen
    Zuständigkeit
    Land Mecklenburg-Vorpommern
    Herkunft des Vorschlags
    Land
    Bewertungsgrundlage
    Wirkungsmodell v1
    Zeitraum und Gebiet
    Bewertungsrahmen: 5 Jahre; spätere Lebensfolgen sind im Modell teilweise dem auslösenden Zeitraum zugerechnet. · Mecklenburg-Vorpommern

    Parteiumfang ungeklärt: Das Modell lässt sich nicht jedem verknüpften Parteivorschlag in genau dieser Größe zurechnen. Bei diesen Bezügen bleibt die Größenordnung des Parteivorschlags offen; die einzelnen Originalbelege stehen unten.

    Bedarf
    Jugendliche brauchen wirksamen Unterricht und durchlässige Wege. Berufsreife und Mittlere Reife werden bereits unter dem Dach der Regionalen Schule angeboten.
    Erwarteter Beitrag
    Das Modell prüft die Trennung der Regionalen Schulen in Haupt- und Realschulen und die Angleichung der Stundentafeln. Die zitierte Forschung spricht gegen zusätzliche Aufteilung; angeglichene Stundentafeln können Wechsel erleichtern.
    Verbleibende Lücke
    Eine Umbenennung oder organisatorische Trennung ist keine zusätzliche Förderung. Eine quantitative Verminderung von Kompetenzdefiziten oder fehlenden Abschlüssen ist nicht nachgewiesen.
    Grundlage der Einordnung
    Redaktioneller Bedarfsabgleich mit der vorhandenen Bewertung v1; die Angaben zur Wirkung sind deren Modell oder zitierte Befunde, keine nachträgliche Evaluation der Parteiforderung.
    Was noch gemessen oder geprüft werden muss
    Genaue Organisationsform, gemeinsame Standorte, Wechselmöglichkeiten, Unterrichtsqualität und Abschlussverläufe festlegen und vergleichen.

    Modell und Parteiforderung unterscheiden sich: Die FDP listet Schulformen und verlangt angeglichene Stundentafeln. Die konkrete Aufteilung der 82 Regionalen Schulen ist eine modellierte Umsetzungslesart.

    Wer den Vorschlag trägt oder unterstützt
    Konkreten Vorschlag ansehen →
    Quellen zur Prüfung
  16. Bildung und digitales Lernen Deutlich kleinere Kita-Gruppen Größenordnung offen Wirkungsbilanz: Sehr wahrscheinlich schlechter Konkrete Schlüssel sind genannt; ob ausreichend Personal und wirksame Qualitätsverbesserungen entstehen, ist offen. AfD Parteiumfang ungeklärt

    Größenestimate noch offen: Die Zahl benötigter Stellen ist keine Zahl verfügbarer Kräfte. Auch ein erreichter Schlüssel beweist nicht, dass individuelle Entwicklungs- oder Betreuungsbedarfe gedeckt sind.

    Nächster Baustein: Ausbildung, regionale Besetzung, Öffnungszeiten und tatsächliche Interaktionsqualität gemeinsam verfolgen; bereits geltende Stufen aus dem Zusatzbeitrag herausrechnen.

    Fehlende Angaben werden nicht als 0 % ausgegeben.

    Ziel der Prüfung
    Verlässliche Betreuung mit guter Interaktion und tragbarer Arbeitsbelastung sichern
    Zuständigkeit
    Land Mecklenburg-Vorpommern
    Herkunft des Vorschlags
    Land
    Bewertungsgrundlage
    Wirkungsmodell v1
    Zeitraum und Gebiet
    Bewertungsrahmen: 5 Jahre; spätere Lebensfolgen sind im Modell teilweise dem auslösenden Zeitraum zugerechnet. · Mecklenburg-Vorpommern

    Parteiumfang ungeklärt: Das Modell lässt sich nicht jedem verknüpften Parteivorschlag in genau dieser Größe zurechnen. Bei diesen Bezügen bleibt die Größenordnung des Parteivorschlags offen; die einzelnen Originalbelege stehen unten.

    Bedarf
    Betreuung braucht besetzte Fachkraftzeit, gute pädagogische Interaktion und verlässliche Öffnungszeiten. Gesetzliche Schlüssel, tatsächliche Betreuungssituation und Gruppengröße sind unterschiedliche Größen.
    Erwarteter Beitrag
    Über bereits beschlossene Verbesserungen hinaus werden rund 3.000 zusätzliche Stellen modelliert. Die Bewertung stellt diesen Stellen einen begrenzten Ausbildungsüberschuss und eine uneinheitliche Forschung zum Einfluss des Schlüssels gegenüber.
    Verbleibende Lücke
    Die Zahl benötigter Stellen ist keine Zahl verfügbarer Kräfte. Auch ein erreichter Schlüssel beweist nicht, dass individuelle Entwicklungs- oder Betreuungsbedarfe gedeckt sind.
    Grundlage der Einordnung
    Redaktioneller Bedarfsabgleich mit der vorhandenen Bewertung v1; die Angaben zur Wirkung sind deren Modell oder zitierte Befunde, keine nachträgliche Evaluation der Parteiforderung.
    Was noch gemessen oder geprüft werden muss
    Ausbildung, regionale Besetzung, Öffnungszeiten und tatsächliche Interaktionsqualität gemeinsam verfolgen; bereits geltende Stufen aus dem Zusatzbeitrag herausrechnen.

    Modell und Parteiforderung unterscheiden sich: Das Programm nennt Schlüssel 1:4, 1:10 und 1:17. Das Modell bewertet nur die Differenz zum inzwischen beschlossenen Recht und unterstellt eine bestimmte Personalverfügbarkeit.

    Wer den Vorschlag trägt oder unterstützt
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    Quellen zur Prüfung
  17. Bildung und digitales Lernen Deutlich kleinere Kita-Gruppen Größenordnung offen Wirkungsbilanz: Sehr wahrscheinlich schlechter Das Personalhalten bietet einen Umsetzungspfad; Bedarf und Qualität innerhalb der Wahlperiode bleiben ungeklärt. Grüne Parteiumfang ungeklärt

    Größenestimate noch offen: Wie viel Personal bereits bis 2031 frei und am richtigen Ort einsetzbar ist, ist nicht gesichert. Daraus folgt weder belegte Unterdeckung noch ausreichende Qualität.

    Nächster Baustein: Personalbindung, regionale Demografie, tatsächliche Fachkraftzeit und Interaktionsqualität bis 2031 und anschließend bis 2035 getrennt messen.

    Fehlende Angaben werden nicht als 0 % ausgegeben.

    Ziel der Prüfung
    Sinkende Kinderzahlen für verlässliche und bessere Kita-Betreuung nutzen
    Zuständigkeit
    Land Mecklenburg-Vorpommern
    Herkunft des Vorschlags
    Land
    Bewertungsgrundlage
    Wirkungsmodell v1
    Zeitraum und Gebiet
    Bewertungsrahmen: 5 Jahre; spätere Lebensfolgen sind im Modell teilweise dem auslösenden Zeitraum zugerechnet. · Mecklenburg-Vorpommern

    Parteiumfang ungeklärt: Das Modell lässt sich nicht jedem verknüpften Parteivorschlag in genau dieser Größe zurechnen. Bei diesen Bezügen bleibt die Größenordnung des Parteivorschlags offen; die einzelnen Originalbelege stehen unten.

    Bedarf
    Die Betreuungsqualität hängt von verfügbarer Fachkraftzeit, pädagogischer Arbeit und regional passenden Angeboten ab. Ein landesweiter Personalüberschuss garantiert keine besetzten Stellen am benötigten Ort.
    Erwarteter Beitrag
    Das Modell verwendet dieselben Zielschlüssel wie beim AfD-Vorschlag, berücksichtigt aber den grünen Ansatz, Personal bei sinkenden Kinderzahlen zu halten. Die angenommene Entspannung beruht teilweise auf Prognosen bis 2035.
    Verbleibende Lücke
    Wie viel Personal bereits bis 2031 frei und am richtigen Ort einsetzbar ist, ist nicht gesichert. Daraus folgt weder belegte Unterdeckung noch ausreichende Qualität.
    Grundlage der Einordnung
    Redaktioneller Bedarfsabgleich mit der vorhandenen Bewertung v1; die Angaben zur Wirkung sind deren Modell oder zitierte Befunde, keine nachträgliche Evaluation der Parteiforderung.
    Was noch gemessen oder geprüft werden muss
    Personalbindung, regionale Demografie, tatsächliche Fachkraftzeit und Interaktionsqualität bis 2031 und anschließend bis 2035 getrennt messen.

    Modell und Parteiforderung unterscheiden sich: Die Bewertung verbindet Zielschlüssel mit dem Personalhalten bei sinkenden Geburten und einer Prognose bis 2035. Diese langfristige Prognose ist keine garantierte Besetzung innerhalb der fünfjährigen Wahlperiode.

    Wer den Vorschlag trägt oder unterstützt
    • Grüne · Vorschlagsbezug

      Die Bewertung verbindet Zielschlüssel mit dem Personalhalten bei sinkenden Geburten und einer Prognose bis 2035. Diese langfristige Prognose ist keine garantierte Besetzung innerhalb der fünfjährigen Wahlperiode.

      Vorschlag oder Position ansehen → · Politischer Originalbeleg
    Konkreten Vorschlag ansehen →
    Quellen zur Prüfung
  18. Bildung und digitales Lernen Kleinere Kita-Gruppen und ein Vorschuljahr Größenordnung offen Wirkungsbilanz: Sehr wahrscheinlich schlechter Schlüsselverbesserung und Vorschulpflicht bearbeiten verschiedene Bedarfe; ihre Deckung ist jeweils offen. Linke Parteiumfang ungeklärt

    Größenestimate noch offen: Das Programm spricht von Gruppengröße, während Landesrecht und Rechnung Schlüssel verwenden. Personalverfügbarkeit, tatsächlicher Förderbedarf und zusätzlicher Nutzen des Pflichtjahrs sind nicht ausreichend bestimmt.

    Nächster Baustein: Wortlaut klären, besetzbare Stellen und regionalen Bedarf planen sowie die tatsächlich nicht erreichten Kinder und deren Fördererfolg erfassen.

    Fehlende Angaben werden nicht als 0 % ausgegeben.

    Ziel der Prüfung
    Betreuung in Krippe und Hort verbessern und Kinder vor Schuleintritt erreichen
    Zuständigkeit
    Land Mecklenburg-Vorpommern
    Herkunft des Vorschlags
    Land
    Bewertungsgrundlage
    Wirkungsmodell v1
    Zeitraum und Gebiet
    Bewertungsrahmen: 5 Jahre; spätere Lebensfolgen sind im Modell teilweise dem auslösenden Zeitraum zugerechnet. · Mecklenburg-Vorpommern

    Parteiumfang ungeklärt: Das Modell lässt sich nicht jedem verknüpften Parteivorschlag in genau dieser Größe zurechnen. Bei diesen Bezügen bleibt die Größenordnung des Parteivorschlags offen; die einzelnen Originalbelege stehen unten.

    Bedarf
    Krippen- und Hortkinder benötigen verlässliche, qualitativ gute Betreuung. Kinder außerhalb der Kita können zusätzlichen Förderbedarf haben; ihre Zahl folgt nicht unmittelbar aus einer Betreuungsquote.
    Erwarteter Beitrag
    Das Modell legt die Forderung als Fachkraft-Kind-Verhältnis aus und berechnet rund 1.450 zusätzliche Stellen. Die Beitragsfreiheit wird als bestehender Zustand nicht als neue Leistung gezählt; für das Vorschuljahr wird eine kleine zusätzlich erreichbare Gruppe angenommen.
    Verbleibende Lücke
    Das Programm spricht von Gruppengröße, während Landesrecht und Rechnung Schlüssel verwenden. Personalverfügbarkeit, tatsächlicher Förderbedarf und zusätzlicher Nutzen des Pflichtjahrs sind nicht ausreichend bestimmt.
    Grundlage der Einordnung
    Redaktioneller Bedarfsabgleich mit der vorhandenen Bewertung v1; die Angaben zur Wirkung sind deren Modell oder zitierte Befunde, keine nachträgliche Evaluation der Parteiforderung.
    Was noch gemessen oder geprüft werden muss
    Wortlaut klären, besetzbare Stellen und regionalen Bedarf planen sowie die tatsächlich nicht erreichten Kinder und deren Fördererfolg erfassen.

    Modell und Parteiforderung unterscheiden sich: Der Programmwortlaut Gruppengröße wird im Modell als Fachkraft-Kind-Verhältnis behandelt. Das Sammelmodell enthält zusätzlich ein Vorschuljahr; diese Beiträge dürfen nicht als ein einheitlicher Deckungsgrad gelesen werden.

    Wer den Vorschlag trägt oder unterstützt
    • Linke · Vorschlagsbezug

      Der Programmwortlaut Gruppengröße wird im Modell als Fachkraft-Kind-Verhältnis behandelt. Das Sammelmodell enthält zusätzlich ein Vorschuljahr; diese Beiträge dürfen nicht als ein einheitlicher Deckungsgrad gelesen werden.

      Vorschlag oder Position ansehen → · Politischer Originalbeleg
    Konkreten Vorschlag ansehen →
    Quellen zur Prüfung
  19. Bildung und digitales Lernen Kleinere Kita-Gruppen Größenordnung offen Wirkungsbilanz: Sehr wahrscheinlich schlechter Zusätzliche Fachkraftzeit ist modelliert; eine ausreichende Qualitätsverbesserung ist damit nicht belegt. SPD Parteiumfang ungeklärt

    Größenestimate noch offen: Die vier Minuten sind keine Quote behobenen Förderbedarfs. Es fehlen ein empirisch begründetes Qualitätsziel, tatsächliche Besetzung und verteilte Wirkungen auf Kinder und Beschäftigte.

    Nächster Baustein: Tatsächliche Besetzung und Interaktionsqualität, Ausfälle und Öffnungszeiten prüfen; Krippe, Kindergarten und Hort getrennt auswerten.

    Fehlende Angaben werden nicht als 0 % ausgegeben.

    Ziel der Prüfung
    Kita-Fachkräfte entlasten und pädagogische Qualität verbessern
    Zuständigkeit
    Land Mecklenburg-Vorpommern
    Herkunft des Vorschlags
    Land
    Bewertungsgrundlage
    Wirkungsmodell v1
    Zeitraum und Gebiet
    Bewertungsrahmen: 5 Jahre; spätere Lebensfolgen sind im Modell teilweise dem auslösenden Zeitraum zugerechnet. · Mecklenburg-Vorpommern

    Parteiumfang ungeklärt: Das Modell lässt sich nicht jedem verknüpften Parteivorschlag in genau dieser Größe zurechnen. Bei diesen Bezügen bleibt die Größenordnung des Parteivorschlags offen; die einzelnen Originalbelege stehen unten.

    Bedarf
    Kinder benötigen gute Interaktionen und sichere Betreuung, Beschäftigte tragfähige Arbeit. Es gibt keinen aus der Bewertung ableitbaren einheitlichen Sollwert für die notwendige tägliche Zusatzzeit.
    Erwarteter Beitrag
    Nach Abzug bereits beschlossener Stufen verbleiben im Modell rund 342 zusätzliche Stellen und etwa vier Minuten mehr Betreuungszeit je Kind und Tag. Die zitierten Befunde zu einem unmittelbaren Bildungseffekt sind uneinheitlich.
    Verbleibende Lücke
    Die vier Minuten sind keine Quote behobenen Förderbedarfs. Es fehlen ein empirisch begründetes Qualitätsziel, tatsächliche Besetzung und verteilte Wirkungen auf Kinder und Beschäftigte.
    Grundlage der Einordnung
    Redaktioneller Bedarfsabgleich mit der vorhandenen Bewertung v1; die Angaben zur Wirkung sind deren Modell oder zitierte Befunde, keine nachträgliche Evaluation der Parteiforderung.
    Was noch gemessen oder geprüft werden muss
    Tatsächliche Besetzung und Interaktionsqualität, Ausfälle und Öffnungszeiten prüfen; Krippe, Kindergarten und Hort getrennt auswerten.

    Modell und Parteiforderung unterscheiden sich: Zwei der vier Programmstufen sind seit Juli 2026 geltendes Recht. Die Bewertung zählt nur die weiteren Schritte im Kindergarten und Hort.

    Wer den Vorschlag trägt oder unterstützt
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    Quellen zur Prüfung
  20. Bildung und digitales Lernen Bindende Empfehlung fürs Gymnasium Größenordnung offen Wirkungsbilanz: Wahrscheinlich schlechter Zusätzliche Auswahl und Prüfungen sind kein Nachweis ausreichender Förderung. BSW Parteiumfang ungeklärt

    Größenestimate noch offen: Es fehlt ein nachvollziehbarer Bedarfsmaßstab für die Auswahlhürden und deren Beitrag zu zusätzlichen Kompetenzen oder Abschlüssen. Die vorhandene negative Gesamtbilanz darf nicht als bloß ungeklärter positiver Beitrag erscheinen.

    Nächster Baustein: Vorhersagegüte, soziale Auswahl, spätere Bildungswege und eigenständigen Nutzen der Mittlere-Reife-Prüfung untersuchen.

    Fehlende Angaben werden nicht als 0 % ausgegeben.

    Ziel der Prüfung
    Passende und durchlässige Bildungswege sowie vergleichbare Abschlüsse sichern
    Zuständigkeit
    Land Mecklenburg-Vorpommern
    Herkunft des Vorschlags
    Land
    Bewertungsgrundlage
    Wirkungsmodell v2
    Zeitraum und Gebiet
    Bewertungsrahmen: 5 Jahre; spätere Lebensfolgen sind im Modell teilweise dem auslösenden Zeitraum zugerechnet. · Mecklenburg-Vorpommern

    Parteiumfang ungeklärt: Das Modell lässt sich nicht jedem verknüpften Parteivorschlag in genau dieser Größe zurechnen. Bei diesen Bezügen bleibt die Größenordnung des Parteivorschlags offen; die einzelnen Originalbelege stehen unten.

    Bedarf
    Jugendliche brauchen Kompetenzen und Zugang zu passenden Abschlüssen. Vergleichbarkeit einer Prüfung und gerechter Zugang zum Gymnasium sind getrennte Ziele.
    Erwarteter Beitrag
    Die Bewertung modelliert bindende Empfehlungen, rund 750 jährlich umgelenkte Kinder und einen weiteren Filter in Klasse 10. Kurzfristigen Leistungsanreizen stehen Angst und ungewisse langfristige Zugangseffekte gegenüber.
    Verbleibende Lücke
    Es fehlt ein nachvollziehbarer Bedarfsmaßstab für die Auswahlhürden und deren Beitrag zu zusätzlichen Kompetenzen oder Abschlüssen. Die vorhandene negative Gesamtbilanz darf nicht als bloß ungeklärter positiver Beitrag erscheinen.
    Grundlage der Einordnung
    Redaktioneller Bedarfsabgleich mit der vorhandenen Bewertung v2; die Angaben zur Wirkung sind deren Modell oder zitierte Befunde, keine nachträgliche Evaluation der Parteiforderung.
    Was noch gemessen oder geprüft werden muss
    Vorhersagegüte, soziale Auswahl, spätere Bildungswege und eigenständigen Nutzen der Mittlere-Reife-Prüfung untersuchen.

    Modell und Parteiforderung unterscheiden sich: Die Vorschlagsteile bindende Empfehlung, Aufnahmeprüfung und Prüfung in Klasse 10 werden zusammen modelliert. Zahl und langfristige Folgen der umgelenkten Kinder sind Annahmen.

    Wer den Vorschlag trägt oder unterstützt
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    Quellen zur Prüfung
  21. Bildung und digitales Lernen Frühere Trennung ab Klasse 5 prüfen Größenordnung offen Wirkungsbilanz: Sehr wahrscheinlich schlechter Ein Wechsel könnte entfallen; zusätzliche Bildungswirkung ist nicht belegt und frühe Trennung birgt Nachteile. AfD Parteiumfang ungeklärt

    Größenestimate noch offen: Aus der Forschung zu gemeinsamer Lernzeit folgt kein gesicherter positiver Beitrag dieser Verkürzung. Der tatsächliche Organisationsplan und die Folgen für schwächere Kinder bleiben offen.

    Nächster Baustein: Prüfauftrag von beschlossener Reform trennen; Wege, Übergangsbelastung, Standorttragfähigkeit und Kompetenzentwicklung vergleichend bewerten.

    Fehlende Angaben werden nicht als 0 % ausgegeben.

    Ziel der Prüfung
    Unnötige Schulwechsel vermeiden und erfolgreiche Bildungswege erhalten
    Zuständigkeit
    Land Mecklenburg-Vorpommern
    Herkunft des Vorschlags
    Land
    Bewertungsgrundlage
    Wirkungsmodell v1
    Zeitraum und Gebiet
    Bewertungsrahmen: 5 Jahre; spätere Lebensfolgen sind im Modell teilweise dem auslösenden Zeitraum zugerechnet. · Mecklenburg-Vorpommern

    Parteiumfang ungeklärt: Das Modell lässt sich nicht jedem verknüpften Parteivorschlag in genau dieser Größe zurechnen. Bei diesen Bezügen bleibt die Größenordnung des Parteivorschlags offen; die einzelnen Originalbelege stehen unten.

    Bedarf
    Ein weniger belastender Übergang muss mit Kompetenzen, sozialer Durchlässigkeit und erreichbaren Schulen zusammenpassen. Ein entfallender Wechsel allein deckt diese Bedarfe nicht.
    Erwarteter Beitrag
    Die Bewertung modelliert den Beginn der aufgeteilten Bildungsgänge ab Klasse 5. Dadurch entfällt für spätere Gymnasiasten ein Wechsel; die Regionalen Schulen verlieren zugleich Jahrgänge und gemeinsames Lernen endet früher.
    Verbleibende Lücke
    Aus der Forschung zu gemeinsamer Lernzeit folgt kein gesicherter positiver Beitrag dieser Verkürzung. Der tatsächliche Organisationsplan und die Folgen für schwächere Kinder bleiben offen.
    Grundlage der Einordnung
    Redaktioneller Bedarfsabgleich mit der vorhandenen Bewertung v1; die Angaben zur Wirkung sind deren Modell oder zitierte Befunde, keine nachträgliche Evaluation der Parteiforderung.
    Was noch gemessen oder geprüft werden muss
    Prüfauftrag von beschlossener Reform trennen; Wege, Übergangsbelastung, Standorttragfähigkeit und Kompetenzentwicklung vergleichend bewerten.

    Modell und Parteiforderung unterscheiden sich: Die AfD verlangt im Programm eine Prüfung, ob ein Beginn ab Klasse 5 sinnvoll ist. Die Bewertung behandelt bereits die Umsetzung; dies darf der Partei nicht als festgelegtes vollständiges Reformpaket zugerechnet werden.

    Wer den Vorschlag trägt oder unterstützt
    • AfD · Vorschlagsbezug

      Die AfD verlangt im Programm eine Prüfung, ob ein Beginn ab Klasse 5 sinnvoll ist. Die Bewertung behandelt bereits die Umsetzung; dies darf der Partei nicht als festgelegtes vollständiges Reformpaket zugerechnet werden. Quellenprüfung 2026-10-20: Original kritisiert die gemeinsame Orientierungsstufe, verlangt aber nur eine Prüfung der Rückkehr zur weiterführenden Schule ab Klasse 5. Der Titel formuliert die Abschaffung zu verbindlich. Die exakte Modellübernahme bleibt offen.

      Vorschlag oder Position ansehen → · Politischer Originalbeleg
    Konkreten Vorschlag ansehen →
    Quellen zur Prüfung
  22. Bildung und digitales Lernen Schulsozialarbeit dauerhaft aus Landesmitteln finanzieren Begrenzter Teilbeitrag Wirkungsbilanz: Sehr wahrscheinlich schlechter Sichert bestehende Strukturen gegen einen Finanzierungsabbruch; ein Ausbau zu allen bedürftigen Schulen ist nicht zugesagt. SPD Parteiumfang ungeklärt

    Größenestimate noch offen: Der vorhandene 74-Abschlüsse-Ansatz überträgt eine Studie zur Beratungsqualität auf den Erhalt von Stellen. Eine Halbierung dieses Ansatzes ersetzt keine fehlende Mengen-Wirkungs-Brücke. Die zusätzliche Zahl vermiedener Schulabgänge bis 2036 ist damit noch nicht begrenzbar.

    Nächster Baustein: Tatsächlich gefährdete Stellen und Schulen sowie deren Abgangskohorten bestimmen; Stellenfortführung mit geeigneter Vergleichsgruppe und einem zum Personalumfang passenden Abschlusseffekt verknüpfen.

    Fehlende Angaben werden nicht als 0 % ausgegeben.

    Ziel der Prüfung
    Bestehende Schulsozialarbeit dauerhaft sichern und bedarfsgerecht zugänglich machen
    Zuständigkeit
    Land Sachsen-Anhalt
    Herkunft des Vorschlags
    Land
    Bewertungsgrundlage
    Wirkungsmodell v3
    Zeitraum und Gebiet
    Wahlperiode 2026–2031; Landesübernahme ab 1. August 2028 bei Wegfall der EU-Mittel. · Sachsen-Anhalt

    Parteiumfang ungeklärt: Das Modell lässt sich nicht jedem verknüpften Parteivorschlag in genau dieser Größe zurechnen. Bei diesen Bezügen bleibt die Größenordnung des Parteivorschlags offen; die einzelnen Originalbelege stehen unten.

    Bedarf
    Schulen benötigen verlässliche sozialpädagogische Unterstützung. Das bestehende Programm erreicht 430 Schulen mit rund 455 Stellen; daraus folgt noch kein bedarfsbezogener Sollbestand.
    Erwarteter Beitrag
    Die Zusage ersetzt ab August 2028 ausfallende EU-Mittel durch Landesmittel. Die Bewertung modelliert vor allem vermiedenen Stellenwegfall und geringere Fluktuation gegenüber einem möglichen Förderabbruch.
    Verbleibende Lücke
    Der Erhalt adressiert Finanzierungskontinuität. Wie viele weitere Schulen oder Kinder zusätzliche Hilfe brauchen und wie intensiv, bleibt offen; erhaltene Stellen sind kein zusätzlicher flächendeckender Ausbau.
    Grundlage der Einordnung
    Redaktioneller Bedarfsabgleich mit der vorhandenen Bewertung v3; die Angaben zur Wirkung sind deren Modell oder zitierte Befunde, keine nachträgliche Evaluation der Parteiforderung.
    Was noch gemessen oder geprüft werden muss
    EU-Folgefinanzierung, kommunale Weiterfinanzierung, bestehende Besetzung und zusätzlichen Schulbedarf getrennt prüfen.

    Modell und Parteiforderung unterscheiden sich: Der Modellnutzen hängt an einem Gegenverlauf mit wegfallender Finanzierung. Die Parteizusage ist eine bedingte Bestandssicherung; ein Ausbau wird daraus nicht abgeleitet.

    Wer den Vorschlag trägt oder unterstützt
    Konkreten Vorschlag ansehen →
    Quellen zur Prüfung
  23. Bildung und digitales Lernen Startchancen-Programm ausweiten ≈ unter 1 %des benannten BedarfsSzenariospanne: 0 % bis 3 %Grobes Szenarioestimate · sehr geringe SicherheitMathematik-Mindeststandard in Klasse 9 erreichen · 2027–2036 Wirkungsbilanz: Wahrscheinlich besser Mehr Förderung und mittlerer Lerngewinn werden modelliert; Erreichen oder Verfehlen des Halbierungsziels ist offen. Grüne Parteiumfang ungeklärt
    Größenestimate · Modell v1Grobes Szenarioestimate

    ≈ unter 1 %

    Plausible Szenariospanne: 0 % bis 3 % · sehr geringe Sicherheit

    Grobe Schätzung unter den angegebenen Annahmen. Die Spanne ist kein statistisches Konfidenzintervall.

    0 %100 %
    Benanntes Problem
    Mathematik-Mindeststandard in Klasse 9 erreichen
    Gebiet und Betroffene
    Deutschland · Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen aller Schularten
    Zeitraum
    2027–2036
    Gewähltes Ziel
    Kein Kind verlässt Klasse 9 unter dem Mathematik-Mindeststandard für den MSA.Redaktioneller, normativer Prüfmaßstab

    Zusätzliche Verbesserung ÷ benannter Bedarf × 100

    Rechnerische Szenariowerte, gerundet · kumuliert 2027–2036 · Abgänge aus Klasse 9 unter dem Mathematik-Mindeststandard (Personen)
    SzenarioBeitragBedarfEstimate
    Vorsichtig02,72 Mio.0 %
    Zentral23.9002,72 Mio.unter 1 %
    Günstig71.5002,72 Mio.3 %

    100 % würde das gewählte Messziel im Szenario abdecken. Das bedeutet keine gesicherte Lösung des gesamten gesellschaftlichen Problems. Andere Wirkungen und Verteilungseffekte bleiben getrennt zu bewerten.

    Rechenweg, Annahmen und Grenzen

    Bedarfsmaßstab:34 % unter dem MSA-Mindeststandard laut IQB 2024 × redaktionell gerundete 800.000 Neuntklässler jährlich × zehn Kohorten. Jahrgangsgröße und Quote werden ohne Reform konstant gehalten: 2,72 Mio Unterschreitungen. Das ist eine Modellreferenz, keine amtliche Prognose.

    Zusätzlicher Beitrag:Zusatz zur bereits laufenden Förderung: Das vorhandene Wirkungsmodell setzt nach fünf Förderjahren 0,075 Standardabweichungen Lerngewinn an (Spanne 0,03–0,15). Neue Szenariobrücke: Bei normalverteilter Kompetenz und 50 % Mindeststandard-Unterschreitungen in der zusätzlich erreichten Gruppe sinkt ihr Anteil durch +0,075 Standardabweichungen um rund 2,99 Prozentpunkte. Angenommene 800.000 zusätzlich wirksam erreichte Neuntklässler im Jahrzehnt ergeben etwa 23.900 vermiedene Unterschreitungen, knapp 1 % der nationalen Referenzlast. Günstig: 1,2 Mio × 5,96 Prozentpunkte ≈ 71.500; vorsichtig: kein messbarer Lerngewinn. Der Mittelpunkt ist kein Erwartungswert.

    Annahmen

    • Nur die Ausweitung gegenüber dem bisherigen Programm zählt.
    • Das vorhandene Modell nennt eine Million gleichzeitig zusätzlich geförderte Kinder verschiedener Altersstufen. Diese werden nicht automatisch alle als bis 2036 erfolgreiche Neuntklässler gezählt. Stattdessen setzen wir im Jahrzehnt durchschnittlich 80.000 zusätzlich wirksam erreichte Neuntklässler jährlich an, günstig 120.000. Das entspricht 10 beziehungsweise 15 % des angenommenen nationalen Jahrgangs.
    • Vorherige und spätere Förderung desselben Kindes werden nicht doppelt gezählt. Die angenommene Zahl tatsächlich bis 2036 erreichter Neuntklässler muss am Umsetzungsplan geprüft werden.
    • Normalverteilung mit unveränderter Streuung; vor Förderung unterschreiten 50 % der zusätzlich erreichten Gruppe den Mindeststandard.

    Unsicherheit

    • Die Übersetzung eines mittleren Kompetenzgewinns in Schwellenüberschreitungen ist eine neue Annahme und wurde für Startchancen nicht evaluiert.
    • Fünfjährige Förderung, Personalaufbau und Kompetenzgewinn können später oder schwächer eintreten.
    • IQB misst Mathematik; die übertragenen US-Schulfinanzbefunde verwenden teilweise andere Tests.
    • Die Bandbreite ist kein statistisches Konfidenzintervall. Ein anderes Bildungsziel verändert die Quote.

    Sicherheit des Estimates:sehr gering. Dies ist eine eigene Einschätzung der Mengenbrücke.

    Der MSA-Mindeststandard ist anspruchsvoller als ein Erster Schulabschluss. Die nationale Quote gilt nicht automatisch für die zusätzlich geförderten Schulen. Das Ziel vollständiger Mindestkompetenz ist eine redaktionelle Entscheidung.

    Außerhalb dieser Quote

    • Abschlüsse, soziale Lage, spätere Einkommen und andere Schulfächer sind nicht in dieser Bedarfsquote enthalten.
    • Eine kleine nationale Quote kann für die erreichten Kinder einen relevanten Gewinn bedeuten.

    Quellen

    Ziel der Prüfung
    Den Anteil von Kindern unter Mindeststandards verringern
    Zuständigkeit
    Bund und Länder
    Herkunft des Vorschlags
    Bund und Länder
    Bewertungsgrundlage
    Wirkungsmodell v3
    Zeitraum und Gebiet
    Zusätzlicher Mitteleinsatz 2027–2036; Bildungs- und Einkommensfolgen teilweise später. · Deutschland

    Parteiumfang ungeklärt: Das Modell lässt sich nicht jedem verknüpften Parteivorschlag in genau dieser Größe zurechnen. Bei diesen Bezügen bleibt die Größenordnung des Parteivorschlags offen; die einzelnen Originalbelege stehen unten.

    Bedarf
    Kinder mit unzureichenden Basiskompetenzen benötigen wirksame Förderung. Die Halbierung der Zahl unter Mindeststandard ist ein politisches Programmziel und kein wissenschaftlich vorgegebener Sollwert.
    Erwarteter Beitrag
    Die Bewertung setzt rund eine Million zusätzlich gleichzeitig erreichte Kinder und im Mittel ein Viertel Schuljahr Lerngewinn an. Ein größerer Umfang als im bestehenden Startchancen-Programm ist ein Szenario der Ausweitung.
    Verbleibende Lücke
    Es fehlt die Verteilung der Lerngewinne um den Mindeststandard. Ein Fünftel aller Schüler ist kein Fünftel aller Förderbedürftigen; aus dem Durchschnitt folgt keine Deckungsquote.
    Grundlage der Einordnung
    Redaktioneller Bedarfsabgleich mit der vorhandenen Bewertung v3; die Angaben zur Wirkung sind deren Modell oder zitierte Befunde, keine nachträgliche Evaluation der Parteiforderung.
    Was noch gemessen oder geprüft werden muss
    Förderbedürftige und erreichte Kinder, Förderintensität, Personal und individuelle Übergänge über Mindeststandards mit Vergleichsgruppen messen.

    Modell und Parteiforderung unterscheiden sich: Die bewertete Verdoppelung ist ein konkret ausgestaltetes Szenario. Eine Partei mit allgemeiner Unterstützung des Startchancen-Programms unterstützt damit nicht automatisch dieses Volumen und diese Ausgestaltung.

    Wer den Vorschlag trägt oder unterstützt
    Konkreten Vorschlag ansehen →
    Quellen zur Prüfung
  24. Bildung und digitales Lernen Social Media ab 15 Größenordnung offen Wirkungsbilanz: Sehr wahrscheinlich besser Eine Altersgrenze ist kein Nachweis ausreichenden Schutzes; Befolgung, Ausweichnutzung und Gesundheitswirkung sind offen. Ohne eindeutigen Parteibeleg Parteiumfang ungeklärt

    Größenestimate noch offen: Der verlinkte DAK-Bericht bestätigt nicht die verwendete Depressionsrate von 13,3 Promille für die angenommene Altersgruppe. Zusätzlich sind Altersübertragung, unbehandelte Fälle und Verbotswirkung stark unsicher. Die frühere Prozentquote ist bis zum Nachweis zurückgenommen.

    Nächster Baustein: Passende Originaltabelle nach Alter und Geschlecht belegen; Diagnose-Falljahre in Zähler und Nenner angleichen. Kausale Evidenz für eine Kinderregel separat von Facebook-Effekten bei Studierenden prüfen.

    Fehlende Angaben werden nicht als 0 % ausgegeben.

    Ziel der Prüfung
    Digitale Risiken für Kinder und Jugendliche wirksam reduzieren
    Zuständigkeit
    EU (Verordnung) und Bund (Übergangsregelung, Aufsicht)
    Herkunft des Vorschlags
    EU (Verordnung) und Bund (Übergangsregelung, Aufsicht)
    Bewertungsgrundlage
    Wirkungsmodell v3
    Zeitraum und Gebiet
    Bewertungsrahmen: 10 Jahre; spätere Lebensfolgen sind im Modell teilweise dem auslösenden Zeitraum zugerechnet. · Deutschland

    Parteiumfang ungeklärt: Das Modell lässt sich nicht jedem verknüpften Parteivorschlag in genau dieser Größe zurechnen. Bei diesen Bezügen bleibt die Größenordnung des Parteivorschlags offen; die einzelnen Originalbelege stehen unten.

    Bedarf
    Kinder brauchen Schutz vor schädlichen Kontakten, problematischer Nutzung und psychischer Belastung. Unterschiedliche Nutzungsformen und Altersgruppen haben unterschiedliche Risiken.
    Erwarteter Beitrag
    Die Bewertung modelliert eingeschränkte Konten für 13- und 14-Jährige und eigene Konten ab 15. Gesundheitsnutzen hängt am tatsächlichen Nutzungsrückgang und an unsicheren kausalen Wirkungen; Gruppendruck kann sich bei gemeinsamem Verzicht verändern. v2 ergänzt einen Lernschaden durch frühen Einstieg und setzt über zehn Jahre einen Kohorteneffekt an; v3 zählt bei psychischen Erkrankungen auch Rückfälle, Leid der Eltern, Suizide und späteren Verdienst.
    Verbleibende Lücke
    Kontenregeln und Altersnachweise beziffern keine dauerhaft geschützten Kinder. Es fehlt der Anteil vermeidbarer Belastung, der nach Umgehung und Verlagerung tatsächlich entfällt.
    Grundlage der Einordnung
    Redaktioneller Bedarfsabgleich mit der vorhandenen Bewertung v3 (Abgleich 29.10.2026); die Angaben zur Wirkung sind deren Modell oder zitierte Befunde, keine nachträgliche Evaluation der Parteiforderung.
    Was noch gemessen oder geprüft werden muss
    Reale Nutzung einschließlich Ausweichangeboten, Datenschutz der Altersprüfung, Kontakte und psychische Gesundheit mit geeigneten Vergleichsgruppen erfassen.

    Modell und Parteiforderung unterscheiden sich: Das konkrete EU-Regelungsszenario der Bewertung ist enger als pauschale Parteiforderungen nach einem Social-Media-Verbot. Altersgrenze, Ausnahmen und Vollzug müssen vor einer Übertragung übereinstimmen.

    Wer den Vorschlag trägt oder unterstützt

    Europäische Kommission; die Bundesregierung unterstützt Altersgrenzen, setzt aber auf 13 Jahre (Gegenpol: Kinderschutzbund, Bundesjugendring, Bundesschülerkonferenz, Eltern- und Lehrerverbände, Chaos Computer Club, D64). Die Zuordnung nennt keine gesicherte Parteiträgerschaft. Regierungsvorhaben werden nicht allein wegen der Partei einer Ministerperson zugerechnet.

    Konkreten Vorschlag ansehen →
    Quellen zur Prüfung
  25. Bildung und digitales Lernen Beitragsfreie Kita und kostenfreies Schulessen Begrenzter Teilbeitrag Wirkungsbilanz: Wahrscheinlich besser Kann die benannten Elternzahlungen aufheben; Personal- und Ernährungsqualität bleiben eigenständige Voraussetzungen. AfD · Linke Parteiumfang ungeklärt

    Größenestimate noch offen: Der Hortbeitrag ist nicht enthalten. Kostenfreiheit allein deckt weder Personalbedarf noch verbindliche Nährwertqualität; der Anteil bisher aus Kostengründen ausgeschlossener Kinder ist für das Land nicht hinreichend bestimmt.

    Nächster Baustein: Tatsächliche Kostenbarrieren, Teilnahme, verbindliche Nährwertstandards und ausreichendes Betreuungspersonal erfassen; Hortkosten separat ausweisen.

    Fehlende Angaben werden nicht als 0 % ausgegeben.

    Ziel der Prüfung
    Finanzielle Hürden bei Kita und gesundem Mittagessen abbauen
    Zuständigkeit
    Land Sachsen-Anhalt
    Herkunft des Vorschlags
    Land
    Bewertungsgrundlage
    Wirkungsmodell v5
    Zeitraum und Gebiet
    Bewertungsrahmen: 5 Jahre; spätere Lebensfolgen sind im Modell teilweise dem auslösenden Zeitraum zugerechnet. · Sachsen-Anhalt

    Parteiumfang ungeklärt: Das Modell lässt sich nicht jedem verknüpften Parteivorschlag in genau dieser Größe zurechnen. Bei diesen Bezügen bleibt die Größenordnung des Parteivorschlags offen; die einzelnen Originalbelege stehen unten.

    Bedarf
    Familien benötigen bezahlbare Betreuung und Zugang zu gesundem Essen. Die finanziellen Hürden sind von fehlenden Betreuungsplätzen, Personal und unzureichender Essensqualität zu unterscheiden.
    Erwarteter Beitrag
    Die Bewertung modelliert Beitragsfreiheit für Krippe und Kindergarten sowie kostenloses Mittagessen bis zur Schule. Für Bildungs- und Gesundheitsgewinne ist die Übertragung hochwertiger Schulverpflegung entscheidend.
    Verbleibende Lücke
    Der Hortbeitrag ist nicht enthalten. Kostenfreiheit allein deckt weder Personalbedarf noch verbindliche Nährwertqualität; der Anteil bisher aus Kostengründen ausgeschlossener Kinder ist für das Land nicht hinreichend bestimmt.
    Grundlage der Einordnung
    Redaktioneller Bedarfsabgleich mit der vorhandenen Bewertung v5; die Angaben zur Wirkung sind deren Modell oder zitierte Befunde, keine nachträgliche Evaluation der Parteiforderung.
    Was noch gemessen oder geprüft werden muss
    Tatsächliche Kostenbarrieren, Teilnahme, verbindliche Nährwertstandards und ausreichendes Betreuungspersonal erfassen; Hortkosten separat ausweisen.

    Modell und Parteiforderung unterscheiden sich: Die Maßnahme liegt auch als Forderung der Linken vor. Der modellierte Schulessensnutzen setzt Qualitätsbedingungen voraus, die aus der bloßen Kostenfreiheitszusage nicht folgen.

    Wer den Vorschlag trägt oder unterstützt
    Konkreten Vorschlag ansehen →
    Quellen zur Prüfung
  26. Bildung und digitales Lernen Bessere Personalschlüssel in Kitas Größenordnung offen Wirkungsbilanz: Wahrscheinlich schlechter Zielschlüssel sind konkret; zusätzlicher Personalaufwuchs und Qualitätsdeckung bleiben offen. Linke Parteiumfang ungeklärt

    Größenestimate noch offen: Besetzbare Stellen, lokale Verteilung und zusätzliche Interaktionsqualität sind nicht gesichert. Eine angenommene Besetzungsquote ist weder ein nachgewiesener Mangel der Parteiforderung noch eine Entwicklungsbedarfsquote.

    Nächster Baustein: Personalbindung und Ausbildung, regionale Kinderzahlen, tatsächliche Fachkraftzeit und beobachtete pädagogische Qualität bis 2031 zusammen verfolgen.

    Fehlende Angaben werden nicht als 0 % ausgegeben.

    Ziel der Prüfung
    Ausreichend Fachkraftzeit und gute pädagogische Betreuung in Kitas sicherstellen
    Zuständigkeit
    Land Sachsen-Anhalt
    Herkunft des Vorschlags
    Land
    Bewertungsgrundlage
    Wirkungsmodell v4
    Zeitraum und Gebiet
    Bewertungsrahmen: 5 Jahre; spätere Lebensfolgen sind im Modell teilweise dem auslösenden Zeitraum zugerechnet. · Sachsen-Anhalt

    Parteiumfang ungeklärt: Das Modell lässt sich nicht jedem verknüpften Parteivorschlag in genau dieser Größe zurechnen. Bei diesen Bezügen bleibt die Größenordnung des Parteivorschlags offen; die einzelnen Originalbelege stehen unten.

    Bedarf
    Benötigt werden verfügbare Fachkräfte und gute Interaktionen. Ein empfohlener Personalschlüssel ist ein fachlicher Zielmaßstab, kein gemessener Anteil behobener Entwicklungsdefizite.
    Erwarteter Beitrag
    Die Bewertung zieht demografisch und durch Kita STABIL erwartete Verbesserungen ab. Zurechenbar bleibt vor allem die Krippe: rund 2.000 zusätzliche Stellen, davon im Mittel der Wahlperiode rund 800 besetzt als Modellannahme.
    Verbleibende Lücke
    Besetzbare Stellen, lokale Verteilung und zusätzliche Interaktionsqualität sind nicht gesichert. Eine angenommene Besetzungsquote ist weder ein nachgewiesener Mangel der Parteiforderung noch eine Entwicklungsbedarfsquote.
    Grundlage der Einordnung
    Redaktioneller Bedarfsabgleich mit der vorhandenen Bewertung v4; die Angaben zur Wirkung sind deren Modell oder zitierte Befunde, keine nachträgliche Evaluation der Parteiforderung.
    Was noch gemessen oder geprüft werden muss
    Personalbindung und Ausbildung, regionale Kinderzahlen, tatsächliche Fachkraftzeit und beobachtete pädagogische Qualität bis 2031 zusammen verfolgen.

    Modell und Parteiforderung unterscheiden sich: Die Forderung nennt 1:3 und 1:7,5. Die Bewertung zählt nur die zusätzliche Wirkung gegenüber Personalhalten und sinkenden Kinderzahlen; 800 besetzte Stellen sind kein angekündigter Parteiumfang.

    Wer den Vorschlag trägt oder unterstützt
    Konkreten Vorschlag ansehen →
    Quellen zur Prüfung
  27. Bildung und digitales Lernen Kita-Startchancen-Gesetz Größenordnung offen Wirkungsbilanz: Wahrscheinlich schlechter Der Förderbedarf wird künftig bei allen Kindern festgestellt; ob die anschließende Förderung ausreicht, ist nicht belegt. CDU · SPD

    Größenestimate noch offen: Die Feststellung des Förderbedarfs ist keine Zahl geförderter Kinder ohne Rückstand. Die Wirkung je Kind ist schwach belegt.

    Nächster Baustein: Kinder mit Sprachförderbedarf bei der Einschulung als Bedarfsmaßstab festlegen und die Förderwirkung mit einer Vergleichsgruppe bestimmen.

    Fehlende Angaben werden nicht als 0 % ausgegeben.

    Ziel der Prüfung
    Sprach- und Entwicklungsrückstände vor der Einschulung erkennen und wirksam verringern
    Zuständigkeit
    Bund
    Herkunft des Vorschlags
    Bund
    Bewertungsgrundlage
    Wirkungsmodell v1
    Zeitraum und Gebiet
    Bewertung über acht Finanzierungsjahre 2027 bis 2034 · Deutschland; alle Kinder spätestens im fünften Lebensjahr, Kitas in schwieriger Lage
    Bedarf
    Rund jedes fünfte Kind kommt mit einem Sprachförderbedarf in die Schule. Benötigt wird eine Förderung, die diesen Rückstand bis zur Einschulung verringert.
    Erwarteter Beitrag
    Das Gesetz gibt Zeit für Erhebung, Planung und Begleitung, nicht für die Förderung selbst. Drei deutsche Länderprogramme mit Kontrollgruppe blieben ohne bleibende Wirkung; die Bewertung setzt die Wirkung je Kind entsprechend vorsichtig an.
    Verbleibende Lücke
    Eine flächendeckende Feststellung ist keine Deckung des Förderbedarfs. Wie viele Kinder nach der Förderung ohne Rückstand eingeschult werden, ist nicht bezifferbar.
    Grundlage der Einordnung
    Redaktioneller Bedarfsabgleich mit der vorhandenen Bewertung v1; die Angaben zur Wirkung sind deren Modell oder zitierte Befunde, keine nachträgliche Evaluation der Parteiforderung.
    Was noch gemessen oder geprüft werden muss
    Förderzeit je Kind, Personal in den zusätzlichen Fachkraftstellen und Sprachstand bei der Einschulung mit einer Vergleichsgruppe erfassen.
    Wer den Vorschlag trägt oder unterstützt
    Konkreten Vorschlag ansehen →
    Quellen zur Prüfung

Stand der Prüfung: . Die Prüfung nutzt die vorhandenen Wirkungsmodelle; sie ist keine neue Wirksamkeitsstudie. Offene Größenordnung bedeutet keine nachgewiesene Unterdeckung.

Parteien zu den Ansätzen

29 Datenbankvorschläge zu Bildung und digitales Lernen, ergänzt um ausdrücklich belegte Parteipositionen. Die Zahlen zeigen die Richtung zum jeweils genannten Ansatz. Sie bewerten weder eine Partei insgesamt noch die Wirkung ihres gesamten Pakets.

Breiter vergleichen: gesellschaftlicher Reformbedarf und praktische Vorbilder →

Parteivergleich über alle Themen →

19 Wahlforderungen 2026 11 weitere Vorhaben und Positionen 0 geltendes Recht

Status laut Datenbestand vom . Bei Wahlforderungen ist die Umsetzung ungeklärt.

Passende Richtung bedeutet noch keine ausreichende Lösung. Die Zahlen zählen Bezüge zu Reformwegen. Wie viele Betroffene erreicht werden und wie viel vom Problem gelöst wird, steht separat beim Vorschlag. Bedarf und Beitrag vergleichen →

ParteiGreift Ansatz aufGegenläufigOffen

Gegenläufige Einträge zählen nicht als Unterstützung. „Offen“ umfasst ungeklärte Forschungsfragen, unpassende Übertragungen und gemischte Pakete. Jede Einordnung nennt ihren Bezug. 0 heißt: kein entsprechender Eintrag in der Sammlung. Gemeinsame Vorschläge zählen je Partei.

30 Einträge ansehen

Alle · 30 zugeordnete Einträge

  1. Erst die Sprache, dann die SchuleGreift Ansatz auf · Frühe Sprachförderung an diagnostiziertem Bedarf ausrichtenBedarfsdeckung: Größenordnung offenCDU · Land Sachsen-Anhalt Wahlforderung 2026

    Sprachdiagnostik und Förderung vor dem Schuleintritt.

    Richtungsbezug: Die ausdrücklich an eine Sprachstandserhebung geknüpfte gezielte Förderung entspricht einer konkreten Förderkomponente. Diagnostik allein, Verfahren und die Formulierung als Einschulungsvoraussetzung erhalten keine Wirksamkeitsbestätigung.

    Geprüftes Ziel: Sprachförderbedarf früh erkennen und vor der Einschulung wirksam bearbeiten

    Beitrag und Lücke: Früher testen schafft Zeit; die Zahl dauerhaft behobener Sprachdefizite bleibt ungeklärt.

    Größenordnung, Zeitraum und Belege ansehen →

    Status: Wahlforderung 2026; Wahl inzwischen erfolgt. Die Datenbankzuordnung bestätigt weder Umsetzung noch ein aktuelles erneutes Einbringen.

    Träger: CDU Sachsen-Anhalt

    Partei-/Programmzuordnung aus wahl.parteien. Mehrfachträger werden je Partei gezählt; ihre Programmpakete können sich unterscheiden.

    Wahlprogramm Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026 · Datenbestand geprüft am 14.10.2026

  2. Verpflichtendes SchulvorbereitungsjahrGreift Ansatz auf · Frühe Förderung mit Diagnostik und personeller Qualität verbindenBedarfsdeckung: Größenordnung offenFDP · Land Berlin Wahlforderung 2026

    Verpflichtendes Schulvorbereitungsjahr.

    Richtungsbezug: FDP verlangt ein verpflichtendes Vorschuljahr, verbindliche Sprachstandstests mit drei bis vier Jahren und die Anrechnung mittelbarer Arbeit im Personalschlüssel. CDU will das bestehende Kita-Chancenjahr mit Schwerpunkt Sprachförderung ausbauen; eine Diagnostik nennt sie nicht.

    Geprüftes Ziel: Sprach- und Lernvoraussetzungen beim Schuleintritt verbessern

    Beitrag und Lücke: Ein ganzes Vorschuljahr ist ein klarer Ansatz; ob es genügend Kinder dauerhaft über die Bedarfsschwelle bringt, ist offen.

    Größenordnung, Zeitraum und Belege ansehen →

    Status: Wahlforderung 2026; Wahl inzwischen erfolgt. Die Datenbankzuordnung bestätigt weder Umsetzung noch ein aktuelles erneutes Einbringen.

    Träger: FDP (bestätigte Parteizuordnung)

    Gezeigt werden ausschließlich die in der Quellenprüfung bestätigten Parteizuordnungen. Daraus folgt keine Aussage über weitere Parteien.

    Wahlprogramm Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026 · Datenbestand geprüft am 14.10.2026

  3. Deutlich kleinere Kita-GruppenGreift Ansatz auf · Personelle Qualität früher Betreuung sichernBedarfsdeckung: Größenordnung offenAfD · Land Mecklenburg-Vorpommern Wahlforderung 2026

    Kleinere Kita-Gruppen.

    Richtungsbezug: Die zusätzlichen Fachkraftstellen und konkret kleineren Kinder-Fachkraft-Relationen gehen in Richtung verlässlicher personeller Qualität. Das ist keine wissenschaftliche Festlegung der optimalen Relationen und keine Garantie für die tatsächliche Prozessqualität.

    Geprüftes Ziel: Verlässliche Betreuung mit guter Interaktion und tragbarer Arbeitsbelastung sichern

    Beitrag und Lücke: Konkrete Schlüssel sind genannt; ob ausreichend Personal und wirksame Qualitätsverbesserungen entstehen, ist offen.

    Größenordnung, Zeitraum und Belege ansehen →

    Status: Wahlforderung 2026; Wahl inzwischen erfolgt. Die Datenbankzuordnung bestätigt weder Umsetzung noch ein aktuelles erneutes Einbringen.

    Träger: AfD Mecklenburg-Vorpommern

    Partei-/Programmzuordnung aus wahl.parteien. Mehrfachträger werden je Partei gezählt; ihre Programmpakete können sich unterscheiden.

    Wahlprogramm Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026 · Datenbestand geprüft am 14.10.2026

  4. Deutlich kleinere Kita-GruppenGreift Ansatz auf · Personelle Qualität früher Betreuung sichernBedarfsdeckung: Größenordnung offenGrüne · Land Mecklenburg-Vorpommern Wahlforderung 2026

    Kleinere Kita-Gruppen.

    Richtungsbezug: Die konkret kleineren Kinder-Fachkraft-Relationen und der Erhalt verfügbarer Fachkräfte stärken eine personelle Voraussetzung guter Betreuung. Zugang benachteiligter Kinder, reale Prozessqualität und die Größe von Entwicklungsgewinnen bleiben gesondert zu prüfen.

    Geprüftes Ziel: Sinkende Kinderzahlen für verlässliche und bessere Kita-Betreuung nutzen

    Beitrag und Lücke: Das Personalhalten bietet einen Umsetzungspfad; Bedarf und Qualität innerhalb der Wahlperiode bleiben ungeklärt.

    Größenordnung, Zeitraum und Belege ansehen →

    Status: Wahlforderung 2026; Wahl inzwischen erfolgt. Die Datenbankzuordnung bestätigt weder Umsetzung noch ein aktuelles erneutes Einbringen.

    Träger: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern

    Partei-/Programmzuordnung aus wahl.parteien. Mehrfachträger werden je Partei gezählt; ihre Programmpakete können sich unterscheiden.

    Wahlprogramm Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026 · Datenbestand geprüft am 14.10.2026

  5. Kleinere Kita-Gruppen und ein VorschuljahrGreift Ansatz auf · Personelle Qualität früher Betreuung sichernBedarfsdeckung: Größenordnung offenLinke · Land Mecklenburg-Vorpommern Wahlforderung 2026

    Kleinere Kita-Gruppen und Vorschuljahr.

    Richtungsbezug: Zusätzliche Stellen in Krippe und Hort sind eine konkrete Qualitätskomponente über bereits geltende Stufen hinaus. Die Vorschulpflicht im Bündel und die behauptete optimale Relation werden hier nicht als belegte Maßnahmen mitgewertet.

    Geprüftes Ziel: Betreuung in Krippe und Hort verbessern und Kinder vor Schuleintritt erreichen

    Beitrag und Lücke: Schlüsselverbesserung und Vorschulpflicht bearbeiten verschiedene Bedarfe; ihre Deckung ist jeweils offen.

    Größenordnung, Zeitraum und Belege ansehen →

    Status: Wahlforderung 2026; Wahl inzwischen erfolgt. Die Datenbankzuordnung bestätigt weder Umsetzung noch ein aktuelles erneutes Einbringen.

    Träger: DIE LINKE Mecklenburg-Vorpommern

    Partei-/Programmzuordnung aus wahl.parteien. Mehrfachträger werden je Partei gezählt; ihre Programmpakete können sich unterscheiden.

    Wahlprogramm Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026 · Datenbestand geprüft am 14.10.2026

  6. Kleinere Kita-GruppenGreift Ansatz auf · Personelle Qualität früher Betreuung sichernBedarfsdeckung: Größenordnung offenSPD · Land Mecklenburg-Vorpommern Wahlforderung 2026

    Kleinere Kita-Gruppen.

    Richtungsbezug: Die noch zusätzlichen Stufen bei Kindergarten und Hort betreffen konkrete Fachkraft-Kind-Relationen. Bereits beschlossene Stufen werden nicht als zusätzlicher Richtungsbeitrag behandelt; die Prozessqualität bleibt eigener Endpunkt.

    Geprüftes Ziel: Kita-Fachkräfte entlasten und pädagogische Qualität verbessern

    Beitrag und Lücke: Zusätzliche Fachkraftzeit ist modelliert; eine ausreichende Qualitätsverbesserung ist damit nicht belegt.

    Größenordnung, Zeitraum und Belege ansehen →

    Status: Wahlforderung 2026; Wahl inzwischen erfolgt. Die Datenbankzuordnung bestätigt weder Umsetzung noch ein aktuelles erneutes Einbringen.

    Träger: SPD Mecklenburg-Vorpommern

    Partei-/Programmzuordnung aus wahl.parteien. Mehrfachträger werden je Partei gezählt; ihre Programmpakete können sich unterscheiden.

    Wahlprogramm Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026 · Datenbestand geprüft am 14.10.2026

  7. Bessere Personalschlüssel in KitasGreift Ansatz auf · Personelle Qualität früher Betreuung sichernBedarfsdeckung: Größenordnung offenLinke · Land Sachsen-Anhalt Wahlforderung 2026

    Besserer Personalschlüssel und Betreuungsqualität.

    Richtungsbezug: Konkret engere Relationen mit Finanzierung der Mehrkosten entsprechen der personellen Qualitätskomponente. Die Lab-Evidenz bestätigt weder einen universell optimalen Schlüssel noch die Durchführung ohne zusätzliche geeignete Fachkräfte.

    Geprüftes Ziel: Ausreichend Fachkraftzeit und gute pädagogische Betreuung in Kitas sicherstellen

    Beitrag und Lücke: Zielschlüssel sind konkret; zusätzlicher Personalaufwuchs und Qualitätsdeckung bleiben offen.

    Größenordnung, Zeitraum und Belege ansehen →

    Status: Wahlforderung 2026; Wahl inzwischen erfolgt. Die Datenbankzuordnung bestätigt weder Umsetzung noch ein aktuelles erneutes Einbringen.

    Träger: DIE LINKE Sachsen-Anhalt

    Partei-/Programmzuordnung aus wahl.parteien. Mehrfachträger werden je Partei gezählt; ihre Programmpakete können sich unterscheiden.

    Wahlprogramm Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026 · Datenbestand geprüft am 14.10.2026

  8. Beitragsfreie Kita und kostenfreies SchulessenGreift Ansatz auf · Finanzielle Zugangshürden früher Betreuung verringernBedarfsdeckung: Begrenzter TeilbeitragAfD · Linke · Land Sachsen-Anhalt Wahlforderung 2026

    Finanzieller Zugang zu Kita und Schulessen.

    Richtungsbezug: Beitragsfreiheit senkt eine konkrete finanzielle Eintrittshürde; diese gemeinsame Komponente von AfD und Linken wird zugeordnet. Zusätzliche Teilnahme, Qualität, kostenlose Verpflegung und universelle gegenüber zielgerichteter Förderung sind getrennt zu prüfen.

    Geprüftes Ziel: Finanzielle Hürden bei Kita und gesundem Mittagessen abbauen

    Beitrag und Lücke: Kann die benannten Elternzahlungen aufheben; Personal- und Ernährungsqualität bleiben eigenständige Voraussetzungen.

    Größenordnung, Zeitraum und Belege ansehen →

    Status: Wahlforderung 2026; Wahl inzwischen erfolgt. Die Datenbankzuordnung bestätigt weder Umsetzung noch ein aktuelles erneutes Einbringen.

    Träger: AfD Sachsen-Anhalt · DIE LINKE Sachsen-Anhalt

    Partei-/Programmzuordnung aus wahl.parteien. Mehrfachträger werden je Partei gezählt; ihre Programmpakete können sich unterscheiden.

    Wahlprogramm Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026 · Datenbestand geprüft am 14.10.2026

  9. Längeres gemeinsames Lernen an GemeinschaftsschulenGreift Ansatz auf · Prüfoption: spätere nichtgymnasiale TrennungBedingtes Modellestimate: ≈ unter 1 % (0 % bis 4 %) · Abgänge ohne Ersten Schulabschluss verringernGrüne · Land Sachsen-Anhalt Wahlforderung 2026

    Längeres gemeinsames Lernen an Gemeinschaftsschulen.

    Richtungsbezug: Gemeinschaftsschulen ermöglichen längeres gemeinsames Lernen und damit die engere Forschungs-Prüfoption. Die breitere Einbeziehung aller Schulformen ist nicht belegt; fehlende Umsetzungsdetails und Wirkung des Gesamtpakets bleiben offen.

    Geprüftes Ziel: Leistungsschwache Kinder fördern und soziale Bildungsunterschiede verringern

    Beitrag und Lücke: Die Richtung hat wissenschaftliche Anknüpfungspunkte; zusätzlicher Ausbau und Zielerreichung sind nicht bestimmt.

    Größenordnung, Zeitraum und Belege ansehen →

    Status: Wahlforderung 2026; Wahl inzwischen erfolgt. Die Datenbankzuordnung bestätigt weder Umsetzung noch ein aktuelles erneutes Einbringen.

    Träger: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt

    Partei-/Programmzuordnung aus wahl.parteien. Mehrfachträger werden je Partei gezählt; ihre Programmpakete können sich unterscheiden.

    Wahlprogramm Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026 · Datenbestand geprüft am 14.10.2026

  10. Gemeinsam lernen bis Klasse 6 an einem OrtEinordnung offen · Prüfoption: spätere nichtgymnasiale TrennungBedarfsdeckung: Größenordnung offenGrüne · Land Mecklenburg-Vorpommern Wahlforderung 2026

    Gemeinsames Lernen bis Klasse 6.

    Richtungsbezug: In Mecklenburg-Vorpommern wird bereits nach Klasse 6 auf Bildungsgänge aufgeteilt. Der Vorschlag verändert vor allem den Schulstandort und den Wechsel nach Klasse 4, nicht die zusätzliche Dauer gemeinsamer Beschulung aus der untersuchten Reform.

    Geprüftes Ziel: Belastende Schulwechsel verringern und gemeinsame Lernbedingungen verbessern

    Beitrag und Lücke: Ein Standortwechsel könnte entfallen; die zusätzliche Bildungswirkung und die räumliche Umsetzung sind offen.

    Größenordnung, Zeitraum und Belege ansehen →

    Status: Wahlforderung 2026; Wahl inzwischen erfolgt. Die Datenbankzuordnung bestätigt weder Umsetzung noch ein aktuelles erneutes Einbringen.

    Träger: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern

    Partei-/Programmzuordnung aus wahl.parteien. Mehrfachträger werden je Partei gezählt; ihre Programmpakete können sich unterscheiden.

    Wahlprogramm Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026 · Datenbestand geprüft am 14.10.2026

  11. Ganztagsverordnung und Qualitätsoffensive Ganztag 2030Einordnung offen · Ganztagsschulen per Landesverordnung, Förderprogramm und Qualitätsoffensive ausbauenBedarfsdeckung: Größenordnung offenBSW · Land Sachsen-Anhalt Wahlforderung 2026

    Ganztagsqualität und verlässliche Schulstruktur.

    Richtungsbezug: Ganztagsverordnung, Förderprogramm und Qualitätsoffensive können Rahmenbedingungen verbessern, enthalten aber kein bestimmtes Tutorien- oder vergleichbares Lernprogramm. Das allgemeine Ressourcen- und Qualitätsziel genügt für die konkrete Zuordnung nicht.

    Geprüftes Ziel: Bedarfsgerechte und pädagogisch wirksame Ganztagsbetreuung sichern

    Beitrag und Lücke: Qualität könnte verbessert werden; zusätzlicher Platzbedarf und Ausmaß des Qualitätsdefizits sind nicht belastbar beziffert.

    Größenordnung, Zeitraum und Belege ansehen →

    Status: Wahlforderung 2026; Wahl inzwischen erfolgt. Die Datenbankzuordnung bestätigt weder Umsetzung noch ein aktuelles erneutes Einbringen.

    Träger: BSW Sachsen-Anhalt

    Partei-/Programmzuordnung aus wahl.parteien. Mehrfachträger werden je Partei gezählt; ihre Programmpakete können sich unterscheiden.

    Wahlprogramm Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026 · Datenbestand geprüft am 14.10.2026

  12. Verbindlicher Personalschlüssel für die SchulsozialarbeitEinordnung offen · Verbindlicher Personalschlüssel für Schulsozialarbeit, mindestens eine Stelle je SchuleBedarfsdeckung: Größenordnung offenBSW · Land Sachsen-Anhalt Wahlforderung 2026

    Personalstandard für Schulsozialarbeit.

    Richtungsbezug: Schulsozialarbeit und Schulpsychologie sind eigene Unterstützungsformen, keine intensiven Fach-Tutorien. Zudem führen die beiden genannten Personalmaßstäbe in unterschiedliche Richtungen; die Lab-Befunde entscheiden dieses Paket nicht.

    Geprüftes Ziel: Schulsozialarbeit dort ausreichend und dauerhaft bereitstellen, wo sie benötigt wird

    Beitrag und Lücke: Eine Stelle je Schule wäre ein großer Ausbau; Besetzbarkeit und bedarfsgerechte Versorgung bleiben offen.

    Größenordnung, Zeitraum und Belege ansehen →

    Status: Wahlforderung 2026; Wahl inzwischen erfolgt. Die Datenbankzuordnung bestätigt weder Umsetzung noch ein aktuelles erneutes Einbringen.

    Träger: BSW Sachsen-Anhalt

    Partei-/Programmzuordnung aus wahl.parteien. Mehrfachträger werden je Partei gezählt; ihre Programmpakete können sich unterscheiden.

    Wahlprogramm Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026 · Datenbestand geprüft am 14.10.2026

  13. Schulsozialarbeit dauerhaft aus Landesmitteln finanzierenEinordnung offen · Schulsozialarbeit ab August 2028 dauerhaft aus Landesmitteln finanzierenBedarfsdeckung: Begrenzter TeilbeitragSPD · Land Sachsen-Anhalt Wahlforderung 2026

    Dauerhafte Finanzierung der Schulsozialarbeit.

    Richtungsbezug: Die Anschlussfinanzierung sichert Schulsozialarbeit, aber die belegte Tutorienintervention ist darin nicht konkret angeordnet. Ressourcen- und Betreuungsnutzen müssen mit einem eigenen Wirkungsbeleg verbunden werden.

    Geprüftes Ziel: Bestehende Schulsozialarbeit dauerhaft sichern und bedarfsgerecht zugänglich machen

    Beitrag und Lücke: Sichert bestehende Strukturen gegen einen Finanzierungsabbruch; ein Ausbau zu allen bedürftigen Schulen ist nicht zugesagt.

    Größenordnung, Zeitraum und Belege ansehen →

    Status: Wahlforderung 2026; Wahl inzwischen erfolgt. Die Datenbankzuordnung bestätigt weder Umsetzung noch ein aktuelles erneutes Einbringen.

    Träger: SPD Sachsen-Anhalt

    Partei-/Programmzuordnung aus wahl.parteien. Mehrfachträger werden je Partei gezählt; ihre Programmpakete können sich unterscheiden.

    Wahlprogramm Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026 · Datenbestand geprüft am 14.10.2026

  14. Dorfgrundschulen erhaltenEinordnung offen · Erreichbarkeit und Unterrichtsqualität gemeinsam beurteilenBedarfsdeckung: Größenordnung offenGrüne · Land Sachsen-Anhalt Wahlforderung 2026

    Erreichbarkeit und Erhalt kleiner Schulstandorte.

    Richtungsbezug: Standorterhalt kann Wege verkürzen, ist aber keine konkrete Tutorien- oder Trackingintervention. Die vorliegenden Befunde bestimmen weder eine optimale Schulgröße noch den Nettoeffekt des Standorterhalts.

    Geprüftes Ziel: Erreichbare und tragfähige Grundschulstandorte im ländlichen Raum erhalten

    Beitrag und Lücke: Kurze Wege und Standorterhalt sind plausibel; wie viele gefährdete Schulen gesichert werden, ist offen.

    Größenordnung, Zeitraum und Belege ansehen →

    Status: Wahlforderung 2026; Wahl inzwischen erfolgt. Die Datenbankzuordnung bestätigt weder Umsetzung noch ein aktuelles erneutes Einbringen.

    Träger: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt

    Partei-/Programmzuordnung aus wahl.parteien. Mehrfachträger werden je Partei gezählt; ihre Programmpakete können sich unterscheiden.

    Wahlprogramm Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026 · Datenbestand geprüft am 14.10.2026

  15. Strengere Noten für den Weg aufs GymnasiumEinordnung offen · Prüfoption: spätere nichtgymnasiale TrennungBedarfsdeckung: Größenordnung offenCDU · Land Mecklenburg-Vorpommern Wahlforderung 2026

    Strengere Zugangsschwellen zum Gymnasium; Alternative zu längerer gemeinsamer Beschulung.

    Richtungsbezug: Strengere Notenanforderungen betreffen den Gymnasialzugang nach Klasse 6. Sie ändern nicht eindeutig die im Lab untersuchten gemeinsamen Klassen 5/6 außerhalb des Gymnasiums; deshalb kein pauschal negativer Treffer.

    Geprüftes Ziel: Passende und durchlässige Bildungswege mit guten Lernergebnissen sichern

    Beitrag und Lücke: Die Zugangshürde verändert Bildungswege; eine Verbesserung der Bedarfsdeckung ist nicht belegt.

    Größenordnung, Zeitraum und Belege ansehen →

    Status: Wahlforderung 2026; Wahl inzwischen erfolgt. Die Datenbankzuordnung bestätigt weder Umsetzung noch ein aktuelles erneutes Einbringen.

    Träger: CDU Mecklenburg-Vorpommern

    Partei-/Programmzuordnung aus wahl.parteien. Mehrfachträger werden je Partei gezählt; ihre Programmpakete können sich unterscheiden.

    Wahlprogramm Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026 · Datenbestand geprüft am 14.10.2026

  16. Hauptschule und Realschule zurückholenEinordnung offen · Prüfoption: spätere nichtgymnasiale TrennungBedarfsdeckung: Größenordnung offenFDP · Land Mecklenburg-Vorpommern Wahlforderung 2026

    Wiedereinführung getrennter Schulformen.

    Richtungsbezug: Getrennte Haupt- und Realschulen ersetzen eine Regionale Schule mit verschiedenen Abschlüssen. Das Programm legt aber kein früheres Trennungsalter fest; aus verschiedenen Schulnamen folgt keine belegte Gegenrichtung zur eng begrenzten Reform.

    Geprüftes Ziel: Leistungsschwache Jugendliche zu Kompetenzen, Abschluss und Ausbildung führen

    Beitrag und Lücke: Neue Schulformen schaffen nicht automatisch zusätzliche Bildungschancen; der Bedarf bleibt ohne Wirkungsnachweis offen.

    Größenordnung, Zeitraum und Belege ansehen →

    Status: Wahlforderung 2026; Wahl inzwischen erfolgt. Die Datenbankzuordnung bestätigt weder Umsetzung noch ein aktuelles erneutes Einbringen.

    Träger: FDP Mecklenburg-Vorpommern

    Partei-/Programmzuordnung aus wahl.parteien. Mehrfachträger werden je Partei gezählt; ihre Programmpakete können sich unterscheiden.

    Wahlprogramm Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026 · Datenbestand geprüft am 14.10.2026

  17. Bindende Empfehlung fürs GymnasiumEinordnung offen · Prüfoption: spätere nichtgymnasiale TrennungBedarfsdeckung: Größenordnung offenBSW · Land Mecklenburg-Vorpommern Wahlforderung 2026

    Verbindliche Gymnasialempfehlung statt freier Elternentscheidung.

    Richtungsbezug: Bindende Gymnasialempfehlung für Klasse 7 und zusätzliche Abschlussprüfung sind andere Eingriffe als gemeinsame nichtgymnasiale Klassen 5/6. Elternwahl und Prüfungsregeln sind durch diesen Befund nicht entschieden.

    Geprüftes Ziel: Passende und durchlässige Bildungswege sowie vergleichbare Abschlüsse sichern

    Beitrag und Lücke: Zusätzliche Auswahl und Prüfungen sind kein Nachweis ausreichender Förderung.

    Größenordnung, Zeitraum und Belege ansehen →

    Status: Wahlforderung 2026; Wahl inzwischen erfolgt. Die Datenbankzuordnung bestätigt weder Umsetzung noch ein aktuelles erneutes Einbringen.

    Träger: BSW Mecklenburg-Vorpommern

    Partei-/Programmzuordnung aus wahl.parteien. Mehrfachträger werden je Partei gezählt; ihre Programmpakete können sich unterscheiden.

    Wahlprogramm Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026 · Datenbestand geprüft am 14.10.2026

  18. Frühere Trennung ab Klasse 5 prüfenGegenläufig · Prüfoption: spätere nichtgymnasiale TrennungBedarfsdeckung: Größenordnung offenAfD · Land Mecklenburg-Vorpommern Wahlforderung 2026

    Trennung nach Schulformen schon ab Klasse 5.

    Richtungsbezug: Die erwogene Rückkehr zu getrennter weiterführender Schule ab Klasse 5 verkürzt gerade die gemeinsame Orientierungsstufe 5/6. Gegenläufig bezeichnet die Richtung zur begrenzten Prüfoption, nicht einen wissenschaftlich gesicherten Schaden jeder früheren Trennung.

    Geprüftes Ziel: Unnötige Schulwechsel vermeiden und erfolgreiche Bildungswege erhalten

    Beitrag und Lücke: Ein Wechsel könnte entfallen; zusätzliche Bildungswirkung ist nicht belegt und frühe Trennung birgt Nachteile.

    Größenordnung, Zeitraum und Belege ansehen →

    Status: Wahlforderung 2026; Wahl inzwischen erfolgt. Die Datenbankzuordnung bestätigt weder Umsetzung noch ein aktuelles erneutes Einbringen.

    Träger: AfD Mecklenburg-Vorpommern

    Partei-/Programmzuordnung aus wahl.parteien. Mehrfachträger werden je Partei gezählt; ihre Programmpakete können sich unterscheiden.

    Wahlprogramm Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026 · Datenbestand geprüft am 14.10.2026

  19. Startchancen-Programm ausweitenEinordnung offen · Intensive Tutorien für Kinder mit LernrückständenBedingtes Modellestimate: ≈ unter 1 % (0 % bis 3 %) · Mathematik-Mindeststandard in Klasse 9 erreichenRegierung / weitere Träger · Bund und Länder Dokumentiertes Vorhaben

    Gezielte Ressourcen für Schulen mit sozialen Herausforderungen.

    Richtungsbezug: Mehr Chancenbudgets und Personal an benachteiligten Schulen könnten Tutorien finanzieren. Das konkrete regelmäßige Tutorienprogramm ist im bewerteten Mitteleinsatz aber nicht verpflichtend enthalten; ein Budgetanstieg allein ist kein solcher Richtungsbeitrag.

    Geprüftes Ziel: Den Anteil von Kindern unter Mindeststandards verringern

    Beitrag und Lücke: Mehr Förderung und mittlerer Lerngewinn werden modelliert; Erreichen oder Verfehlen des Halbierungsziels ist offen.

    Größenordnung, Zeitraum und Belege ansehen →

    Status: Verbandsforderung nach Ausweitung eines bestehenden Programms; Teile von SPD/Grünen genannt, aber keine eindeutigen Programmträger.

    Träger: Bertelsmann Stiftung, GEW

    Institutionelles Vorhaben: eine genannte Ministerperson oder Gegenposition begründet keine eigene Partei-/Programmträgerschaft.

    Verband · Datenbestand geprüft am 14.10.2026

  20. BAföG-Reform 2026Greift Ansatz auf · Prüfoption: finanzielle Hochschulzugangshürden verringernBedingtes Modellestimate: ≈ 50 % (50 % bis 70 %) · BAföG-Typfall ab 25: Abstand zum Unterhaltsrichtwert verringernRegierung / weitere Träger · Bund Dokumentiertes Vorhaben

    Finanzielle Zugangshürden für Studium und Ausbildung.

    Richtungsbezug: Höhere Bedarfs- und Wohnsätze sowie Freibeträge sind konkrete Zugangsfinanzierung. Unterstützend bezieht sich auf die begründete Prüfoption; deutscher Zusatznutzen, Abschlusswirkung und die digitale Antragspflicht werden nicht pauschal bestätigt.

    Geprüftes Ziel: Finanzielle Hürden für Studium und erfolgreichen Abschluss abbauen

    Beitrag und Lücke: Höhere Förderung ist beziffert; wie viele finanzielle Zugangshürden tatsächlich verschwinden, bleibt offen.

    Größenordnung, Zeitraum und Belege ansehen →

    Status: Kabinettsentwurf; Beschluss von Bundestag/Bundesrat im vorhandenen Text nicht dokumentiert. SPD-Unterstützung und Ministerverantwortung allein werden nicht als sichere Parteiträgerschaft gezählt.

    Träger: Bundesregierung, Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (Dorothee Bär); Unterstützung von SPD und Deutschem Studierendenwerk, Kritik von fzs, DGB-Jugend und Hochschulrektorenkonferenz

    Institutionelles Vorhaben: eine genannte Ministerperson oder Gegenposition begründet keine eigene Partei-/Programmträgerschaft.

    Kabinettsbeschluss vom 12. August 2026 · Kabinettsbeschluss August 2026

  21. Handyverbot an GrundschulenEinordnung offen · Offene Forschungsfrage: Handyregeln an SchulenBedarfsdeckung: Begrenzter TeilbeitragSPD · BSW · Land Berlin Wahlforderung 2026

    Handynutzung an Grundschulen; Wirksamkeit bleibt gesonderte Forschungsfrage.

    Richtungsbezug: Ein ganztägiges Grundschulverbot ist genau die noch ungeklärte Instrumentfrage. Es gilt weder als positiver noch als negativer Forschungstreffer; die Hochschulstudie und PISA-Korrelationen bestätigen dieses Verbot nicht.

    Geprüftes Ziel: Ablenkung und Konflikte durch private Smartphone-Nutzung an Grundschulen verringern

    Beitrag und Lücke: Regelt die Nutzung in der Schule; die gesamte digitale Belastung von Kindern wird damit nicht abgedeckt.

    Größenordnung, Zeitraum und Belege ansehen →

    Status: Wahlforderung 2026; Wahl inzwischen erfolgt. Die Datenbankzuordnung bestätigt weder Umsetzung noch ein aktuelles erneutes Einbringen.

    Träger: SPD Berlin · BSW Berlin

    Partei-/Programmzuordnung aus wahl.parteien. Mehrfachträger werden je Partei gezählt; ihre Programmpakete können sich unterscheiden.

    Wahlprogramm Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026 · Datenbestand geprüft am 14.10.2026

  22. Social Media ab 15Einordnung offen · Offene Forschungsfrage: gesetzliche Social-Media-AltersgrenzenBedarfsdeckung: Größenordnung offenRegierung / weitere Träger · EU (Verordnung) und Bund (Übergangsregelung, Aufsicht) Dokumentiertes Vorhaben

    Alterszugang zu sozialen Medien; kein Beleg für eine automatische Verbesserung der PISA-Ergebnisse.

    Richtungsbezug: Das Paket enthält Altersgrenzen und Altersprüfung. Freiwillige Nutzungsreduktion bei überwiegend Erwachsenen ist ein anderer Eingriff; für den gesetzlichen Jugendzugang liegt im Lab keine empfohlene Richtung mit gesicherter Gesamtwirkung vor.

    Geprüftes Ziel: Digitale Risiken für Kinder und Jugendliche wirksam reduzieren

    Beitrag und Lücke: Eine Altersgrenze ist kein Nachweis ausreichenden Schutzes; Befolgung, Ausweichnutzung und Gesundheitswirkung sind offen.

    Größenordnung, Zeitraum und Belege ansehen →

    Status: Kommission hat einen Verordnungsvorschlag angenommen, nicht ein bereits geltendes EU-Verbot. Ministerunterstützung ist keine eigenständige CDU-Programmzuordnung.

    Träger: Europäische Kommission; die Bundesregierung unterstützt Altersgrenzen, setzt aber auf 13 Jahre (Gegenpol: Kinderschutzbund, Bundesjugendring, Bundesschülerkonferenz, Eltern- und Lehrerverbände, Chaos Computer Club, D64)

    Institutionelles Vorhaben: eine genannte Ministerperson oder Gegenposition begründet keine eigene Partei-/Programmträgerschaft.

    Vorschlag der Europäischen Kommission für eine Verordnung zum Schutz von Kindern im Netz (EU KIDS Act), angenommen am 17.09.2026 · Kommissionsvorschlag 17.09.2026

  23. BAföG einfacher zugänglichGreift Ansatz auf · Mehr bedarfsorientierte Studienförderung, einmalige Antragstellung, automatische Folgeförderung und niedrigschwellige Anspruchsinformation.Bedarfsdeckung nicht geprüftGrüne · Bund Dokumentiertes Vorhaben · Wirkung unbewertet

    Mehr bedarfsorientierte Studienförderung, einmalige Antragstellung, automatische Folgeförderung und niedrigschwellige Anspruchsinformation.

    Richtungsbezug: Finanzielle und administrative Zugangshürden werden ausdrücklich adressiert. Die Forschungevidenz für Zuschüsse und persönliche Antragshilfe bewertet weder sämtliche Reformdetails noch die Wirkung eines Chatbots. Nur die Informationskampagne ohne aktive Hilfe wäre kein sicherer Wirkungsbeleg.

    Für diesen Vorschlag und Reformbezug ist noch nicht geprüft, wie viel des Bedarfs gedeckt wird. Auch eine vorhandene Wirkungsbewertung belegt das nicht automatisch.

    Status: 21/2234 und der ergänzende Antrag 21/5780 vom 05.05.2026 wurden im Bundestag am 11.06.2026 abgelehnt. Hier als ein zusammenhängender Reformansatz geführt.

    Träger: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

    Trägerschaft aus den angegebenen politischen Originalquellen. Datierte Forderung oder Beschluss; der konkrete Verfahrensstand ist separat angegeben.

    Abgelehnter Antrag vom 15.10.2025 · Quellen- und Statusprüfung am 15.10.2026; Wirkung nicht neu bewertet

  24. BAföG als VollzuschussGreift Ansatz auf · Rückzahlungsfreie Studienförderung, höhere und dynamisierte Leistungen sowie regional gestaffelter Wohnkostenzuschuss.Bedarfsdeckung nicht geprüftLinke · Bund Dokumentiertes Vorhaben · Wirkung unbewertet

    Rückzahlungsfreie Studienförderung, höhere und dynamisierte Leistungen sowie regional gestaffelter Wohnkostenzuschuss.

    Richtungsbezug: Adressiert finanzielle Hürden der Bildungsbeteiligung. Höhe, Vollzuschuss, Ausweitung der Berechtigung und Haushaltsfolgen brauchen eine eigenständige Bewertung. Der ebenfalls enthaltene Mietendeckel wird durch diese Zuordnung nicht mitempfohlen.

    Für diesen Vorschlag und Reformbezug ist noch nicht geprüft, wie viel des Bedarfs gedeckt wird. Auch eine vorhandene Wirkungsbewertung belegt das nicht automatisch.

    Status: Antrag 21/6359; am 08.07.2026 im Forschungsausschuss abgelehnt. Ein abschließender Plenarbeschluss wurde in dieser Recherche nicht bestätigt. Beschlussempfehlung 21/8193 vom 24.09.2026 empfiehlt Ablehnung; kein Plenarbeschluss bis 20.10.2026.

    Träger: DIE LINKE

    Trägerschaft aus den angegebenen politischen Originalquellen. Datierte Forderung oder Beschluss; der konkrete Verfahrensstand ist separat angegeben.

    Antrag, im Ausschuss abgelehnt vom 09.06.2026 · Quellen- und Statusprüfung am 15.10.2026; Wirkung nicht neu bewertet

  25. Verbindliche Lernförderung erprobenGreift Ansatz auf · Verbindliche schulische Lernförderung bei Lernrückständen, qualifiziertes Förderpersonal und unabhängige Evaluation nach dem Hamburger Vorbild. FDP Bremen fordert qualifizierte Förderkräfte, verbindliche Förderung bei Lernrückständen und wissenschaftliche Begleitung.Bedarfsdeckung nicht geprüftFDP · Land Bremen Dokumentiertes Vorhaben · Wirkung unbewertet

    Verbindliche schulische Lernförderung bei Lernrückständen, qualifiziertes Förderpersonal und unabhängige Evaluation nach dem Hamburger Vorbild. FDP Bremen fordert qualifizierte Förderkräfte, verbindliche Förderung bei Lernrückständen und wissenschaftliche Begleitung.

    Richtungsbezug: Enger Instrumentbezug zu Tutorien; der Antrag sieht Lern- und Fördervereinbarungen und ausgewertete Lernfortschritte vor. Häufigkeit, Gruppengröße und Qualifizierung müssen die wirksamen Forschungsprogramme tatsächlich abbilden. Verpflichtung zur Teilnahme ist gesondert zu bewerten. Passung zum Tutoring-Baustein, nicht zum englischen Finanzierungsmodell insgesamt. Teilnahmepflicht, Personalqualität und Dosierung müssen separat beurteilt werden. Bereits Recherche-Kandidat, kein neuer Maßnahmenrecord.

    Für diesen Vorschlag und Reformbezug ist noch nicht geprüft, wie viel des Bedarfs gedeckt wird. Auch eine vorhandene Wirkungsbewertung belegt das nicht automatisch.

    Status: FDP-Antrag 21/1937, Neufassung von 21/1608. Die Fraktion bekräftigte ihn am 22.09.2026; die Bürgerschaft (Landtag) lehnte ihn in der Sitzung vom 23./24.09.2026 ab (Beschluss Nr. 21/768). Nicht umgesetzt.

    Träger: FDP

    Trägerschaft aus den angegebenen politischen Originalquellen. Datierte Forderung oder Beschluss; der konkrete Verfahrensstand ist separat angegeben.

    Antrag vom 13.08.2026 · Quellen- und Statusprüfung am 15.10.2026; Wirkung nicht neu bewertet

  26. Kita-Startchancen-GesetzGreift Ansatz auf · Gezielte zusätzliche Fachkraftstellen und Förderangebote in Kitas mit vielen Kindern in herausfordernden Lebenslagen; Bezug zur Themenanalyse frühe Bildung und Zugang.Bedarfsdeckung: Größenordnung offenCDU · SPD · Bund Dokumentiertes Vorhaben

    Gezielte zusätzliche Fachkraftstellen und Förderangebote in Kitas mit vielen Kindern in herausfordernden Lebenslagen; Bezug zur Themenanalyse frühe Bildung und Zugang.

    Richtungsbezug: Unterstützt die Richtung qualifizierte frühe Förderung und Ressourcen nach Bedarf. Die Themenanalyse rechtfertigt keine gesicherte Effektgröße für verpflichtende Entwicklungstests oder das Gesamtgesetz. Tests, Dokumentationspflichten und tatsächliche Personalgewinnung müssen getrennt geprüft werden.

    Geprüftes Ziel: Sprach- und Entwicklungsrückstände vor der Einschulung erkennen und wirksam verringern

    Beitrag und Lücke: Der Förderbedarf wird künftig bei allen Kindern festgestellt; ob die anschließende Förderung ausreicht, ist nicht belegt.

    Größenordnung, Zeitraum und Belege ansehen →

    Status: Regierungs-Gesetzentwurf 21/8239 (SCQEG), am 09.10.2026 in erster Lesung beraten und überwiesen. CDU und SPD befürworten das konkrete Vorhaben in eigenen Primärquellen; es ist noch kein in Kraft befindliches Gesetz.

    Träger: Bundesregierung (Bundesbildungsministerin Karin Prien, CDU), unterstützt von der SPD

    Institutioneller Urheber ist die Bundesregierung. Die genannten Parteien unterstützen das konkrete Vorhaben laut separat dokumentierten Originalquellen; diese Unterstützung wird hier erfasst.

    Gesetzentwurf der Bundesregierung (Drucksache 21/8239) · Quellen- und Statusprüfung am 15.10.2026; Wirkung nicht neu bewertet

  27. Lernrückstände zusätzlich fördernGreift Ansatz auf · Zusätzliche Lehrkräfte sollen bei Rückständen in Sprache oder Rechnen unmittelbar neben dem Regelunterricht fördern, unabhängig von privater Nachhilfefinanzierung.Bedarfsdeckung nicht geprüftBSW · Land Rheinland-Pfalz Dokumentiertes Vorhaben · Wirkung unbewertet

    Zusätzliche Lehrkräfte sollen bei Rückständen in Sprache oder Rechnen unmittelbar neben dem Regelunterricht fördern, unabhängig von privater Nachhilfefinanzierung.

    Richtungsbezug: Instrumentziel passt zu gezielter Lernförderung, die nötige Dosierung und Gruppengröße bleiben unbestimmt. Die zugleich geforderte gemeinsame Schulzeit bis Klasse 8 und teamorientiertes Lernen sind weitergehende, hier nicht als gesichert unterstützt eingestufte Reformen.

    Für diesen Vorschlag und Reformbezug ist noch nicht geprüft, wie viel des Bedarfs gedeckt wird. Auch eine vorhandene Wirkungsbewertung belegt das nicht automatisch.

    Status: Wahlprogramm Rheinland-Pfalz 2026. Die Wahl ist inzwischen erfolgt; fortbestehende parlamentarische Initiative oder Umsetzung ist hier nicht bestätigt. Ein genaues Beschlussdatum ist auf der gelesenen Kapitel-Webseite nicht angegeben.

    Träger: BSW

    Trägerschaft aus den angegebenen politischen Originalquellen. Datierte Forderung oder Beschluss; der konkrete Verfahrensstand ist separat angegeben.

    Wahlprogramm 2026 · Quellen- und Statusprüfung am 15.10.2026; Wirkung nicht neu bewertet

  28. Sichere soziale MedienEinordnung offen · Altersverifikation, Nutzungsverbot für unter 14-Jährige, Jugendversionen ohne algorithmische Feeds bis 16 und Einschränkung suchtfördernder Funktionen.Bedarfsdeckung nicht geprüftSPD · Bund und EU Dokumentiertes Vorhaben · Wirkung unbewertet

    Altersverifikation, Nutzungsverbot für unter 14-Jährige, Jugendversionen ohne algorithmische Feeds bis 16 und Einschränkung suchtfördernder Funktionen.

    Richtungsbezug: Konkreter Beitrag zur offenen Forschungsfrage Social-Media-Regulierung. Die Lab-Evidenz erlaubt keine sichere Einstufung eines pauschalen gesetzlichen Altersverbots als wirksam. Plattformgestaltung, Umgehung, Datenschutz und mögliche Verluste an Teilhabe müssen gesondert geprüft werden.

    Für diesen Vorschlag und Reformbezug ist noch nicht geprüft, wie viel des Bedarfs gedeckt wird. Auch eine vorhandene Wirkungsbewertung belegt das nicht automatisch.

    Status: Beschluss des SPD-Präsidiums vom 23.02.2026. Ein Parteibeschluss ist keine beschlossene gesetzliche Altersgrenze.

    Träger: SPD

    Trägerschaft aus den angegebenen politischen Originalquellen. Datierte Forderung oder Beschluss; der konkrete Verfahrensstand ist separat angegeben.

    Parteiforderung vom 23.02.2026 · Quellen- und Statusprüfung am 15.10.2026; Wirkung nicht neu bewertet

  29. Startchancen-Programm ausweitenGreift Ansatz auf · Grüne Bundestagsfraktion verlangt Ausweitung gezielter Unterstützung für Schulen mit vielen benachteiligten Kindern.Bedarfsdeckung nicht geprüftGrüne · Bund und Länder Dokumentiertes Vorhaben

    Grüne Bundestagsfraktion verlangt Ausweitung gezielter Unterstützung für Schulen mit vielen benachteiligten Kindern.

    Richtungsbezug: Direkter Bezug zu bedarfsorientierten Schulressourcen, kein Nachweis einer garantierten Tutoring-Dosis an jeder geförderten Schule. Im Bestand gibt es die allgemeinere Verbandsforderung zur Ausweitung; diese Parteiträgerschaft muss eigenständig belegt bleiben.

    Für diesen Vorschlag und Reformbezug ist noch nicht geprüft, wie viel des Bedarfs gedeckt wird. Auch eine vorhandene Wirkungsbewertung belegt das nicht automatisch.

    Status: Fraktionsforderung und Verweis auf parlamentarische Initiative; keine beschlossene Ausweitung belegt

    Träger: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (dokumentierte Parteiposition)

    Ausdrücklich belegte Parteiposition zu diesem Instrument; die ursprüngliche Urheberschaft der Maßnahme bleibt getrennt.

    Parteiposition vom 2026; Quellenabruf 2026-10-15 · Quellen- und Statusprüfung am 15.10.2026; Wirkung nicht neu bewertet

  30. Benachteiligte Schulstandorte stärkenGreift Ansatz auf · BSW Marzahn-Hellersdorf fordert qualifizierte Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und stabile multiprofessionelle Teams gezielt für benachteiligte Standorte.Bedarfsdeckung nicht geprüftBSW · Bezirksverband Marzahn-Hellersdorf; Umsetzung überwiegend Land Berlin Dokumentiertes Vorhaben · Wirkung unbewertet

    BSW Marzahn-Hellersdorf fordert qualifizierte Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und stabile multiprofessionelle Teams gezielt für benachteiligte Standorte.

    Richtungsbezug: Bedarfsorientierung ausdrücklich vorhanden; keine ausgearbeitete Förderformel und kein verbindliches evidenzgeprüftes Tutoring-Konzept nachgewiesen. Bezirksprogramm nicht als bundesweiter BSW-Beschluss darstellen.

    Für diesen Vorschlag und Reformbezug ist noch nicht geprüft, wie viel des Bedarfs gedeckt wird. Auch eine vorhandene Wirkungsbewertung belegt das nicht automatisch.

    Status: Bezirkliches Wahlprogramm Berlin 2026; Wahl liegt zurück, Umsetzung nicht belegt

    Träger: BSW

    Trägerschaft aus den angegebenen politischen Originalquellen. Datierte Forderung oder Beschluss; der konkrete Verfahrensstand ist separat angegeben.

    Bezirkliches Wahlprogramm Berlin 2026; Wahl liegt zurück, Umsetzung nicht belegt (2026) · Quellen- und Statusprüfung am 15.10.2026; Wirkung nicht neu bewertet

Was diese Zuordnung aussagt

Die Auswahl umfasst thematisch passende Einträge aus unserer Datenbank, einschließlich Alternativen mit anderer Wirkungsrichtung. Parteizahlen beruhen auf ausdrücklich belegter Partei- oder Programmträgerschaft. Regierung, Ministerien, Kommissionen und Verbände erscheinen separat; genannte Kritik und die Parteizugehörigkeit einzelner Ministerpersonen werden nicht als Parteiträgerschaft gezählt. Gebündelte Einträge können mehrere Parteien mit unterschiedlichen Teilforderungen enthalten. Der jeweilige Hinweis erklärt diese Grenzen.

Die Sammlung ist redaktionell ausgewählt. Status und Herkunft stammen aus dem angegebenen Datenbestand; eine tagesaktuelle Vollerhebung aller Parteiforderungen ist damit nicht verbunden.

Was offen bleibt

  • Beiträge einzelner Ursachen zum Kompetenzrückgang
  • Administrative Daten zu chronischen Fehlzeiten
  • Langfristige Wirkungen digitaler Werkzeuge
  • Vollkosten wirksamer Umsetzung

Die politische Wertentscheidung

Mindestkompetenzen oder Spitzenförderung, Umfang kompensierender Ressourcen, gemeinsame oder getrennte Bildungswege sowie Freiheit und Datenschutz gegenüber verbindlichen Lernregeln sind normative Entscheidungen. Forschung kann die Folgen präzisieren, aber diese Gewichte nicht festlegen.

Für die Nutzen- und Budgetpriorisierung

Förderprogramme anhand zusätzlich erworbener Kompetenzen, sozialer Reichweite, Teilnahme und Vollkosten vergleichen. Abschlussquoten, Gerätebestände und PISA-Korrelationen eignen sich nicht als automatische Nutzenwerte. Bestehende Tutorienrichtung und die bedingte Trackingoption gesondert in die Budgetprüfung übernehmen.

Mindestens zehn Jahre betrachten, beobachtete Wirkungsdauer getrennt ausweisen und den heutigen Maßnahmenbestand als Vergleich verwenden. Gesellschaftlichen Nutzen, Bundeshaushalt sowie Länder, Kommunen und Sozialversicherungen getrennt erfassen. Zinskosten zählen negativ, Schuldenabbau positiv; dieselbe Finanzierung wird nicht zusätzlich als eigener Nutzen verbucht. Ohne konkrete Ausgestaltung bleibt der Kostenwert offen.

Quellen und Evidenzarten

  1. OECD: PISA 2015, Band I, Tabelle I.5.3Internationale Kompetenzmessung, 2016; Daten 2015
  2. OECD Education GPS: Deutschland, PISA 2025OECD-Primärdaten, 2026; Daten 2025
  3. OECD: PISA 2025, Ländernotiz DeutschlandOECD-Ländernotiz, 8.9.2026; Daten 2015–2025
  4. OECD: PISA 2025, Tabellen zu Leistung und TrendsOECD-Primärtabellen, 2026; XLSX
  5. OECD: Bildung auf einen Blick 2025, DeutschlandVergleichende amtliche Bildungsstatistik, 2025; Daten 2019/2024
  6. Destatis: U3-Betreuungsquoten, ZeitreiheAmtliche Statistik, 2025; Zeitreihe
  7. Destatis: Betreuungsquoten und Zensus-HinweisAmtliche Statistik und Methodenhinweis, 2025
  8. Bildung in Deutschland 2024: Pädagogisches PersonalNationaler Indikatorenbericht, 2024; Daten 2023
  9. UNESCO: Global Education Monitoring Report 2026Globaler Monitoringbericht, 2026; Daten bis 2024
  10. Kraft et al. 2026: Metaanalyse zu TutorienMetaanalyse randomisierter Studien, 2026
  11. Cornelissen et al. 2018: Wer profitiert von früher Betreuung?Deutsche quasi-experimentelle Reformstudie, 2018
  12. J-PAL 2020: Evidenzübersicht zu BildungstechnologieÜbersicht experimenteller Evidenz, 2020
  13. Bastani et al. 2025: Generative KI und MathematiklernenKlassenrandomisierter Versuch, 2025; Daten 2023/24
  14. National Academies 2024: Soziale Medien und JugendgesundheitWissenschaftlicher Konsensbericht, 2024
  15. Matthewes 2021: Längeres gemeinsames Lernen, finale VeröffentlichungQuasi-experimentelle Studie, 2021
  16. Matthewes 2020: Geprüfte Autorenfassung zu gemeinsamem LernenGeprüfte Autorenfassung, 2020

Die Auswahl ist eine thematische Vertiefung mit amtlichen Daten und zentralen Forschungsbefunden, keine vollständige systematische Literaturübersicht. Unterschiede in Datenstand, Messung und Übertragbarkeit sind bei den Befunden ausgewiesen.